G20-Treffen: BLW-Direktor unterstreicht Wichtigkeit nachhaltiger Ernährungssysteme

Maxim Gorkij, russischer Erzähler und Dramatiker

Kinder Gottes, so darf man nicht gegen die Erde ankämpfen. Sie wird Rache nehmen für ihre Wunden, und sie wird Siegerin bleiben!

Maxim Gorkij, russischer Erzähler und Dramatiker

Videokonferenz

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Symbolbild by Mohamed Hassan from Pixabay

Am virtuellen Treffen der G20-Agrar- und Wasserminister hat der Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft betont, wie wichtig nachhaltige Ernährungssysteme sind, um globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen. BLW-Direktor Christian Hofer rief zudem zu einem Umdenken auf.

Nachhaltige Ernährungssysteme sind zentral, um globale Krisen wie COVID-19, Klimawandel oder Biodiversitätsverlust anzugehen: Dies führte BLW-Direktor Christian Hofer im Rahmen des Austausches unter anderem aus. Ebenso wichtig sei die Transformation der Ernährungssysteme hin zu mehr Nachhaltigkeit und Resilienz. Er rief die G20-Staaten dazu auf, diesen Prozess auch finanziell durch die Förderung verantwortungsvoller Investitionen zu unterstützen. Zudem forderte er in seinem Statement ein Umdenken in Bezug auf die vorherrschenden Geschäftsmodelle. Kostenwahrheit und Transparenz müssten erhöht werden. Ebenso wichtig sei es, dass die betroffenen Akteurinnen und Akteure aus Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung stärker in die Verantwortung genommen werden. Der UNO-Ernährungsgipfel von 2021 müsse genutzt werden, um die Transformation der Ernährungssysteme zu beschleunigen und um die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung vollumfänglich umzusetzen.

Das Treffen der G20-Agrar- und Wasserminister fand virtuell statt. In ihrem Communiqué zu den Themen Wasser und Landwirtschaft gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem auf die COVID-19-Pandemie, auf verantwortungsvolle Investitionen und auf die Rolle der Innovation für Landwirtschaft und Wassermanagement ein. Die Schweiz war von der G20-Präsidentschaft Saudi-Arabien zu allen Arbeiten im Jahr 2020 eingeladen worden.

Quelle: Bundesamt für Landwirtschaft

14.9.2020

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