Projekt «Entwicklung Felsenau Bern» wird nicht weitergeführt

Johannes Tiefenthaler

Im Baubereich wird zwar viel geforscht, trotzdem hat die Industrie bisher nur kleine Emissionsreduktionen erzielt, weil ein grosser Teil der Erkenntnisse schubladisiert wird.

Johannes Tiefenthaler

Leerwohnungsbestand Kanton Aargau

Leerwohnungsbestand Kanton Aargau

Symbolbild Artillerie-Verein Zofingen

Die Halter AG, die Felsenau Immobilien AG und die Brauerei Felsenau AG haben gemeinsam entschieden, das Projekt «Entwicklung Felsenau, Bern», welches vor mehr als fünf Jahren gestartet hat, per sofort zu stoppen und nicht weiterzuführen.

Vor mehr als fünf Jahren wurde die Entwicklung des Brauerei-Areals in der Berner Felsenau in Angriff genommen, geplant waren rund 100 Wohneinheiten auf dem Gelände der Brauerei. Geprüft werden sollte, ob ein substanzieller Anteil der Wohnungen dabei am Hang oberhalb der Brauerei entstehen könnte.

Zahlreiche Hindernisse in den Bereichen Denkmalschutz, Zonenkonformität sowie die Lage im Aaretal-Schutzgebiet erschwerten die Umsetzung des Vorhabens. Zudem machte die nur geringfügige Bebauungsmöglichkeit des Hangs Anpassungen im Projekt notwendig, welche eine Verdichtung auf den Baufeldern Nord und Süd – also in unmittelbarer Nähe zu den Produktionsgebäuden der Brauerei – mit sich gezogen hätten. Die Brauerei Felsenau AG als Betreiberin und die Felsenau Immobilien AG als Grundbesitzerin befürchteten daher, dass der langfristige Betrieb und damit die Zukunft der Brauerei Felsenau durch die Überbauung gefährdet wären.

Das Vorhaben wurde daraufhin redimensioniert, jedoch konnten die Zweifel, dass durch die Wohnnutzung grosse Konflikte mit dem Betrieb entstehen würden, nicht ausgeräumt werden. Aus diesem Grund wurde von den beteiligten Firmen übereinstimmend entschieden, das Projekt «Entwicklung Felsenau, Bern» nicht weiterzuverfolgen.

Die Halter AG, die Felsenau Immobilien AG und die Brauerei Felsenau AG möchten allen Beteiligten ihren Dank aussprechen für die engagierte Zusammenarbeit und die sehr wertvollen Beiträge. Alle Inputs waren Teil eines vielversprechenden Weges, der nun leider nicht bis zum Ende begangen werden kann.

Quelle: Halter AG

5.11.2020

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