Daniel Fink in den UNO-Unterausschuss zur Verhütung von Folter gewählt

Winston Churchill

Die UNO wurde nicht gegründet, um uns den Himmel zu bringen, sondern um uns vor der Hölle zu bewahren.

Winston Churchill

UNO Genf

UNO Genf

Symbolbild by konferenzadhs from Pixabay

Die Schweiz freut sich über die Wiederwahl des Schweizers Daniel Fink in den UNO-Unterausschuss zur Verhütung von Folter am Donnerstag, 22. Oktober 2020.

Daniel Fink ist ein anerkannter Experte für Fragen in den Bereichen Freiheitsentzug, Lebensbedingungen von Gefangenen und Folterprävention. Er gehört dem Unterausschuss seit 2018 an. Aufgrund seines Engagements wurde er 2019 zum Leiter des Regionalteams Europa ernannt. Seine Wiederwahl ist Ausdruck der internationalen Anerkennung für seine ausgezeichnete Arbeit während der ersten Amtszeit.

Als Gaststaat der zehn Vertragsorgane und als Vertragsstaat der meisten einschlägigen Übereinkommen unterstützt die Schweiz die Arbeit dieser Gremien nachdrücklich. Die Vertragsorgane sind ein Grundpfeiler des universellen Menschenrechtssystems und tragen mit ihrem Engagement zur Umsetzung der Menschenrechtskonventionen bei. Hochqualifizierte und unabhängige Expertinnen und Experten sind das Fundament jedes wirksamen Systems. Die Schweiz freut sich daher, dass sie diese Kandidatur präsentieren konnte.

Die Prävention von Folter gehört zu den Prioritäten der Schweiz im Menschenrechtsbereich. Zusammen mit Costa Rica lancierte die Schweiz das Fakultativprotokoll zum UNO-Übereinkommen gegen Folter (OPCAT), das mittlerweile 91 Staaten unterzeichnet haben. Der Unterausschuss ist der internationale Ausschuss des OPCAT. Er überwacht die Haftbedingungen und die Behandlung von Gefangenen in den Vertragsstaaten. Zudem berät er die Staaten bei der Umsetzung des OPCAT und unterstützt insbesondere die Einrichtung nationaler Präventionsmechanismen sowie deren Arbeit. Während der COVID-19-Pandemie veröffentlichte der Unterausschuss eine Mitteilung zuhanden der OPCAT-Vertragsstaaten. Die Pandemie stellt den Unterausschuss vor grosse Herausforderungen. Er muss daher nach innovativen Lösungen suchen, um sein Mandat erfüllen zu können.

Quelle: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

26.10.2020

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