F/A-18 – Luftpolizeidienst wieder sichergestellt

Wer fliegen will, muss den Mut haben, den Boden zu verlassen.

Walter Ludin

F/A 18

F/A 18

Bild ZVG: Schweizer Armee

Die Überprüfung der beiden für den Luftpolizeidienst bestimmten F/A-18 Hornet hat keine Beanstandung ergeben. Somit ist der Luftpolizeidienst wieder gewährleistet. Die Kontrolle wird an den restlichen F/A-18 weitergeführt.

Die Entdeckung eines Bruchs an einem Befestigungsscharnier der Landeklappe einer F/A-18C Hornet führte zur Einleitung der Überprüfung aller Flugzeuge. Mit erster Priorität wurden dabei die beiden für den Luftpolizeidienst (LP24) eingesetzten Flugzeuge überprüft. Die Überprüfung konnte Mittwochnachmittag abgeschlossen werden und ergab keine Beanstandung. Somit stehen diese F/A-18 Hornet ab morgen früh wieder uneingeschränkt für Luftpolizeidienste zur Verfügung. Die weiteren im Flugdienst der Luftwaffe eingesetzten F/A-18 sind aktuell in der Kontrolle oder stehen kurz davor. Es wird davon ausgegangen, dass bis am Donnerstagabend alle F/A-18 überprüft sind.

Die Überprüfung der Flugtüchtigkeit und -sicherheit ist eine Vorsichtsmassnahme, nachdem am 29.01.2018 anlässlich einer Zwischenflugkontrolle einer F/A-18C Hornet ein Bruch in einem Befestigungsscharnier der Landeklappe entdeckt wurde. Mittels einem speziellen Gerät wurden die Befestigungsscharniere untersucht und überprüft, um in den entsprechenden Bauteilen allfällige Risse zu entdecken. Das in der Fachsprache zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (Non Destructive Inspection) genannte Verfahren ermöglicht auch kleinste Risse festzustellen.

Pro Flugzeug beträgt der Arbeitsaufwand inklusive den Vorbereitungsmassnahmen durchschnittlich zwei bis drei Stunden.

Quelle: Schweizer Armee

1.2.2018