Finanzdialog zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich

Hans Burgherr

Dies sieht wie ein Spagat aus, ist in der Realität aber umsetzbar.

Hans Burgherr

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Symbolbild Pixabay

Am 8. September 2020 fand in Bern der vierte Finanzdialog zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich statt. Thema des hochrangigen Treffens der zuständigen Behörden war insbesondere die im Juni 2020 von den Finanzministern unterzeichnete gemeinsame Erklärung (Joint Statement) zur vertieften bilateralen Zusammenarbeit für Finanzdienstleistungen zwischen den beiden Staaten. Ausserdem tauschten sich die Delegationen zu Themen von gemeinsamem Interesse aus.

Die Delegation der Schweiz wurde von Stefan Flückiger, stellvertretender Staatssekretär des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF) geleitet, diejenige des Vereinigten Königreichs von Katharine Braddick, Director General (Financial Services) of Her Majesty’s Treasury. Die Vertreter der beiden Länder nahmen von den Fortschritten auf technischer Ebene Kenntnis, die seit der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung erzielt wurden. Sie vereinbarten, dass die Arbeit fortgeführt und die nächsten Schritte der Zusammenarbeit an einem Treffen bis Ende 2020 festgelegt werden sollen. Am Dialog kamen ebenfalls Themen wie Nachhaltigkeit im Finanzsektor, die gegenseitige Anerkennung der Börsen oder die Zusammenarbeit in multilateralen Gremien zur Sprache.

Die Schweiz verfolgt seit 2016 die sogenannte «Mind the gap»-Strategie gegenüber dem Vereinigten Königreich. Die Strategie soll die bestehenden gegenseitigen Rechte und Pflichten der beiden Staaten über das Ende der Übergangsphase des Vereinigten Königreichs im Verhältnis zur Europäischen Union sichern, und, wo möglich und sinnvoll, auch vertiefen.

Quelle: Eidgenössisches Finanzdepartement

10.9.2020

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