Philipp Hildebrand als Kandidat für Nachfolge von OECD-Generalsekretär Gurría vorgeschlagen

Larry Fink, Blackrock-CEO

Der Kapitalismus ist zu weit gegangen.

Larry Fink, Blackrock-CEO

Bundeshaus Bern

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Symbolbild by Pixabay

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Oktober 2020 beschlossen, Philipp Hildebrand als Kandidaten für das Amt des Generalsekretärs der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vorzuschlagen, um dort die Nachfolge des Ende Mai 2021 abtretenden aktuellen Generalsekretärs Angel Gurría zu übernehmen.

Der Bundesrat freut sich, die Kandidatur von Philipp Hildebrand für das Amt des OECD-Generalsekretärs bekannt zu geben. Seit 2012 ist Philipp Hildebrand Vice Chairman bei BlackRock. Davor hatte er zehn Jahre für die Schweizerische Nationalbank (SNB) gearbeitet, von 2010 bis 2012 als Präsident des Direktoriums. Im Rahmen seiner Aufgaben bei der SNB hatte er bereits zahlreiche Funktionen bei internationalen Finanzorganisationen inne. So war er insbesondere stellvertretender Vorsitzender des Financial Stability Board im Jahr 2011, Verwaltungsratsmitglied der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Gouverneur beim IWF und Vorsitzender der OECD-Arbeitsgruppe Nr. 3 des Committee on International Payments Balance (WP3).

Dank seiner langjährigen Erfahrung in Spitzenpositionen sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor in der Schweiz, aber auch auf internationaler Ebene ist Philipp Hildebrand der ideale Kandidat für dieses anspruchsvolle Amt. Seine Kandidatur ist für die Schweiz eine ausgezeichnete Möglichkeit, die höchste Funktion in einer sehr angesehenen internationalen Organisation zu übernehmen.

Der Bundesrat verpflichtet sich, diese Schweizer Kandidatur im Nominierungsverfahren, das noch bis Ende Februar 2021 läuft, aktiv zu unterstützen.

Die OECD und die Schweiz

Mit ihren 37 Mitgliedstaaten und einem soliden Netzwerk, das auch die grossen Schwellenländer umfasst, sieht sich die OECD als Sprachrohr einer liberalen Wirtschaftsordnung. Sie setzt sich für die Grundsätze der Marktwirtschaft ein, mit dem Ziel, ein langfristiges nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten.

Als Gründungsmitglied der OECD (gegründet 1961) hat sich die Schweiz seit jeher an den Arbeiten dieser Organisation beteiligt, sei es auf Ministerebene oder im Rahmen technischer Gespräche. Für die Schweiz ist die OECD eine zuverlässige Quelle für Wirtschaftsanalysen sowie eine Plattform für den Austausch über öffentliche Politiken im Dienste der Expertinnen und Experten der Bundesverwaltung, aber auch der akademischen Kreise.

CV

Quelle: Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung

28.10.2020

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