Philippe Rebord – Korpskommandant und Chef der Schweizer Armee

2. RS-Start 2019: Rund 9800 Rekruten und 2500 Kader erwartet

Alessio Galiffa

Le Schwiizerdütsch mais aussi le bon allemand, ce n'est pas si facile!

(Das Schwiizerdütsch, aber auch das gute Deutsch, ist nicht so einfach!)

Alessio Galiffa

Rekruten der Genieschule 73 montieren die Stahlträgerbrücke

Rekruten der Genieschule 73 montieren die Stahlträgerbrücke

Bild ZVG Schweizer Armee

Für den 2. Start der Rekrutenschulen 2019 am Montag, 24.06.2019, rechnet die Armee mit rund 9800 einrückenden Rekruten, darunter 138 Frauen. Rund 1935 Rekruten werden ihren Dienst am Stück als Durchdiener absolvieren. Mit den Rekruten rücken auch rund 2'500 Kaderangehörige ein, die ihren Grad abverdienen.

Gestern Montag rückten rund 9800 Rekruten in die zweite Rekrutenschule des Jahres 2019 ein, darunter auch 138 Rekrutinnen. Damit ist die Zahl einrückender Frauen im Vergleich mit dem RS-Start vom Juni 2018 etwas geringer. Der prozentuale Anteil Frauen in der Schweizer Armee liegt weiterhin bei knapp unter einem Prozent.

Ausbildungsgutschrift für Kader

Während der Rekrutenschule werden zudem 50 Einheitskommandanten, 367 Zugführer, 182 höhere Unteroffiziere sowie 1'865 Unteroffiziere ihren Grad abverdienen. Mit diesen Zahlen ist die Armee auf Kurs, um in Zukunft die Alimentierung der Formationen mit Kadern sicherstellen zu können.

Wer als Kader seinen Grad in der Schweizer Armee abverdient, hat Anrecht auf eine Ausbildungsgutschrift. Der Betrag, welcher je nach Dienstgrad und Ausbildungszeit unterschiedlich hoch ausfällt, kann individuell für eine zivile Aus- oder Weiterbildung genutzt werden.

Aufgebotsstopp für 74 angehende Rekruten

Die Armee will verhindern, dass Personen, die ein mögliches Risiko für sich oder ihr Umfeld darstellen, die Rekrutenschule absolvieren können. Seit 2010 erfolgt aus diesem Grund anlässlich der Rekrutierung eine Risikoprüfung der Stellungspflichtigen durch die Fachstelle Personensicherheitsprüfung. Für den 2. RS-Start 2019 ist aufgrund von Vorkommnissen, die nach bereits bestandener Rekrutierung erfolgt sind, über 74 angehende Rekruten ein Aufgebotsstopp verhängt worden.

Beratung und Betreuung für Rekruten

Rekruten, die Hilfe benötigen, werden medizinisch, seelsorglich, psychologisch und sozial beraten und betreut. Der Sozialdienst der Armee bietet insbesondere bei finanziellen Problemen Unterstützung an. Rekruten können sich in persönlichen Fragen und Angelegenheiten direkt an ihren Kommandanten, den Truppenarzt, den Armeeseelsorger ihrer Schule resp. an die Armeeseelsorge (0800 01 00 01), den Psychologisch-Pädagogischen Dienst (0800 11 33 55) oder den Sozialdienst der Armee (0800 855 844) wenden.

Die definitiven Bestände und die Anzahl der Entlassenen nach der ersten RS-Woche können frühestens ab dem 02.07.2019 kommentiert werden.

Quelle: Schweizer Armee

25.6.2019

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