Herbstmarkt im Gemeinschaftszentrum Telli

Claudia Gerber, GZ Telli

Das war bloss ein Flohmarkt!

Claudia Gerber, GZ Telli

Herbstmarkt im GZ Telli

Herbstmarkt im GZ Telli

Bild ZVG Herbstmarkt Telli

Am 15. September werden am Telli-Herbstmarkt wieder Äpfel gepresst, Messer geschliffen und neu auch praktische Haushaltstipps für Kompost gegeben. Claudia Gerbers Saat des neuen Herbstmarktes trägt im dritten Jahr so viele Früchte wie noch nie.

Als Claudia Gerber vor drei Jahren ihre Stelle als Sekretärin des Gemeinschaftszentrums (GZ) Telli annahm und voller Vorfreude den traditionellen Herbstmarkt im Telli besuchte, kehrte sie enttäuscht nach Hause. «Das war bloss ein Flohmarkt!», erzählt sie.

So beschloss sie kurzerhand, die Fäden selbst in die Hand zu nehmen, und stellte innerhalb weniger Monate einen herbstlichen Markt mit Quartierfestcharakter auf die Beine. Dieser nimmt seither stetig an Grösse zu. An rund 30 Ständen werden dieses Jahr Lebensmittel verkauft sowie für Unterhaltung und Attraktion gesorgt.

Ein Tag voller Spiel, Spass und gutem Essen

Seit der ersten Ausgabe des neuen Telli-Herbstmarktes kommt der Obstgarten der Rombacher Heilsarmee vorbei, um vor Ort seine Äpfel zu pressen. Besucher können den frischen Süssmost jeweils degustieren und sich selbst an einer kleinen Presse versuchen.

Weiter gibt es eine Schleifwerkstatt für Messer und Scheren, Spiele und Schminken mit der Jubla, Origami falten, Glücksrad - und natürlich unzählige Essstände mit klassischen Jurapark-Käseschnitten, aber auch orientalischem sowie tibetischem Essen. Das bringt Diversität, die nach Claudia Gerbers Meinung «gut zum Tellizentrum passt».

Neu gibt es dieses Jahr eine Kaffeestube und einen Informationsstand über Wurmkompost. Dieser soll angeblich nicht stinken und deswegen praktisch in einer Wohnung platziert werden können.

Die «Büez» wird auf mehrere Schultern verteilt

Claudia Gerber freut sich über das stete Wachstum des Marktes. «Mittlerweile kommen die Leute auf mich zu und er bekommt eine Eigendynamik.» Und das ist höchste Zeit! Denn die ersten zwei Jahre hat Claudia Gerber - nur mit Unterstützung des Quartiervereins - alles selbst organisiert. Mittlerweile hat sie aber ein OK des Gemeinschaftszentrums um sich scharen können, das ihr gewisse Arbeiten abnimmt und auch eigene Ideen einbringt.

So war der Stand mit dem Wurmkompost beispielsweise die Idee eines OK-Mitglieds, das bereits davon gehört hatte. Wer sich bereits für einen Stand im nächsten Jahr bewerben möchte, kann das beim GZ tun. «Wir sind offen für vieles!», betont Claudia Gerber.

Detaillierte Informationen

Quelle: Aarauer Nachrichten

14.9.2018