Warum nicht mal am Alt-Fasnachts-Sonntag in Zug mitzusingen?

Claude Degen

Mein Leben ist zu kurz, um zweimal das gleiche Bier zu produzieren.

Claude Degen, Brauerei «DEGENBIER» Zofingen

Chrööpfelimee

Chrööpfelimee

Bild Neue Zuger Zeitung. Bild ZVG Schneiderzunft

Am 1. März 2020, am sogenannten «Alt-Fasnachts Sonntag», findet wiederum das traditionelle und beliebte Chrööpfelimee-Singen statt. Bis jetzt haben sich sieben Paare angemeldet, weitere Anmeldungen sind willkommen.

Am 1. März 2020 werden in der Stadt Zug in Fenstern einzelner Häuser wieder Laternen oder Kerzen brennen. Sie weisen darauf hin, dass hier ein Paar auf ein Ständchen wartet. Verschiedene Gesangsgruppen huldigen mit ihren Liedern und Gesängen der jungen Liebe und werden dafür mit Krapfen und Wein belohnt.

Alter Brauch

Der Ursprung des Chrööpfelimee-Singens liegt rund 250 Jahre zurück. Wenn beim Tanz an einem Fasnachtsanlass das Mädchen dem Burschen ein Tüchlein überliess, bedeutete dies für den Partner nicht nur das Erwidern von Gefühlen der Liebe, sondern auch eine Einladung ins Elternhaus des Mädchens am Altfasnachtssonntag. Freunde, welche die gegenseitige Zuneigung des Paares beobachtet oder vernommen hatten, stellten sich vor dem Elternhaus des Mädchens auf und sangen allerlei neckische auf das junge Paar gemünzte Lieder. Öffnete dann das Paar das Fenster, forderten die Sänger auch Krapfen und Wein.

Zunftanlass

Die organisierende Zunft der Schneider, Tuchscherer und Gewerbsleute der Stadt Zug freut sich jetzt schon auf einen schönen Abend mit vielen Zuschauern, toller Stimmung und schönen Liedern.

Weitere Anmeldungen

Der Chrööpfelimeemeister, Martin Kühn, lädt weitere Paare ein, sich für das Chrööpfelimee Singen 2020 anzumelden. Es können sich frisch Verheiratete, Verlobte, Verliebte oder auch schon länger verheiratete Paare, die ein Jubiläum feiern, anmelden. Für Paare, die ausserhalb des Stadtzentrums oder an anderen Orten wohnen, können für den Anlass geeignete Lokalitäten vermittelt werden. Anmeldungen nimmt Martin Kühn gerne per Mail (chroopfelimee@schneiderzunft.ch) entgegen. Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie auch im Internet unter www.schneiderzunft.ch.

20.1.2020

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