Spitex Bezirk Zofingen wird zusammengelegt

Wir müssen eine Defizitgarantie leisten. Da hätten wir uns eine bessere Lösung gewünscht.

Markus Gfeller, Einwohnerrat SVP

Das Städtli Aarburg hat die Diskussion um die Spitex zuletzt befeuert. Mit einer Privatisierung liesse sich viel mehr sparen, als mit einer Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden, so Aarburg. Deshalb zog sich das Städtli aus einem Fusionsprojekt der Spitex zurück.

Im Stadtparlament von Zofingen fiel zwar der Name Aarburg am Montagabend nie. Trotzdem war die Lösung von Aarburg ein Thema. Schliesslich tragen bei einer Fusion der Spitex weiterhin die Gemeinden das Risiko mit einer Defizitgarantie. Aarburg dagegen kann mit fixen Tarifen rechnen und hat somit die Kosten gedeckelt.

Für die SVP und Teile der FDP war deshalb klar, dass auch Zofingen eine Privatisierung der Spitex hätte prüfen sollen.

Anders sah es eine Mehrheit des Parlaments und hat deshalb einer Fusion zugestimmt. Mit 26 zu 8 Stimmen hat sie der neuen Spitex Region Zofingen zugestimmt.

Die zuständige Stadträtin Rahela Syed sagte gegenüber Radio SRF, dass man eine Privatisierung der Spitex gar nie geprüft habe.

Ob Zofingen letztlich mit einer privaten Spitex sparen würde, könne man jetzt auch nicht sagen, so Syed. Dies sehe man langfristig.

Letzte Gemeinde

Zofingen war am Montagabend die letzte Gemeinde, die über eine Fusion der Spitex entschieden hat. Bereits zuvor haben Oftringen, Rothrist, Brittnau, Murgenthal und Vordemwald zugestimmt. Strengelbach und Aarburg haben einer fusionierten Spitex eine Absage erteilt.

Quelle: SRF

28.11.2017

Wir sind jetzt bereits mit unserer Spitex zufrieden. Sie ist bereits effizient und hat ein gutes Angebot.

Rahela Syed, Stadträtin

Pulverturm Zofingen

Foto Res Kaderli