Unwetter Region Zofingen: Finanzielle Unterstützung

Jeder schimpft auf das Wetter, aber keiner tut etwas dagegen.

Mark Twain

Bahnhofplatz Zofingen

Bahnhofplatz Zofingen

Bild ZVG Feuerwehr Zofingen

Das Unwetter in der Region Zofingen vom Juli 2017 hat Infrastrukturschäden von insgesamt rund 90 Millionen Franken verursacht. Ein Grossteil davon geht zulasten der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV), des Kantons und des Bundes.

Um die verbleibenden Kosten für die Sofortmassnahmen wie Mieten von Maschinen und Verpflegungskosten zu decken, haben die Gemeinden Uerkheim, Bottenwil und Wiliberg beim Regierungsrat ein Unterstützungsgesuch gestellt. Im Sinne der Katastrophenhilfe erachtet der Regierungsrat eine zusätzliche finanzielle Hilfe als gemeinnützig. Die drei Gemeinden erhalten deshalb aus dem Swisslos-Fonds insgesamt 230'000 Franken.

Der Regierungsrat will damit auf pragmatische Art und Weise die Kosten der Sofortmassnahmen mittragen, die beim Unwetter vom Juli 2017 entstanden sind. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass ein Unwetter dieses Ausmasses sich nach Expertenmeinung lediglich alle 300 Jahre ereignet.

Der Regierungsrat hat zudem entschieden, für die Wiederherstellung der landwirtschaftlichen Infrastruktur in den betroffenen Gemeinden dem Grossen Rat einen Nachtragskredit in der Höhe von 581'000 Franken zu unterbreiten. Dieser Antrag folgt Anfang April 2018 mit der Botschaft zur Sammelvorlage für Verpflichtungskredite und Nachtragskredite 2018 I. Teil.

Quelle: Kanton Aargau

24.2.2018