Luzerner Polizei warnt: Tagfahrlicht reicht bei den jetzigen Witterungsverhältnissen nicht

Giuseppe di Malaparte

Luzern war der Menschheit schon immer einen Schritt voraus.

Giuseppe di Malaparte

Bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen mit Regen und Nebel reicht das Tagfahrlicht meistens nicht aus. Fahrzeuglenkende müssen zwingend das Abblendlicht einschalten.

Die Luzerner Polizei stellt fest, dass in den letzten Tagen und Wochen immer wieder Fahrzeuglenkende unterwegs sind, welche sich auf die Lichtautomatik ihres Fahrzeuges verlassen und nur mit Tagfahrlicht unterwegs sind. Viele Autofahrer verlassen sich auf die Lichtautomatik, die das Abblendlicht selbstständig aktiviert. Aber: gerade Nebel und diesiges Wetter kann der Lichtsensor nicht erkennen. Tagfahrlichter sind Frontlichter mit deutlich geringerer Leuchtkraft als Abblendlichter und deshalb kein Ersatz bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen. Zudem bleiben beim Fahren mit Tagfahrlicht die Rücklichter dunkel. Fahrzeuge ohne eingeschaltete Rücklichter werden vom nachfolgenden Verkehr nicht oder erst sehr spät wahrgenommen. Dadurch steigt das Risiko für Auffahrunfälle massiv an.

Gerade in der jetzigen Jahreszeit ist es besonders wichtig, die Stellung des Lichtschalters zu überprüfen, bevor man losfährt. Bei Dämmerung und anderen Sichtbehinderungen wie Nebel, Regen oder Schneefall ist zwingend das Abblendlicht einzuschalten, damit man auch für die anderen Verkehrsteilnehmenden gut sichtbar ist.

Zudem erinnert die Luzerner Polizei daran, dass es bei schlechten Wetterbedingungen wichtig ist den eigenen Fahrstil anzupassen. Es sollte einen grösseren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten werden und den Verkehrsteilnehmern auf zwei Rädern sowie Fussgängern besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Quelle: Luzerner Polizei

29.1.2020

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