Saisonstart nach Wunsch für Wintersportorte

Andreas Züllig, Präsident von Hotelleriesuisse

Schon das letzte Jahr war ein guter Dezember.

Andreas Züllig, Präsident von Hotelleriesuisse

So hätten wir's gerne am ersten Januartag des neuen Jahres

So hätten wir's gerne am ersten Januartag des neuen Jahres

Bild Pixabay

Der Start in die Wintersaison ist geglückt. In der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr erwirtschaften die Wintersport-Destinationen generell rund 25 Prozent ihres Jahresumsatzes. In dieser Saison dürfte es da und dort sogar mehr sein: Das stabile und sonnige Winterwetter lockte die Gäste in Scharen in die Berge. Skipisten, Restaurants, Hotels und Ferienwohnungen waren gut besucht.

Saisonstart nach Wunsch

Die Bergbahnen Engelbert-Titlis spricht auf Anfrage von SRF für die Zeit von Weihnachten bis Neujahr bei der Gästezahl von einem Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Graubünden waren es 20 Prozent mehr und in Saas-Fee im Oberwallis sogar ein Plus von 24 Prozent.

Der Dezember 2018 könnte für die Hotels zu den besten Saisons der vergangenen zehn Jahre zählen, sagt Andreas Züllig, Präsident von Hotelleriesuisse. «Die ersten Rückmeldungen von Hotels sind etwa zwischen 5 und 10 Prozent plus in diesem Dezember im Vergleich zum Vorjahr. Und schon das letzte Jahr war ein guter Dezember.» Das sei ein Saisonstart, wie man ihn sich wünschen würde, sagt Züllig, dem Schnee und dem guten Wetter sei Dank.

In Grindelwald doppelt Urs Kessler, Direktor der Jungfraubahnen, nach: «Früher buchte man seine Ferien lange im Voraus, wetterunabhängig. Heute kommen die Leute viel spontaner, je nach Wetter.»

Nun hoffen die Wintersportorte weiter: auf guten Schnee und blauen Himmel bis Ende Saison.

Quelle: SRF

3.1.2019