Muri: Baustellenabschrankung durchbrochen und in Baugrube gestürzt

Wer andern eine Grube gräbt fällt selbst hinein.

Sprichwort

Ein Auto stürzte am Freitagmorgen an der Luzernerstrasse in Muri in eine Baugrube. Die beiden Insassen, ein älteres Ehepaar, wurden verletzt und mussten mit Unterstützung der Feuerwehr geborgen und durch die Ambulanzbesatzungen ins Spital eingeliefert werden. Der genaue Unfallhergang wird nun ermittelt.

Ein 90-jähriger Automobilist durchbrach am Freitag, 15. Dezember 2017, kurz vor 11.00 Uhr mit seinem Ford in Muri eine Baustellenabschrankung und stürzte in eine abgestufte Baugrube. Der von der Kirchenfeldstrasse herkommende Automobilist überquerte vorgängig die Luzernerstrasse, wobei er mit einem von links herannahenden Audi kollidierte.

Der Lenker sowie seine 81-jährige Beifahrerin konnten sich nach dem Sturz in die Baugrube aus dem Auto befreien.

Rasch nach Meldungseingang bei der Kantonalen Notrufzentrale rückten Kantons- und Regionalpolizei sowie die Ambulanzbesatzungen an den Unfallort aus.

Die beiden Insassen des Ford wurden verletzt und nach der Bergung durch die beigezogene Feuerwehr Muri durch die Ambulanzbesatzung ins Spital eingeliefert. Die Beifahrerin dürfte leicht verletzt sein. Der Schweregrad der Verletzungen des Lenkers steht noch nicht fest.

Der 61-jährige beteiligte Audi-Lenker blieb unverletzt. An den Fahrzeugen und der Baustelle entstand ein Sachschaden von zirka 23'000 Franken.

Die Kantonspolizei Aargau klärt nun den Unfallhergang ab. Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten ordnete beim verunfallten Senior eine Blut- und Urinentnahme an. Die Kantonspolizei nahm ihm den Führerausweis vorläufig zu Handen der Entzugsbehörde ab.

Quelle: Kantonspolizei Aargau

16.12.2017

Muri – Auto in Baugrube gestürzt

Bild ZVG Kantonspolizei Aargau