Rothrister Jugendfachstelle blieb drei Wochen in den Sommerferien offen

Bundesrat Ignazio Cassis

Da die Schweiz ein Volk von fleissigen Ameisen ist, ist es ihr gelungen, die Coronakrise zu bewältigen.

Bundesrat Ignazio Cassis

Jugendfachstelle Rothrist

Jugendfachstelle Rothrist

Bild ZVG

Die Jugendfachstelle Rothrist hatte während den ersten drei Schulsommerferien offen. Viele Jugendliche konnten nicht, wie geplant, in die (Ausland) Ferien reisen und sind deswegen zu Hause geblieben. Die drei Mitarbeitenden der Jugendfachstelle entschlossen daher, den Jugendtreff mit einigen Specials die ersten drei Wochen offen zu lassen.

Am Freitagabend hatte der Treff „Pega“ jeweils wie gewohnt am Abend bis um 22.30 Uhr offen und die Jugendlichen nutzen das Angebot, um Musik zu hören, sich zu treffen, zu töggelen, um zu billarden und sich mit den Jugendarbeitenden zu unterhalten. An drei Mittwochen gab es einen Karaokeabend, einen Malnachmittag und ein Grillen an der Aare, das aber leider sprichwörtlich ins Wasser fiel.

Kebab für Gesang

Beim Karakokeabend durfte das Publikum unter den ambitionierten Sängerinnen und Sängern einen ersten und zweiten Platz ausmachen. Es gab für beide Plätze einen „Boz“ Gutschein (für nicht Rothrister; der „Boz“ ist ein Kebab Laden) zu gewinnen. Gewonnen hat der vor allem im Entertainment sehr starke Abel. Auch Chiara überraschte mit ihrer wunderschönen Stimme, war aber an der „Siegerehrung“ leider nicht mehr anwesend.

Am zweiten Mittwoch bot Sarah Bornhauser, eine Mitarbeiterin der Jugendfachstelle, Malen an. Die Jugendlichen konnten von Sarahs Talent und ihren Tipps profitieren und mit ihr auf Papier, Dinge wie eine Ananas oder eine Melone zum Leben erwecken. Einige Jugendliche nutzten das Angebot, andere schauten bloss interessiert zu oder „chillten“ lieber in den Räumen des „Pega“.

Zu guter Letzt wollten die drei Jugendarbeitenden sich an einem Mittwochnachmittag mit den Jugendlichen an der Aare treffen, um zu grillen, sich zu unterhalten und zu baden. Leider spielte das Wetter nicht mit und die Jugendlichen nutzten das Angebot nicht.

Positive Bilanz

Das Fazit ist, dass die Jugendlichen sehr froh waren, dass der Jugendtreff die ersten drei Wochen offen gewesen ist. Loredana meint: „Es war super und mega lieb, dass das Pega offen war. Vor allem für alle Jugendlichen, die nicht in die Ferien konnten und sich ohne das „Pega“ gelangweilt hätten.“ Nach den Sommerferien werden wieder alle 1. Oberstufenklassen mit ihren Klassenlehrpersonen zu einem „Zvieri“ oder „Znüni“ in das „Pega“ eingeladen, damit sie die drei Jugendarbeitenden, die Räumlichkeiten und Angebote der Jugendfachstelle Rothrist kennen lernen können.

4.8.2020

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