Die Schweiz an der virtuellen Jahrestagung 2020 von IWF und Weltbank sowie am G20-Finanzministertreffen

Bundesrat Ueli Maurer

Mir ist es nicht mehr wohl in meiner Haut.

Bundesrat Ueli Maurer im Interview mit der NZZ vom 29.4.2020

Videokonferenz

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Symbolbild by Mohamed Hassan from Pixabay

Bundesrat Ueli Maurer, Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch und Thomas Jordan, Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, nehmen am 14. und 15. Oktober 2020 an der virtuellen Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbankgruppe (WBG) teil. Der Fokus der Tagung wie auch des Treffens der G20-Finanzminister und -Notenbankgouverneure liegt weiterhin bei der globalen Bewältigung der Auswirkungen von COVID-19 und bei der internationalen Unternehmensbesteuerung.

Der ministerielle Steuerungsausschuss des IWF wird sich mit den wirtschaftspolitischen Herausforderungen und dem Handlungsbedarf für den IWF bei der Bewältigung der Pandemie befassen. Die Schweiz setzt sich für eine bedarfsgerechte Weiterführung von Stützungsmassnahmen in betroffenen Ländern ein.

Der IWF hat rasch und effizient auf die Herausforderungen von COVID-19 reagiert. In dieser kritischen Phase der Normalisierung soll er sich nun auf seine Kernkompetenzen fokussieren. Aus Sicht der Schweiz verfügt der IWF über ein angemessenes Instrumentarium zur Unterstützung seiner Mitgliedsländer. Wichtig ist die rasche Wiederaufnahme der wirtschaftspolitischen Überwachung der Länder und ihre Unterstützung bei der Formulierung von längerfristigen Reformvorhaben und guter Gouvernanz.

Im Entwicklungsausschuss wird die Schweiz begrüssen, dass die Weltbank schnell und umfassend Massnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Krise ergriffen hat. Die Schweiz fordert von der Weltbank weiterhin nachhaltig wirksame Interventionen, die hohen Sozial- und Umweltstandards genügen und die in enger Koordination mit Partnerorganisationen umgesetzt werden. Die Agenda 2030 und das Pariser Klimaabkommen sollen auch während der Bewältigung der COVID-19-Krise als internationaler Referenzrahmen für eine globale nachhaltige Entwicklung dienen.

Im Vorfeld der Tagungen nehmen Bundesrat Ueli Maurer und Nationalbankpräsident Thomas Jordan an einem Videotreffen der Finanzminister und der Notenbankgouverneure der G20 teil. Die G20 wird ihren Aktionsplan zur Bewältigung der COVID-19-Krise vom April aktualisieren. Die Schweiz wird auch in der G20 die hohe Wichtigkeit betonen, die einer langfristig orientierten Wirtschaftspolitik zur Stärkung des Vertrauens von Märkten und Investoren zukommt. Bei der Besteuerung der digitalisierten Wirtschaft begrüsst die Schweiz, dass im Rahmen der OECD aufgrund der zahlreichen offenen Fragen weiter an einer multilateralen Lösung gearbeitet wird.

Bereits am Montag 12.10.2020 hat die Schweiz (virtuell) am vierten Treffen der Coalition of Finance Ministers for Climate Action teilgenommen.

Quelle: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

15.10.2020

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