Start der öffentlichen Mitwirkung für das Agglomerationsprogramm Aargau-Ost der 4. Generation

Ferdinand I. von Habsburg

Und wenn die Welt untergeht, Gerechtigkeit muss sein!

Ferdinand I. von Habsburg (1526 - 1564), deutscher Kaiser, König von Böhmen und Ungarn, römischer König

Seit Anfang 2019 läuft die Erarbeitung der 4. Generation des Agglomerationsprogramms Aargau-Ost zusammen mit Regionalplanungsverbänden und Gemeinden. Vom 1. September bis zum 1. November 2020 haben die Einwohnerinnen und Einwohner des Agglomerationsperimeters Aargau-Ost nun die Möglichkeit, zum Agglomerationsprogramm Stellung zu nehmen.

Das Agglomerationsprogramm Aargau-Ost mit den räumlichen Schwerpunkten Baden, Brugg, Lenzburg, Wohlen und Bremgarten stimmt die regionale Siedlungs- und Verkehrsentwicklung aufeinander ab. In der 4. Generation wachsen die fünf Teilräume enger zusammen, sowohl organisatorisch als auch inhaltlich.

Neben dem Zusammenwachsen der Teilgebiete legt die 4. Generation den Fokus auf die beiden Teilstrategien Siedlung und Verkehr. Diese wurden komplett überarbeitet. Neu ist auch das Kapitel Handlungsbedarf: Es zeigt auf, wo es Massnahmen braucht, um den Zustand des gemeinsam definierten Zukunftsbilds zu erreichen. Diese Massnahmen wurden bereits – oder werden noch – im Agglomerationsprogramm eingereicht. Ausserdem wird in einem Unterkapitel das regionale Gesamtverkehrskonzept Ostaargau in den Kontext des Agglomerationsprogramms eingebettet.

Massnahmen und Umsetzung ab 2024

Der erste Schwerpunkt in der 4. Generation sind Massnahmen zur Förderung des Fuss- und Veloverkehrs (total 31 Massnahmen). Der zweite Schwerpunkt liegt in der Umgestaltung des Strassenraums, um unter anderem die Aufenthaltsqualität und die Verkehrssicherheit zu verbessern. Die finanziell grössten Projekte sind die Zentrumsentlastung Brugg (B-Horizont) sowie die Aufwertung der öV-Drehscheiben in Lenzburg, Mägenwil, Döttingen und Turgi.

Der Umsetzungszeitpunkt für Massnahmen im prioritären A-Horizont liegt zwischen 2024 und 2028, für Massnahmen im B-Horizont voraussichtlich zwischen 2028 und 2032. National- und Ständerat entscheiden, mit welchem Beitragssatz die eingereichten Massnahmen vom Bund unterstützt werden. Bisher profitierte die Agglomeration Aargau-Ost in der 1. Generation mit einem Beitragssatz von 40 Prozent, in der 2. und 3. Generation mit einem Beitragssatz von 35 Prozent.

Öffentliche Mitwirkung

Die Einwohnerinnen und Einwohner im Gebiet des Agglomerationsprogramms Aargau-Ost können vom 1. September bis 1. November 2020 zum Programm und dessen Massnahmen Stellung nehmen. Danach überarbeitet der Kanton Aargau den Berichtsentwurf. Der vom Regierungsrat verabschiedete Bericht muss bis am 15. Juni 2021 beim Bund eingereicht werden.

Dokumente für die öffentliche Mitwirkung 4. Agglomerationsprogramm Aargau-Ost und das Formular für Stellungnahmen sind auf www.ag.ch/Aggloprogramm > Aargau-Ost verfügbar.

Quelle: Kanton Aargau

1.9.2020

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