Aquaplaning führte auf der A1 zu Unfällen

Steffen Geiger, Verkehrsmediziner

Die meisten klammern sich an ihren Fahrausweis.

Steffen Geiger, Verkehrsmediziner

A1 - Unfälle wegen Aquaplaning

A1 - Unfälle wegen Aquaplaning

Bild ZVG Kantonspolizei Aargau

Bei starkem Regen kam es heute Morgen auf der A1 gleich zu drei Unfällen, die auf Aquaplaning zurückzuführen sind. Verletzt wurde niemand. Hingegen entstand grosser Schaden.

Der erste Unfall ereignete sich am Samstag, 3. Oktober 2020, um 8.15 Uhr auf der A1 bei Wettingen. In Richtung Zürich fahrend verlor ein 34-jähriger Automobilist bei strömendem Regen die Herrschaft über seinen Sportwagen. Vom ersten Überholstreifen schleuderte dieser nach rechts und stiess dort mit einem anderen Auto zusammen. An beiden Autos entstand beträchtlicher Schaden.

Um 8.40 Uhr kam es dann auf dem gleichen Abschnitt jedoch in Fahrtrichtung Bern zu einem Selbstunfall. Dabei geriet ebenfalls ein leistungsstarkes Auto bei Killwangen ins Schleudern und prallte gegen die Mittelleitplanke. Der 20-jährige Lenker blieb unverletzt. Sein Auto wurde beschädigt.

Bei grossem Blechschaden blieb es auch bei einem Unfall, der sich kurz nach 9 Uhr ereignete, und der durchaus schlimmere Folgen hätte haben können. Von der A2 kommend fuhr ein 24-Jähriger bei Oftringen auf die A1 in Richtung Zürich. Dabei passte er die Geschwindigkeit in der engen Kurve der Überleitung nicht den Verhältnissen an. Dadurch brach das Heck des Wagens aus. Dieser schleuderte durch den Grünstreifen und danach quer auf die A1. Dort kam es zum heftigen Zusammenstoss mit einem Lieferwagen. Durch herumfliegende Teile wurde auch ein Wagen auf der Gegenfahrbahn getroffen.

Die Kantonspolizei Aargau nahm dem Neulenker den Führerausweis auf Probe vorläufig ab.

Quelle: Kantonspolizei Aargau

4.10.2020

Diese Website benutzt Cookies, um Ihnen ein angenehmes Surfen durch unsere Sites zu ermöglichen. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.