Natur - Tiere - Umwelt

Bundesrat genehmigt Fischerei-Verordnung im Bereich gefährdete Fische und Krebse

Fische und Krebse zählen zu den am stärksten gefährdeten Tierarten in der Schweiz. An seiner Sitzung vom 21. Oktober 2020 hat der Bundesrat die Änderung der Verordnung zum Bundesgesetz über die Fischerei verabschiedet. 25 einheimische Arten von Fischen und Krebsen erhalten einen neuen Gefährdungsstatus. So ist bei zehn Arten der Bestand zurückgegangen, ihre Gefährdung hat somit zugenommen. Die Kantone sind gefordert, diese Arten besser zu schützen. Zudem hat der Bundesrat im gleichen Verordnungspaket die Flachmoor- und Trockenwieseninventare des Kantons Graubünden genehmigt.

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Strengere Bestimmungen für die Ausfuhr von Pflanzenschutzmitteln

Die Ausfuhr von Pflanzenschutzmitteln, die in der Schweiz aufgrund des Gesundheits- und Umweltschutzes nicht zugelassen sind, wird neu reguliert. Für fünf besonders problematische Pflanzenschutzmittel gilt ab 2021 ein Ausfuhrverbot. Die Ausfuhr der restlichen Pflanzenschutzmittel, die in der Schweiz nicht zugelassen sind, ist in Zukunft bewilligungspflichtig und bedarf einer vorgängigen Zustimmung des Einfuhrstaates. Der Bundesrat hat am 14. Oktober 2020 die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) in diesem Sinn angepasst. Sie tritt per 1. Januar 2021 in Kraft.

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Nutztierforschung: Für gesündere, effizientere und resistentere Schweizer Nutztiere

Von der Heu- zur Tischgabel: Nur mit gesunden Tieren in einem gut funktionierenden System lassen sich qualitativ hochwertige und sichere Nahrungsmittel produzieren. Ein disziplinenübergreifender Ansatz­ entlang der Lebensmittelkette ist deshalb wichtig. Mit der neuen Forschungsgruppe «Animal GenoPhenomics» stärkt Agroscope die Nutztierforschung und die interdisziplinäre Vernetzung: Sie eröffnet neue Synergiemöglichkeiten und Erkenntnisse insbesondere in den Bereichen Tierzucht und Tiergesundheit.

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Tiefbohrung im ältesten See Europas liefert neue Erkenntnisse zur Evolution

Je älter und stabiler ein Ökosystem ist, umso langlebiger sind die dort lebenden Arten und umso beständiger die Artengemeinschaften. Diese neuen Erkenntnisse zur Evolution konnte ein internationales Team mit Beteiligung von Hendrik Vogel vom Institut für Geologie und dem Oeschger Centre for Climate Change Research (OCCR) der Universität Bern mit Hilfe einer Tiefbohrung im Ohrid-See gewinnen.

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Gefährdete Pflanzenarten in der Schweiz weiterhin stark im Rückgang

Die Schweizer Flora ist eine der reichsten und vielfältigsten Europas. Allerdings gelten über 700 Pflanzenarten als vom Aussterben bedroht. In einem landesweiten Projekt haben mehr als 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bekannte Standorte aller gefährdeten Pflanzenarten der Schweiz aufgesucht und die Populationen überprüft. Forschende der Universität Bern und das Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora haben nun die Ergebnisse analysiert – diese sind alarmierend.

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Tierschutz beim Schlachten wird überarbeitet

Die Verordnung des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) über den Tierschutz beim Schlachten (VTSchS) wird umfassend überarbeitet. Um den Tierschutz weiter zu verbessern, sind insbesondere Anpassungen bei den Betäubungsmethoden vorgesehen. Hinzu kommen erstmals auch konkrete Vorgaben zur Schlachtung von Fischen und Panzerkrebsen. Das BLV hat am 29. September 2020 die Vernehmlassung eröffnet.

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Schärfere Sanktionen beim illegalen Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen

An seiner Sitzung vom 18.09.2020 hat der Bundesrat die Botschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über den Verkehr mit Tieren und Pflanzen geschützter Arten (BGCITES) verabschiedet. Mit der Änderung sollen die strafrechtlichen Sanktionen insbesondere bei schweren Fällen von illegalem Handel verschärft werden. Ziel ist ein wirksamerer Schutz der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten.

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Schweizer Aktionsplan Pflanzenschutzmittel: positive Resultate nach Umsetzung der Hälfte der Massnahmen

Seit Einführung des Aktionsplan Pflanzenschutzmittel vor 3 Jahren ist rund die Hälfte der Massnahmen bereits eingeführt worden. Im Zentrum steht die Stärkung des Schutzes der Gewässer und eine Reduktion des Risikos von Pflanzenschutzmitteln (PSM). Erste Berechnungen von Agroscope zeigen, dass die Risiken von PSM mit den neuen Anwendungsvorschriften abnehmen werden. Der Bundesrat will mit der Agrarpolitik 22+ den Aktionsplan ausbauen und begrüsst auch einen entsprechenden Vorstoss aus dem Parlament.

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75 Prozent des Stroms aus Schweizer Steckdosen stammten 2019 aus erneuerbaren Energien

2019 stammte der Strom aus Schweizer Steckdosen zu rund 75% (2018: 74%) aus erneuerbaren Energien: Zu 66% aus Grosswasserkraft und zu rund 8.4% aus Photovoltaik, Wind, Kleinwasserkraft und Biomasse. 19% stammten aus Kernenergie und knapp 2% aus Abfällen und fossilen Energieträgern. Für 4% des gelieferten Stroms sind Herkunft und Zusammensetzung nicht überprüfbar (2018: 6%); da Strom aus nicht überprüfbarer Herkunft ab Lieferjahr 2020 nicht mehr zulässig ist, weichen Grossverbraucher offenbar vermehrt auf inländische Kernenergie aus.

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Klimawandel: Bundesrat verabschiedet Bericht zu negativen CO2-Emissionen

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. September 2020 einen Bericht über die Bedeutung von negativen CO2-Emissionen für die künftige Schweizer Klimapolitik gutgeheissen. Um CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen (sogenannte negative Emissionen), bedarf es spezieller Technologien, die erst teilweise vorhanden sind.

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Gemeinsames Projekt von Kanton Aargau und Pro Natura Aargau: Auenschutzpark

Der Kanton Aargau und Pro Natura realisieren im Gebiet Reussegger Schachen in Sins seit August 2019 ein neues Auengebiet, das sich über rund 20 Hektare erstrecken wird. "Hier wird das neuste Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Auenschutzparks Aargau geschrieben", sagte Stephan Attiger, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, heute an der Medieninformation vor Ort.

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Neue Dachs-Anlage im Tierpark Goldau eröffnet

Es ist endlich soweit: Das finale Zuhause der Dachse ist fertig, die beiden sind eingezogen und die Anlage wurde heute feierlich eröffnet.

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Antibiotikavertrieb in der Schweizer Veterinärmedizin weiterhin rückläufig

Die Gesamtmenge vertriebener Antibiotika zur Behandlung von Tieren nahm in der Schweiz 2019 weiterhin ab. Dies zeigt der Jahresbericht über den Antibiotikavertrieb in der Veterinärmedizin. Gegenüber dem Vorjahr sank die Gesamtmenge um rund 7 %. Um rund einen Viertel ging die Menge kritischer Antibiotika zurück. Diese sollten nur zum Einsatz kommen, wenn normale Antibiotika nicht mehr wirken. Resistenzen gegenüber Antibiotika bleiben jedoch weiterhin eine Herausforderung.

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Schädliche Einflüsse durch Pflanzenschutzmittel sollen reduziert werden

Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden soll weiter reduziert werden: Dieses Ziel verfolgt der Bundesrat unter anderem mit dem «Aktionsplan Pflanzenschutzmittel» sowie mit der Weiterentwicklung der Agrarpolitik ab 2022 (AP22+). Die Stossrichtung, welche die Parlamentarische Initiative «Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren» vorsieht, wird daher vom Bundesrat begrüsst, wie er am 19. August 2020 festhielt.

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Schweiz erhöht Beitrag an den Grünen Klimafonds

Der Bundesrat hat im Kampf gegen den Klimawandel einen Entscheid mit Signalwirkung gefällt: Die Schweiz unterstützt in den kommenden vier Jahren den Grünen Klimafonds mit insgesamt 150 Mio. USD. Dies hat der Bundesrat am 19. August 2020 entschieden.

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Weniger Torf in den Sackerden: Freiwilliges Engagement zeigt Wirkung

In den Sackerden für Hobbygärtnerinnen und -gärtner wurde der Anteil von Torf zwischen 2016 und 2018 von 16 Prozent auf 8 Prozent halbiert. Das zeigt: Die Absichtserklärung der Detailhändler und Erdenproduzenten zur Reduktion von Torf aus dem Jahre 2017 wirkt. Ziel ist es, den Torfanteil der Sackerden bis Ende 2020 auf 5 Prozent zu senken und dies transparent auszuweisen. Per Ende 2030 soll auch der Torfanteil in der Produktion von Zier- und Zimmerpflanzen, Stauden und Zierhölzern auf 5 Prozent sinken.

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Aargauer Landwirtschaft fördert mit Erfolg Schmetterlinge

Die Massnahmen der Aargauer Bauernfamilien für die Biodiversitätsförderung und Vernetzung zeigen Wirkung: Je vielfältiger das Lebensraumangebot ist, desto mehr Schmetterlinge kommen vor. Dies macht die 2018 gestartete Erfolgskontrolle des Labiola-Programms deutlich.

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Wohlergehen aller Tiere soll in Schweizer Verfassung aufgenommen werden

Dem Bundesrat ist das Wohlergehen der Tiere, insbesondere der Nutztiere, ein wichtiges Anliegen. In seiner Sitzung vom 12. August 2020 hat er zur Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz (Massentierhaltungsinitiative)» einen direkten Gegenentwurf in die Vernehmlassung geschickt. Der Gegenentwurf nimmt zentrale Aspekte der Initiative auf. Die Vernehmlassung dauert bis am 20. November 2020.

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Roi du Doubs: Der seltenste Fisch der Schweiz im Zoo Basel

Zwei neu eingerichtete Aquarien im Zoo Basel zeigen bedrohte Fischarten der Schweiz. Darunter mit dem Rhone-Streber – auch Roi du Doubs genannt – die seltenste Schweizer Fischart überhaupt.

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Anzahl Versuchstiere nimmt 2019 weiter ab - doch schwerbelastende Tierversuche nehmen zu

2019 wurden in der Schweiz insgesamt 572'069 Tiere für Tierversuche eingesetzt. Das entspricht gemäss der Tierversuchsstatistik des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) einem Rückgang um 2,5% gegenüber 2018.

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