Brand verwüstet Einfamilienhaus in Nussbaumen

Ungarisches Sprichwort

Wer dem Feuer näher ist, dem wird schneller warm.

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Kantonspolizei Aargau

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Bild ZVG Kantonspolizei Aargau

Ein Brand richtete am Freitagabend an einem Einfamilienhaus in Nussbaumen grossen Schaden an. Verletzt wurde niemand. Geringeres Ausmass hatte zur gleichen Zeit ein Küchenbrand in Aarau. Zwei Personen wurden ins Spital gebracht.

Haus nicht mehr bewohnbar

Vom Brand betroffen war ein Einfamilienhaus an der Mehrhaldenstrasse in Nussbaumen. Anwohner bemerkten am Freitag, 28. Dezember 2018, um 20.15 Uhr starken Qualm und alarmierten die Feuerwehr. Als diese wenig später eintraf, schlugen bereits Flammen aus dem Dach. Mit einem Grossaufgebot bekämpfte die Feuerwehr den Brand. Die Hanglage und die beschränkte Zugänglichkeit erschwerten die Löscharbeiten. Dennoch gelang es der Feuerwehr, den Brand zu löschen und die unmittelbar angrenzenden Häuser vor den Flammen zu schützen.

Die alleinige Bewohnerin des Hauses war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs abwesend und blieb somit unverletzt.

Der Brand richtete grossen Schaden an und machte das Haus unbewohnbar. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.

Die Brandursache ist noch unklar. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Speiseöl mit Wasser bekämpft

Noch während die Löscharbeiten in Nussbaumen im Gange waren, kam es auch in Aarau zu einem Brand. In einer Wohnung an der Maienzugstrasse erhitzte eine Frau Speiseöl, schenkte ihre Aufmerksamkeit dabei allerdings ihrem Kind. Als das kochende Öl Feuer fing, realisierte sie die Gefahr und versuchte fatalerweise, die Flammen mit Wasser zu löschen.

Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand in Kürze löschen und Schlimmeres verhindern.

Eine Ambulanz brachte die Frau und ihr Baby zur Kontrolle ins Spital. Dort zeigte sich, dass beide unverletzt geblieben waren.

Der Schaden am Gebäude hält sich nach ersten Erkenntnissen in Grenzen. Die Höhe des Schadens lässt sich noch nicht beziffern.

Quelle: Kantonspolizei Aargau

30.12.2018