Was heute die Welt bewegt

  • 16.9.2019 - Tag des Skokrates

    Schwarzes Loch im Herzen der Milchstrasse scheint gefrässiger zu werden

    Normalerweise ist das schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie genügsam. Doch nun haben Astronomen plötzlich erhöhte Aktivität registriert. Über die Ursache der vermuteten Fressattacke rätseln sie. Das gigantische Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstrasse verhält sich derzeit ungewöhnlich. Das schliessen Astronomen aus einem spontanen Helligkeitsausbruch. Im Bereich des Schwarzen Lochs leuchtet es demnach so hell wie nie seit Beginn der Beobachtungen. Schreibt DER SPIEGEL.

    Frei nach Sokrates: Wir wissen, dass wir nichts wissen. Unsere Politikerinnen und Politiker selbstverständlich ausgenommen. Die wissen alles. Und sollten sie einmal wider Erwarten etwas nicht wissen, haben sie zumindest eine vorgestanzte Antwort aus dem Rhetorikseminar in petto. Bestes Beispiel ist derzeit der Klima-Wahlkampf. Oder die Arena-Wahlkampfsendungen auf SRF.

    Wobei zum Artikel selber doch noch etwas zu erwähnen wäre, was der Autor vergessen hat: Wenn das besagte Schwarze Loch 26'000 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, dann fand «das grosse Fressen» auch vor 26'000 Jahren statt. Gällid!

  • 15.9.2019 - Tag der armen Reichen

    Drohende Millionenverluste: So leiden Superreiche wie Roger Federer unter den Negativzinsen

    Wie viel Negativzinsen zahlen Roger Federer oder Michelle Hunziker? 20 Minuten hat mit zehn Schweizer Superreichen eine Milchbüechlirechnung gemacht. Für die Modellrechnung von 20 Minuten wurden die Vermögen von Roger Federer, Dieter Meier, Urs Hölzle, Peter Spuhler, Michelle Hunziker, Philipp Plein, Jürg Marquard, Familie Blocher, Marina Ruiz-Picasso und Klaus-Michael Kühne zusammengezählt. Zusammen besitzen sie laut «Bilanz» rund 28,250 Milliarden Franken. Bei einer Liquiditätsquote von 5 Prozent würden damit insgesamt 1,4125 Milliarden Franken in Cash auf den Bankkontos liegen. Werden auf diesen Bar-Bestand 0,75 Prozent Negativzinsen verrechnet, müssten diese zehn Superreichen zusammen also knapp 11 Millionen Franken im Jahr der Bank zahlen – oder rund 29'000 Franken im Tag. Schreibt 20Minuten.

    Ganz abgesehen davon, dass der bezüglich belastbaren Fakten mehrheitlich im Konjunktiv verfasste Artikel nahe am Schwachsinn vorbeisegelt, darf sich unser Mitleid mit den armen Superreichen in Grenzen halten. Denn diese Milliarden finden immer einen Weg in Richtung Zins- und Steueroptimierung.

  • 14.9.2019 - Money rules

    Millionenpoker um die Sitze im Ständerat: Der Wahlkampf verschlingt immer mehr Geld

    Für den Sprung ins Stöckli geben manche Kandidaten Hunderttausende Franken aus. Der Wahlkampf für den Ständerat ist so teuer wie noch nie. Ihre politischen Positionen könnten unterschiedlicher kaum sein: SVP-Scharfmacher Roger Köppel auf der einen Seite, der ewige SP-Rebell Cédric Wermuth auf der anderen. Beide aber verstehen es glänzend, sich selber zu vermarkten, die Massen zu bewegen. Sie sind die zwei, die obenaus schwingen in einem Wahlkampf, in dem so viel Geld fliesst wie nie zuvor. Schreibt die AZ.

    Da sollten wir Demokratinnen und Demokraten aufpassen, damit die Schweizer Demokratie nicht irreparablen Schaden nimmt. Es besteht die Gefahr, dass wir uns amerikanischen Zuständen annähern. Am Schluss wird nur noch gewählt, wer am meisten Geld aus dubiosen Quellen für den Wahlkampf aufwenden kann.

  • 13.9.2019 - Tag der Villiger-Stumpen

    Tabakbaron Heinrich Villiger: «Zigarrenliebhaber sind Persönlichkeiten – schauen Sie sich nur Winston Churchill oder Gerhard Schröder an»

    Heinrich Villiger ist der letzte Zigarrenbaron der Schweiz. Er kämpft fürs Genussrauchen und wehrt sich vehement dagegen, dass an Schwingfesten keine Stumpen mehr abgegeben werden dürfen. Schreibt die NZZ.

    Wo Grandseigneur Heinrich Villiger recht hat, hat er recht. Ein Schwingfest ohne Stumpen ist wie ein Stumpen ohne Tabak.

  • 12.9.2019 - Heinrich Villiger-Day

    Wer gesund lebt, verursacht höhere Kosten als der, der raucht

    Raucher müssen sich zurzeit wieder vorrechnen lassen, welch hohe volkswirtschaftliche Kosten sie verursachen. Richtig ist das Gegenteil. Raucher haben es schwer. Viele möchten aufhören, schaffen es aber nicht. Manche fühlen sich geächtet. Und obendrein müssen sie sich anhören, welche enormen Kosten sie verursachen. Derzeit sind Politiker, Beamte, Ärzte, Krebs- und Lungenligen wieder eifrig unterwegs. Am Montag wird eine neue Studie zur «Krankheitslast» des Tabakkonsums veröffentlicht. Das Timing ist kein Zufall. Die Präventionslobby erhöht den Druck, weil der Ständerat nächste Woche über das Tabakgesetz entscheidet. Umstritten sind vor allem die Werbeverbote. Die Kostenrhetorik wird von höchster Stelle forciert. Gesundheitsminister Alain Berset (sp.) sagte im Parlament: «Ich möchte an die extrem hohen Kosten für die Gesellschaft erinnern, die das Rauchen verursacht.» Das Bundesamt für Gesundheit doppelt nach: «Der Tabakkonsum belastet die Volkswirtschaft mit Kosten von rund 5,6 Milliarden Franken pro Jahr.» Und das Komitee, dessen Volksinitiative strikte Werbeverbote verlangt, hält fest: «Die Kosten für die Allgemeinheit sind enorm.» Diese Darstellung ist falsch oder zumindest einseitig. Dies zeigt die letzte umfassende Studie, auf die sich ironischerweise auch Bundesrat Berset und seine Präventionsbeamten stützen. Die Arbeit datiert von 1998. Ökonomen der Universität Neuenburg haben im Auftrag des Bundes die sozialen Kosten des Tabakkonsums berechnet. Fazit: Raucher sind volkswirtschaftlich betrachtet Nettozahler. Schreibt die NZZ.

    Rauchst du noch oder stirbst du schon? In Anlehnung an die IKEA-Werbung war dies vor vielenJahren unter den damals zirkulierenden Gassensprüchen der Burner schlechthin. Ebenfalls etliche Jahre ist es her, als Heinrich Villiger, der Grandseigneur der Schweizer Tabakindustrie, in einer Talkshow in etwa dieselbe Aussage vor laufender Kamera machte, die von den Ökonomen der Universität Neuenburg in ihrer Studie nun bestätigt wird. Villiger erlebte damals querbeet durch die Presse ein Bashing der besonderen Art; heute, in Zeiten der Social Medias, würde man dies einen veritablen «Shitstorm» nennen. Die Abkanzelung Villigers erfolgte absolut zu Unrecht. Das ist nun amtlich. Doch entschuldigen wird sich niemand bei ihm. Such is Life.

  • 11.9.2019 - Tag der Fliegenklatsche

    Gemeinden engagieren immer häufiger Beratungsfirmen– ums Geldsparen gehts dabei selten

    Schweizer Kommunen nehmen immer öfter die Dienste von Beratungsfirmen in Anspruch. Zwischen 2012 und 2017 haben sich 69 Prozent der Gemeinden extern beraten lassen. Der Stammtisch sagt: Wer keine Ahnung hat, holt sich einen Berater. Unabhängig davon, ob das stimmt, ist der Beratungsboom bei Unternehmen ungebrochen. Und auch Schweizer Gemeindeverwaltungen nehmen immer häufiger die Dienste von externen Beratungsfirmen in Anspruch. So sagen es Branchenkenner. Eine Studie bestätigt den Befund: Gemäss Forschern des Schweizerischen Instituts für öffentliches Management in Bern haben sich zwischen 2012 und 2017 69 Prozent der Schweizer Gemeinden extern beraten lassen. Schreibt die AZ.

    Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Den perfekt vernetzten Polit-Beratungsfirmen, die meistens mit Parteifreunden besetzt sind, einen schönen Batzen legal zuschieben und erst noch den Sündenbock outsourcen, wenn's dann später trotz Beratung in die Hose geht.

  • 10.9.2019 - Tag der Meister

    Die Armee will schon bei 15-Jährigen für den Militärdienst werben

    Armeechef Philippe Rebord spricht im CH-Media-Interview Klartext: Dass sich viele junge Männer nicht mehr für die Armee, sondern für den Zivildienst entscheiden, «gefährdet die Erfüllung unseres Auftrags». Es brauche zwingend eine Debatte über die Dienstpflicht. Rebord zählt dabei insbesondere auf junge Frauen. Schreibt die AZ.

    Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Oder eine Meisterin.

  • 9.9.2019 - Jammertag

    Aktiensteuer: Finanzexperten kritisieren Scholz-Pläne als «Gift» für Sparer

    Anlegerschützer laufen Sturm gegen die Pläne von Finanzminister Scholz, eine Steuer auf Aktienkäufe und -verkäufe zu erheben. Sie bedrohe nicht nur die Vermögensbildung der Mittelschicht, sondern schade auch dem Standort Deutschland. Schreibt die WELT.

    Das war zu erwarten. Jammern auf höchstem Level. Dabei ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Steuer kommen wird. Und zwar global. Egal, ob sie Finanztransaktionssteuer oder Aktiensteuer genannt wird. Die Finanzierung der Sozialsysteme, die teilweise auf Rezepte zurückgreift, die über 100 Jahre alt sind, können die Zukunft nicht mehr meistern.

  • 8.9.2019 - Tag der Biomaterialien

    Wie aus dem Leimfabrikanten Geistlich ein globaler Experte für regenerative Biomaterialien geworden ist

    In der Zahnmedizin ist Geistlich Pharma mit seinen regenerativen Biomaterialien weltweit führend. Alle Produkte werden im luzernischen Wolhusen hergestellt. Das in der fünften Generation geführte Familienunternehmen wächst aus eigener Kraft. Schreibt die NZZ.

    Hätten wir doch alle ein bisschen mehr Mut und Vertrauen in unsere Unternehmen, statt dem täglichen Alarmismus zu folgen. Viele Probleme, die uns ratlos wie einen Schluck Wasser in der Luft hängen lassen, könnten damit langfristig gelöst werden. Aber nachhaltige Lösungen brauchen Zeit. Die Familie Geistlich aus Wolhusen benötigte dafür fünf Generationen. Unseren Politikerinnen und Politikern genügt – wir erleben es derzeit gerade mal wieder – ein einziger Wahlk(r)ampf. Entsprechend entpuppen sich die Wahlversprechen denn auch später als Rohrkrepierer.

  • 7.9.2019 - Botox Day

    Zürcher Steuerbehörden rücken Vera Dillier auf den Pelz

    Vera Dillier zofft sich mit den Steuerbehörden – seit Jahren. Jetzt hat die Jetsetterin genug, droht mit dem Wegzug nach Paraguay. Der Grund für den Streit: der Lebensmittelpunkt. Für Dillier liegt der in St. Moritz, für die Steuerbehörden in Zürich. Schreibt BLICK.

    Who the Fuck is Vera Dillier? (Copyright by Smokie)

  • 6.9.2019 - Tag der Volksparteien

    Darum vertrauen die Wähler den deutschen Volksparteien so wenig

    Bei Maybrit Illner widerspricht sich Annegret Kramp-Karrenbauer in entscheidenden Fragen. Olaf Scholz sieht viele Lücken in der SPD. Und der Historiker Andreas Wirsching hat eine Idee, woran das liegen könnte. Schreibt die WELT online.

    Ein Grund für die Erosion der sogenannten «Volksparteien» wird bei Maybrit Illner unterschlagen: Die Flügel innerhalb der Volksparteien CDU/CSU und SPD. Mit der Strategie «für alle etwas» verlieren diese Parteien ihren Markenkern und mutieren zu reinen Wischi Waschi-Wahlkampf-Agenturen. Aber ein Flugzeug mit zu vielen Flügeln lässt sich nun mal nicht mehr steuern. Deutschland erlebt nun, was andere Staaten längst hinter sich haben: die Pulverisierung grosser, traditioneller Parteien. Siehe Frankreich und Holland. Das Alte geht und lässt Platz für neue Ideen, die auch zwingend notwendig sind. Das ist überhaupt keine Tragödie, sondern der Wandel der Zeit, der auch vor den Parteien nicht Halt macht.

  • 5.9.2019 - Tag der Negativzinsen

    Negativzinsen vernebeln die Sinne

    Dem Staat wird derzeit Geld nachgeworfen, wenn er sich verschuldet. Das ist für Politiker verführerisch: Die ökonomischen Gesetze scheinen aufgehoben. Dass Ökonomen ein solches Denken noch propagieren, ist bedenklich – und gefährlich. Schreibt die NZZ.

    Der Begriff «Negativzinsen» ist allein schon durch das Wort «negativ» toxisch kontaminiert. An den bleibenden Schäden der Negativzinsen werden die kommenden Generationen noch lange zu knabbern haben. Um nur ein Stichwort zu nennen: Zubetonierung der Schweiz zum Wohle der Pensionskassen mit «Geistersiedlungen».

  • 4.9.2019 - Tag der Tropen

    Verbrannte Regenwälder: «Die Welt hat ohne den Menschen begonnen. Und wird ohne ihn enden»

    «Bei dem Wort Brasilien denke ich zuerst an Brandgeruch», schreibt Claude Lévi-Strauss 1955 in «Traurige Tropen». Es hätte den Menschen ohne Wälder nie gegeben. Gibt es einen aktuelleren Klassiker? Die Regenwälder brennen. Nicht nur in Brasilien. Auch in Bolivien steht ein Wald, gross wie der Libanon, in Flammen, wie man in Europa lesen kann. Was einen auch daran erinnert, dass die Tropen von Lateinamerika dem sogenannten Westen noch im 21. Jahrhundert fremder als Arabien sind. Brasilien liegt in einem anderen Westen, aber näher an Europa als Bolivien und der Rest der Wildnis: Auf der blauen Weltkugel der grünen Nationalflagge steht das auf die Französische Revolution zurückgehende Motto «Ordem e progresso» nach Auguste Comte. Ordnung und Fortschritt. Schreibt die WELT.

    Das Buch «Traurige Tropen» von Claude Lévi-Strauss müsste Pflichtstoff an jeder Schule sein. Denn tatsächlich hat die Erde ohne den Menschen begonnen. Und sie wird auch ohne ihn enden. Besser kann man den Sinn unseres Daseins auf «diesem unserem» Planeten (frei nach Helmut Kohl) nicht erklären. Aber was nützen Erklärungen, wenn wir nicht die richtigen Schlüsse daraus ziehen?

  • 3.9.2019 - Tag der Gier

    Die Ware, die nie ankommt: «Bei Online-Fake-Shops ist das Wichtigste der gesunde Menschenverstand»

    Nie wurden im Netz mehr Fake-Shops ausser Betrieb genommen als in den letzten Jahren. Nun haben die Behörden eine neue Strategie. Ganze 55 Prozent Rabatt verspricht der Online-Shop für die Marken-Sneaker. Originalpreis: fast 200 Dollar. Wer freut sich da nicht? Denn ausser dem Rabatt ist online Einkaufen ja auch bequem, erfolgt die Lieferung doch direkt nach Hause. Schreibt die AZ.

    Wenn der gesunde Menschenverstand fehlt, ist die Gier um so grösser. Könnte von Konfuzius sein. Oder von Hölderlin.

  • 2.9.2019 - Tag des Hallwilersees

    Hallwilersee: Der Feind aus dem Aquarium: Gebietsfremde Tiere gefährden lokalen Fischbestand

    Fachleute informierten über gebietsfremde Tiere im Hallwilersee. Und welche Folgen ihre Präsenz auf die lokale Faunahaben. Das jüngste Neozoon im Hallwilersee wäre der Kaiman gewesen, der sich als Wels entpuppt haben soll. Und der Wels? Fischer Richard Stadelmann aus Birrwil weiss, dass es ihn in Urzeiten gegeben hat in der Gegend. Inzwischen war er verschwunden und nun ist er aus dem Berner Seeland wieder eingewandert. Ein Neozoon, ein gebietsfremdes Tier? Man nimmt 1492, Kolumbus und seine Entdeckung Amerikas, als Stichjahr. Schreibt die AZ.

    Wenn schon kein Kaiman, dann wenigstens ein Goldfisch oder Koi aus dem hauseigenen Aquarium.

  • 1.9.2019 - Bashingday

    Der aktuelle Leserbrief im Zofinger Tagblatt: Was muss Cédric Wermuth noch alles tun, um als Politiker glaubhaft zu sein?

    Replik auf den Leserbrief «Bla, bla, bla» von Rudolf Fankhauser. Ausgabe vom 22. August. Dem Ständeratskandidaten wird immer wieder vorgehalten, er hätte noch nie produktiv gearbeitet, hätte auf der schweizerischen Politbühne noch nichts zustande gebracht. Mangelnde handwerkliche Taten und fehlendes Selbstgeschaffenes werden ihm im Leserbrief vorgeworfen. Solche Vorwürfe zielen auf die Person, weil man mit sachlichen Argumenten ansteht. Veränderungen, Verbesserungen in unserer Gesellschaft geschehen über Gesetzes- oder Verfassungsänderungen. Dazu sind harte Auseinandersetzungen mit einem Thema unabdingbar. In unserem demokratischen System muss man für Ideen Mehrheiten gewinnen. Diese Prozesse brauchen Zeit, weil sich die Interessen der Einzelnen diametral entgegenstehen. Dazu braucht es aber auch Politiker, die es verstehen, Missstände zu erkennen, anzusprechen und Lösungen zu suchen. So hat sich Cédric Wermuth in der ersten Legislatur vehement für die Aufarbeitung eines der grössten Informationsskandale der Bundesverwaltung (INSIEME) zusammen mit Ständerat Urs Schwaller eingesetzt. So steht es geschrieben im Zofinger Tagblatt.

    Heinz Senn, alt Gemeindeammann aus Oftringen, hat die perfekte Replik geschrieben und zudem dem Leserbriefschreiber Rudolf Fankhauser den Unterschied zwischen billiger, unsachlicher Polemik (Wermuth-Bashing) und einer faktengestützten Diskussion klargemacht. Chapeau, Heinz Senn!

  • 31.8.2019 - Tag der Ü50

    Novartis hat seinen Campus zu grosszügig konzipiert

    Das Pharmaunternehmen hat am Basler Hauptsitz überschüssige Flächen. Die Situation droht sich wegen des weitreichenden Arbeitsplatzabbaus in der Verwaltung der Firma zu verschärfen. Weil viele Beschäftigte über fünfzig den Job verlieren, sieht sich Novartis auch diesbezüglich Kritik ausgesetzt. Der Pharmariese Novartis braucht Geld für seine teure Forschung und Entwicklung. Um zusätzliche Mittel freizubekommen, hat sich die Firma einem harten Sparkurs in der Produktion und der Verwaltung unterworfen. Einsparungen verspricht sich das Management besonders bei sogenannten Unterstützungsfunktionen, die in Bereichen wie der Finanzbuchhaltung, dem Personalwesen, der Informatik oder bei der Begleitung von klinischen Studien sowie im Umfeld des Marketings angesiedelt sind. Schreibt die NZZ.

    Irgendwie ungerecht. Alles, was Ü50 ist, gehört doch laut Statistik der Schweizer Krankenkassen zu den besten Kunden der Pharmabranche.

  • 30.8.2019 - Tag der Comedians

    Ankündigung im ZDF: «Ich, Jan Böhmermann, möchte Vorsitzender der SPD werden»

    In seiner ZDF-Show „Neo Magazin Royal“ hat Entertainer Jan Böhmermann seine Kandidatur für den Vorsitz der SPD verkündet. Es könne juristische Schwierigkeiten geben, sagte er. Drei Herausforderungen muss er noch bewältigen. Schreibt die WELT.

    Der grossartige Comedian Jan Böhmermann als Vorsitzender der SPD Deutschland? Warum eigentlich nicht? Die Partei ist sowieso längst zum Witzformat verkommen.

  • 29.8.2019

    Im Asylwesen warten Mammutaufgaben

    Die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz ist so tief wie seit langem nicht mehr. Dennoch sind die Probleme nicht gelöst. Die überfällige Reform der europäischen Migrationspolitik ist blockiert. Wer die EU kritisiert, sollte jedoch zuerst vor der eigenen Tür kehren. Trotz den tiefen Gesuchszahlen warten im Schweizer Asylwesen schwierige Aufgaben. Mit den beschleunigten Verfahren und der Integrationsoffensive traten zwar wichtige Projekte in Kraft. Erstens müssen sich diese Investitionen nun aber auszahlen. Allein beim Bund belaufen sich die Asylausgaben mittlerweile auf über zwei Milliarden Franken pro Jahr. Dass ein beträchtlicher Teil der Flüchtlinge jahrelang von Sozialhilfe lebt, ist eine politische und gesellschaftliche Zeitbombe. Zwar gelang es der Schweiz bis anhin besser als anderen Ländern, die grossen Ausländergruppen zu integrieren. Doch namentlich bei Asylsuchenden aus Eritrea gilt dies als ausgesprochen schwierig. Schreibt die NZZ.

    Auf den Punkt gebracht. Und das erst noch von der NZZ, die ja nicht unbedingt als SVP-Groupie bezeichnet werden kann.

  • 28.8.2019 - Tag der Empfehlung

    Ueli Maurer mischt sich in den Ständeratswahlkampf ein – mit einer Empfehlung für den Parteikollegen Franz Grüter

    Der Bundesrat soll sich im Wahlkampf gebührend zurückhalten, besagen die Regeln. Bundespräsident Ueli Maurer setzt sich darüber hinweg. Als Kulisse dient die Wandelhalle. Vor die Kamera tritt Ueli Maurer. In einem rund 30 Sekunden langen Beitrag rühmt der Bundespräsident einen Parteikollegen in den höchsten Tönen: den SVP-Nationalrat Franz Grüter, der im Oktober einen Sitz im Ständerat erobern will. Grüter, sagt Maurer, mache in Bern einen hervorragenden Job. Dann folgt der Appell an die Stimmbürger. «Ich empfehle Ihnen Franz Grüter zur Wahl und danke für die Unterstützung.» Schreibt die AZ.

    Wo ist das Problem? Bundesräte sind nicht selten auch an verkappten Wahlveranstaltungen ihrer Kandidaten anzutreffen. Kommt noch hinzu: Warum sollte Maurer einen guten Kandidaten wie Franz Grüter nicht empfehlen dürfen? Dass Grüter ein hervorragender Mann ist, bestätigen ihm sogar Personen aus anderen Parteien. Auch wenn der VRP der Green AG nicht so sonnengebräunt daherkommt wie sein Luzerner Kontrahent Damian Müller. Sonnenbräune allein ist ja noch lange kein Qualitätsmerkmal. Von Dieter Bohlen mal abgesehen.

    Klimapolitik Luzern
  • 27.8.2019 - Tag der Flugticketabgabe

    Weshalb eine Schweizer Flugticketabgabe nicht hält, was sie verspricht

    Ständeräte wollen Flugreisen verteuern. Doch die Schweiz macht bald beim europäischen Emissionshandel und ein Jahr später bei einem weltweiten System zur CO2-Minderung mit. Damit wird ein nationaler Alleingang kontraproduktiv. Es tönt zunächst einleuchtend. Die Umweltkommission des Ständerates schlägt eine Ticketabgabe auf Flugreisen von 30 bis 120 Fr. vor, abgestuft nach Distanz. Damit will sie die Nachfrage nach Flügen und den entsprechenden Ausstoss von Treibhausgasen verringern. Es ist zwar richtig, wenn die Airlines nicht mehr gratis Treibhausgase in die Atmosphäre entlassen können. Auf den zweiten Blick zeigt sich aber, dass eine Schweizer Flugbillettabgabe eine schlechte Idee ist. Erstens wäre bei innereuropäischen Flügen für das Klima kaum etwas gewonnen. Und zweitens wird sich die Schweiz ab 2021 ohnehin an einem internationalen System zur Begrenzung des Treibhausgasausstosses im Flugverkehr beteiligen. Mehrfachbelastungen wären somit vorprogrammiert. Schreibt die NZZ.

    Tja, so ist das halt, wenn die FDP aus rein wahltaktischen Gründen einen Rohrkrepierer lanciert.

  • 26.8.2019

    Bringt Regenwald-Drama den Grünen den Wahlsieg?

    Die heftigen Brände im Amazonasgebiet werden in der Schweiz zum Wahlkampfthema: Grüne wollen nun das Freihandelsabkommen mit Brasilien stoppen. Im Amazonas-Becken brennt der Regenwald. Just zu diesem Zeitpunkt verkündet Wirtschaftsminister Guy Parmelin den Durchbruch bei den Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay – den sogenannten Mercosur-Staaten. Schreibt das Pendlermagazin 20Minuten.

    Möglich, dass man sich diesen Wahlsieg in den grünen Redaktionsstuben des Pendlermagazins wünscht. Das wird aber den brasilianischen Regenwald nicht retten und müsste eigentlich allen Politikerinnen und Politikern inklusive ihrem Gefolge die Schamröte ins Gesicht treiben. Wo blieb der Aufschrei als Sumatras Regenwald abgeholzt wurde (90 Prozent sind bereits abgeholzt), wo blieb und bleibt er bei der Abholzung des Regenwaldes auf Borneo, in Afrika und all den anderen Regionen auf dieser Welt? Das Satellitenbild der Woche spricht eine eindeutige Sprache! Aber wenn's halt um Palmöl geht, das man – dem grünen Herz sei gedankt – in Europa u.a. zu Biosprit umwandelt, ist die grüne Welt in Ordnung. Die Ausrottung der wunderbaren Orang Utans nimmt man als Kollateralschaden billigend in Kauf. Diese verdammenswerte Scheinheiligkeit sollte das Wahlvolk bedenken, wenn es das Kreuz bei den grünen Apologeten des Weltuntergangs hinkritzelt, nur weil's momentan so herrlich trendy ist.

    Orang Utan
  • 25.8.2019

    Extrem teure Medikamente erschüttern das Vertrauen zwischen Krankenkassen und der Pharmabranche

    Neuartige Preismodelle sollen weltweit Bewegung in festgefahrene Verhandlungen zwischen Pharmaunternehmen und den Kostenträgern im Gesundheitswesen bringen. Doch es gibt grosse Widerstände. Schreibt die NZZ.

    Da können wir diskutieren und schreiben so viel wir wollen: Die Kosten für das Gesundheitswesen sind längst eine Mission Impossible.

  • 24.8.2019 - Tag des ganz grossen Fettnapfes

    Aussergerichtliche Einigung: Andreas Glarner anerkennt Blossstellung der Zürcher Lehrerin

    Andreas Glarner publizierte die Telefonnummer einer Zürcher Primarlehrerin in einem Posting auf Facebook und sorgte damit für einige Kritik – nun soll sich der Aargauer SVP-Nationalrat mit der Frau aussergerichtlich geeinigt haben. Schreibt die AZ.

    Unser aller Andi tritt aber auch wirklich in jedes Fettnäpfchen. Frei nach dem Motto: «Ist der Ruf erst mal uriniert, lebt's sich ungeniert.»

  • 23.8.2019 - Tag der Rezession

    Angst vor Rezession geht auch in der Schweiz um – zieht es die Unternehmen jetzt nach Deutschland?

    Am Freitag kommen die wichtigsten Zentralbanker im amerikanischen Jackson Hole zusammen – und die Welt fragt sich: Was können die Zentralbanker tun, sollte eine globale Rezession ausbrechen? In Europa, Japan und der Schweiz sind ihre Leitzinsen bereits negativ. Derweil mag die Schweizer Industrie nicht länger bang auf den Eurokurs blicken – und investiert in Deutschland rekordhohe 10 Milliarden Franken. Schreibt die AZ.

    Reisende soll man nicht aufhalten.

  • 22.8.2019 - Tag der Erbschaften

    Ärger bei Bestattungen: Wettingen bittet Erben zur Kasse

    Die Gemeinde will eine gesetzliche Grundlage schaffen, um die Bestattungskosten auf die Angehörigen zu überwälzen. Schreibt die AZ.

    Ist eigentlich das Normalste der Welt, die Erben zur Kasse zu bitten.

  • 21.8.2019

    Eine Schweizer Flugticketabgabe birgt grosse Risiken

    Der Branchenverband Iata legt in einer Analyse dar, dass die Einführung einer nationalen CO2-Steuer für Flugpassagiere der Umwelt wenig bringt, aber Arbeitsplätze bedroht. Die Schweiz sei besser beraten, das Corsia-Kompensationssystem umzusetzen. Schreibt die NZZ.

    Was wohl Greta Gössi zu dieser Analyse sagt?

  • 20.8.2019 - Tag der Gratiswerbung für die SVP

    Umstrittenes Maden-Plakat: Die SVP stösst bürgerliche Partner vor den Kopf

    Die SVP bleibt sich treu: Auch ihr neues Wahlkampf-Plakat provoziert – selbst die eigenen Leute. Bürgerliche Partner für die Wahlen sind entsetzt, dass sie als «Maden» verunglimpft werden. Mit «Wut der Verzweiflung» betitelte der «SonntagsBlick» einen Artikel über die neue Wahlkampagne der SVP. Das Bild zeigt einen roten Apfel, der von Maden befallen ist. Der Apfel, deutlich sichtbar am Schweizerkreuz, symbolisiert das Land. Die Maden – auch sie farblich gekennzeichnet – stehen für die EU, die FDP, die CVP, die Grünen und Grünliberalen sowie die SP. «Sollen Linke und Nette die Schweiz zerstören?», steht darunter, gefolgt vom Aufruf: «Lieber SVP wählen!» Schreibt BLICK.

    Ojeh! Und wieder gehen sie alle der SVP auf den Leim und machen mit ihrer lächerlichen Empörung erst noch Gratisreklame für ein SVP-Plakätli as usual. Und ganz nebenbei: Die Fotomontage ist handwerklich himmeltraurig gemacht. Der/die/das Grafiker sollte sich mal einen Fotoshop-Kurs gönnen.

    Der Stein, pardon, der Apfel der Empörung
  • 19.8.2019 - Absurdistan lässt grüssen

    Ist Fleischessen das neue Rauchen? Fleischwirtschaft sieht sich an den Pranger gestellt

    Ein Stück Fleisch gehört für die meisten ab und zu auf den Teller. Wegen der Klimadiskussion dürfte der eine oder andere es sich aktuell aber zwei Mal überlegen, bevor er im Laden zu Steak oder Pouletspiessli greift. Denn nach dem Fliegen wird auch das Fleischessen zum Politikum. Klimaaktivistin Greta Thunberg sagt: Wer das Klima schützen wolle, sollte vegan leben. Schreibt die AZ.

    Die Hysterie um die Klimadiskussion, täglich, nein, beinahe im Stundentakt angeheizt durch die von Umfragen für die kommenden Herbstwahlen blind gewordenen Opportunisten-Parteien und die unter chronischer Auflageschwäche leidenden Medien, ist nur noch absurd. Fern jeglicher Vernunft.

  • 18.8.2019 - Schwexit-Day

    Begrenzungs-Initiative fällt bei Nationalrats-Kommission durch

    Auch der Bundesrat lehnt die Initiative «für eine massvolle Zuwanderung» ab. Bei einem Ja hätte er ein Jahr Zeit, um mit der EU die Beendigung der Personenfreizügigkeit auszuhandeln. Gelingt das nicht, müsste er das Abkommen einseitig kündigen. Justizministerin Karin Keller-Sutter spricht in diesem Zusammenhang von einem «Schweizer Brexit». Schreibt SRF.

    Darf man einer Bundesrätin widersprechen? Nein, darf man nicht. Also tun wir es: Liebe Frau Justizministerin, einen «Schweizer Brexit» kann es niemals geben, weil die Schweiz nicht Vollmitglied der EU ist. Und wäre sie es, wäre der Begriff «Brexit» ebenfalls falsch. «Schwexit» käme der Sache dann schon viel näher.

  • 17.8.2019 - Tag der Panik

    Greta Thunberg wollte Panik sähen, erntet nun aber Wut

    «Ich will, dass ihr in Panik ausbrecht!» Greta Thunberg fand drastische Worte, als sie Anfang Jahr den Managern am World Economic Forum in Davos ins Gewissen redete. Seither ist die 16-jährige Klimaaktivistin omnipräsent in den Medien. Doch statt wegen der Klimaerwärmung in Panik zu geraten, brechen die Menschen wegen Greta in Wut aus. Jeder Artikel, der auf einem Online-Medium zu Greta aufgeschaltet wird, zieht ein Schweif an hasserfüllten Kommentaren nach sich. Schreibt die AZ.

    Hochmut und Stolz wachsen auf dem gleichen Holz. Oder anders ausgedrückt: Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

  • 16.8.2019 - 5G-Day

    5G-Umstellung treibt Produktion von "Wasserkühlung" in Smartphones an

    Eingebaute Modems, die 5G Internetanschluss ermöglichen, erzeugen viel Hitze in Smartphones – Hersteller von Kühlsystemen rechnen mit einem Boom in der Nachfrage. Schreibt Der Standard.

    Da kann man wieder einmal ungeniert Alexander von Humboldt zitieren: «Alles hängt mit allem zusammen.»

  • 15.8.2019 - Tag Eins der PR-Reise von Greta

    Nächster Halt New York: Greta Thunberg sticht in See – so sieht die Jacht aus

    Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat sich an Bord einer Hochsee-Segeljacht auf den Weg in die USA gemacht. Gemeinsam mit den beiden Profiseglern Boris Herrmann und Pierre Casiraghi stach die 16-Jährige am Mittwoch im englischen Plymouth in See. Schreibt die AZ.

    An diesem Thema kommt niemand vorbei. Der gestrige Tag zeigte einen Vorgeschmack des PR-Ausflugs: Liveschaltungen auf die Hochsee-Segeljacht. Warum kann da nicht ein BLICK-Reporter inklusive Kim Kardashian mit an Bord sein?: «Nächster Halt Füdlispalt.» Das würde diese absurde Monokulturdebatte immerhin etwas auffrischen. Und wäre erst noch sexier.

  • 14.8.2019 - Tag der Wahrheit

    Interaktive Karte: So viele Wohnungen stehen in Ihrer Gemeinde leer

    Noch immer stehen Tausende Wohnungen im Aargau leer – im Bezirk Muri hat der Bestand besonders zugenommen. Wie viele Wohnungen welcher Grösse in Ihrer Gemeinde gerade leer stehen, erfahren Sie in unserer interaktiven Karte. Deckt die AZ auf.

    Da hatte der Gemeindeammann Hanspeter Schläfli von Oftringen tatsächlich recht, als er letztes Jahr auf einen BLICK-Bericht über «400 Leerwohnungen» in Oftringen mit der Gegendarstellung konterte, es seien gar nicht 400 Wohnungen. Stimmt. Es sind in Tat und Wahrheit lediglich 391 laut amtlicher Statistik. BLICK sollte sich gefälligst beim Gemeindeammann Schläfli für diese masslose Übertreibung entschuldigen.

  • 13.8.2019 - Tag der Sozialhilfe

    Wie die Sozialhilfe für Ausländer eingeschränkt werden kann – Kritik von ganz rechts bis links

    Es gibt eine Zahl, die bürgerliche Politiker seit langem umtreibt: 2016 bezogen 346’000 Personen Sozialhilfe. 59 Prozent davon waren Ausländer. Dafür hätten die Bürger kein Verständnis, monieren Politiker von Rechts bis in die Mitte. Vor drei Jahren setzte der Nationalrat deshalb ein Ausrufezeichen: Er verlangte vom Bundesrat, dass Einwanderer nach ihrer Einreise für drei bis fünf Jahr von der Sozialhilfe ausgeschlossen werden. Schreibt die AZ.

    Sind die Prämienverbilligungen, die an die Krankenkassenversicherungen gezahlt werden, nicht auch eine Form der Sozialhilfe? Laut Tagesanzeiger erhält ein Viertel der Schweizer Bevölkerung eine individuelle Verbilligung der Krankenkassenprämien, was Bund und Kantone 4,5 Milliarden Franken kostet.

  • 12.8.2019 - Wochenstart

    Der Tod von Jeffrey Epstein wirft viele Fragen auf

    Der prominente Investor und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein war verbandelt mit der US-Elite. Dass er sich nun in einem New Yorker Hochsicherheitsgefängnis das Leben nehmen konnte, befeuert Verschwörungstheorien – an denen sich auch Präsident Trump beteiligt. Schreibt die NZZ.

    Noch mehr Fragen als Epsteins Tod wirft sein Leben auf. Der Artillerie-Verein Zofingen wünscht einen tollen Wochenstart.

  • 11.8.2019 - Tag der Phantasie

    Kaiman im Hallwilersee: Ist der Exot bloss ein einheimischer Fisch?

    Ein Fischer hat im Hallwilersee einen Wels gefangen, der zuvor einen Wasservogel gefressen hatte. Gut möglich, dass der Fisch für den rätselhaften Kaiman gehalten wurde. Ist es die Lösung eines Rätsels, das die Schweiz diesen Sommer beschäftigte? Ein Fischer hat im Hallwilersee am 21. Juli einen Wels gefangen, in dessen Rachen und Magen ein 50 Zentimeter grosser Haubentaucher steckte. Schreibt die AZ.

    Es kommt immer darauf an, was man gerade so getrunken oder geraucht hat, wenn man Fische beobachtet. Da kann die Phantasie schon mal mit einem durchgehen. Unter uns Psychologen öfters auch als «Hirngespinst» bezeichnet. Für die Medien war's jedenfalls als Sommerlochfüller so was wie ein Geschenk vom Himmel.

  • 10.8.2019 - Tag der Eitelkeit

    Comeback auf der Politbühne: Doris Leuthard macht Klimawahlkampf für ihre CVP

    Nur wenige Monate nach ihrem Rücktritt lässt sich die alt Bundesrätin von der CVP vor den Karren spannen. Die Klimademonstrationen hätten neuen «neuen Schwung» gebracht, lobt Ex-Umweltministerin Leuthard. Schreibt die AZ.

    Die Klimadiskussion verkommt im Wahlkampf dank opportunistischen Parteien zum hysterischen Running Gag. Oder zum JEKAMI. Wer hat noch nicht? Wer will nochmal? Auf der Strecke im Fegefeuer der Eitelkeiten bleiben die sachlichen Argumente.

  • 9.8.2019 - Tag der Kernschmelze

    Analysten reden bereits von einer möglichen «Pfund-Kernschmelze»

    Das britische Pfund ist die schwächste der grossen Währungen – aus einer ganzen Reihe von Gründen. Boris Johnsons’ Konfrontationskurs mit der EU könnte sich als fatal erweisen – und dem Sterling einen historischen Absturz bescheren. Der neue britische Regierungschef Boris Johnson stellt sich gern in die Reihe grosser Persönlichkeiten des Vereinigten Königreichs. Bevorzugt sieht er sich als geistiger Erbe des Kriegs-Premiers Winston Churchill. Doch in Wahrheit muss sich «the Boris» wohl erst einmal mit John Major vergleichen lassen, der als eher glückloser Staatenlenker in die Geschichtsbücher einging. Der Tory-Politiker sass nämlich in Downing Street Number 10, als das Britische Pfund das letzte Mal mit aller Wucht von Devisenspekulanten attackiert wurde. Schreibt die WELT online.

    Die Analysten der Banken. Haben die in der Vergangenheit eines der grossen Desaster wie zum Beispiel die Bankenkrise von 2008, die sich zur Weltfinanzkrise entwickelte, voraussagen können? Mitnichten und Neffen! Selbst Schweizer Banken verkauften den gutgläubigen Anlegern Schrottpapiere von den Lehman Brothers, als in deren New Yorker Klitsche bereits der Kuckuck an die Türen geklebt wurde.

  • 8.8.2019 - Tag der Dekadenz

    Real Madrid bietet 120 Millionen Euro plus Modric für Neymar

    Nach Informationen der spanischen Sportzeitung «Sport» soll Real Madrid konkretes Interesse an der Verpflichtung von Brasiliens Superstar Neymar haben. Demnach sollen die "Königlichen" dem französischen Meister Paris Saint-Germain ein Angebot von 120 Millionen Euro für den wechselwilligen Angreifer gemacht haben, zuzüglich dem Transfer von Weltfussballer Luka Modric. Real Madrid soll dem 27-jährigen Neymar bereits einen Vertrag über fünf Jahre angeboten haben. Schreibt die AZ.

    Geht's uns schlecht?

  • 7.8.2019

    Novartis soll Testdaten für teuerstes Medikament der Welt manipuliert haben

    Die US-Gesundheitsbehörde FDA wirft dem Schweizer Pharmakonzern Novartis das Verschweigen manipulierter Testdaten vor der Zulassung der Gen-Therapie Zolgensma vor. Mit einem Preis von gut zwei Millionen Dollar pro Einmaldosis ist es das teuerste Medikament der Welt. Schreibt die AZ.

    Business as usual.

  • 6.8.2019

    Feriengrüsse unserer Politikerinnen und Politiker aus der Region

    Bevor der Wahlkampf in die heisse Phase geht, gönnen sich viele Aargauer Nationalratskandidatinnen und -kandidaten eine Auszeit vom Politzirkus. Wandernd, schwimmend oder lesend tanken sie Energie. Schreibt das Zofinger Tagblatt.

    Nur so nebenbei: Auffallend ist, dass ausgerechnet die Apologeten des (wahlkampftechnischen) Klimawandels wie Renata Siegrist (GLP), Christiane Guyer (Grüne) und Sabina Freiermuth (FDP) hunderte von Kilometern ins Ausland an Orte reisen, die man ja schwerlich ohne CO2-Fussabdruck erreichen kann. Wasser predigen und Wein trinken nannte man sowas früher.

  • 5.8.2019 - Tag der altrömischen Latrinen

    Das Geschäft mit dem Geschäft: Wie die SBB aus den Bahnhofstoiletten ein Business gemacht haben

    Die SBB privatisierten die Toiletten an den Bahnhöfen in den vergangenen Jahren schrittweise. Jetzt sollen die grossen WC-Anlagen aus einer Hand betrieben werden. Wer mal muss, muss zahlen. Da gibt es kein Pardon. Nicht für den Mittzwanziger, der an diesem Vormittag in die Toilettenanlage des Berner Bahnhofs schleichen will und von der Angestellten sofort zurechtgewiesen wird: «Das kostet! Pissoir Einsfünfzig!» Schreibt die Aargauer Zeitung.

    Pecuina non olet, wie wir Lateiner zu sagen pflegen. Die lateinische Redewenung ist zurückzuführen auf Kaiser Vespasian, der eine Latrinensteuer auf die öffentlichen Toiletten im alten Rom erhob und diese gegenüber seinem Sohn Titus mit den Worten «Geld stinkt nicht» rechtfertigte.

  • 4.8.2019

    Traum-Hochzeit auf Capri: Heidi und Tom haben «Ja» gesagt!

    Heidi Klum und Tom Kaulitz geben sich dieses Wochenende auf Capri in einer romantischen Zeremonie das Jawort. Schreibt Bligg.

    Ist eigentlich das Normalste auf der Welt, an einer Hochzeit Ja zu sagen.

  • 3.8.2019 - Roche-Day

    Das grosse Geschäft mit Krebsmitteln: Roche hat dank drei Medikamenten über 270 Milliarden Franken erzielt

    Sie heissen Mabthera, Herceptin und Avastin und sind teils schon seit über 20 Jahren auf dem Markt. Nun erhalten die drei Präparate auch in den USA Konkurrenz. Einen solch grossen Jackpot hat in der Pharmaindustrie niemand zuvor geknackt. Roche hat mit seinen drei wichtigsten Krebsmedikamenten bislang einen Umsatz von über 270 Milliarden Franken erzielt. Sie heissen Mabthera, Herceptin und Avastin. Was Ende der 90er-Jahre mit Umsätzen von unter 800 Millionen Franken begann, erreichte im Spitzenjahr 2017 einen Wert von über 21 Milliarden Franken. Seit der Lancierung des ersten der drei Präparate Ende 1997 erzielte Roche im Schnitt Verkäufe von 11,8 Milliarden Franken – pro Jahr. Schreibt die AZ.

    Ist doch gut, dass wir diese Krebsmittel haben. Nur Defätisten bringen jetzt die «Krankenkassenprämien»-Keule ins Spiel.

  • 2.8.2019 - Netflix-Day

    Hannovers Flughafenchef: «Wenn ich Flugscham höre, kriege ich Blutdruck. Verzichtet mal auf Netflix!»

    „Verzichtet mal auf Netflix“, sagt Hannovers Flughafenchef Hille in Richtung Fridays for Future. Schliesslich sei der CO2-Fussabdruck des Internets höher als der der Luftfahrt. Von der Politik verlangt er Projekte für CO2-freies Fliegen. Schreibt die FAZ.

    Man kann dem Mann nur beipflichten. Wo er recht hat, hat er recht. Wer hätte denn gedacht, dass das grösste Datencenter der Schweiz die Hälfte der Tagesleistung des nahegelegenen Atomkraftwerks für sich beansprucht? Dieses AKW verursacht zwar kein CO2, doch ist das AKW erst mal abgeschaltet, was demnächst passieren wird, sieht die CO2-Rechnung des Datacenters genau so aus wie von Raoul Hille beschrieben.

  • 1. August - Tag des Schweizer Mülls

    Bauamt räumte zwei Tage lang auf: Jugendliche liessen sackweise Abfall und Scherben zurück

    Eine Klasse aus Mellingen feiert ihren Abschluss in Tägerig. Ärgerlich für die Gemeinde: sie hinterlässt so viel Abfall, dass das Bauamt zwei Tage lang aufräumen muss. «Schattenseiten einer Klassenabschlussfeier», titelt die Gemeinde Tägerig in ihrem neusten Medienbulletin und hält dazu weiter fest: «Die Abschlussklasse der Schule Mellingen hat vom 4. auf den 5. Juli eine private Feier beim Grillplatz Huuswiese in Tägerig veranstaltet. Der Umweltschutzgedanke ist bei diesen Jugendlichen dabei offensichtlich gänzlich verloren gegangen. Unmengen von Alkohol wurden hochgetragen und konsumiert. In der Folge lagen Flaschen und Scherben weit verstreut im Wald und auf dem angrenzenden Wiesenland.» Schreibt die AZ.

    Die Fälle häufen sich. Die zwei Gesichter der «Friday for Future»-Jugendbewegung: Friday for Garbage?

  • 31.7.2019

    Behörden warnen: «Das Fondsportal brachte mich um 80'000 Franken»

    B. D. gab ihrem Anlageberater Zugriff auf ihren Laptop. Nun fehlen ihr 80'000 Franken. Die Behörden warnen vor ausländischen Anbietern. Schreibt das Pendlermagazin 20Minuten.

    Bei allem Respekt für die gesundheitlichen Probleme von B.D.: Beim Besuch der Website von Olympusmarkets sollte allein schon die bulgarische Adresse sämtliche Warnlampen aufflackern lassen. Die bulgarischen Trader sind ja eher für Opferstockdiebstähle bekannt als für blühende Finanzgeschäfte. Aber mit glühenden Dollarzeichen in den Augen wird jede Vorsicht über Bord geschmissen. Dabei wär's so einfach. Eine Suchanfrage auf Google mit dem Suchbegriff «Erfahrungen mit Olympusmarkets» hätte einiges an die Oberfläche befördert. The other Side of Internet is Information. Internet besteht nicht nur aus betrügerischen Websites. Internet informiert auch. Man muss es nur wollen.

  • 30.1.2019

    Aktuelle Trockenheit ist für Schweizer Wälder verkraftbar

    Spätestens seit 2018 weiss man: Bäume leiden unter Trockenstress. Die aktuelle Trockenheit kann dem Wald bisher wenig anhaben, da den Bäumen an den meisten Orten Wasser zur Verfügung steht. Als eine Folge des Hitzesommers 2018 breitet sich aber der Borkenkäfer aus. Schreibt das Zofinger Tagblatt.

    Endlich einmal eine sachliche Sommermeldung ohne hyperventilierenden Katastrophen-Aktionismus: «Die Situation ist im Moment nicht dramatisch.»

  • 29.7.2019 - Tag der Schweizer Monarchie

    Steinegger, Giezendanner und Co: Der Wahlkampf 2019 ist Familiensache

    Die Eltern stapften vor, die Kinder führen weiter: Politik wird in der Schweiz zur Familiensache. Im Wahljahr 2019 streben gleich mehrere grosse Namen nach einem Amt auf Bundesebene. Erbmonarchie? Fragt der BLICK.

    Dynastien haben in einer Demokratie nichts zu suchen. Damit sollte das vielzierte Volk sehr vorsichtig umgehen. Denn mit den Söhnen und Töchtern berühmter Polit-Familien wandern auch deren Netzwerke in die Parlamente. Einerseits. Andererseits sollten wir die Kinder von Politikerinnen und Politikern nicht vorverurteilen. Niemand kann sich seine Eltern aussuchen. Zumal sich ein berühmter Name durchaus auch als Bumerang erweisen kann. Man denke zum Beispiel an die Feindbilder, die ein Namen wie «Blocher» in gewissen Kreisen erzeugen kann.

  • 28.7.2019

    Wettervorhersage: Nach der Sonne kommen Blitz und Donner

    Die Hitzewelle mit ihren Rekordtemperaturen klingt in Deutschland ab - und die Unwettergefahr wächst. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Blitzschlag, umstürzenden Bäumen und fliegenden Gegenständen. Schreibt der SPIEGEL.

    Das hat der Sommer so an sich, dass es ab und zu mal blitzt und kracht. Sogar Hagel wie Hundegagel fällt manchmal vom Himmel It's the Nature, Stupid.

  • 27.7.2019 - Tag der Politclowns

    Die SVP will ihn nicht mehr aufstellen – tritt Luzi Stamm nun mit eigener Liste an?

    Die einflussreiche bürgerliche Vereinigung perspective.ch empfiehlt ihn zur Wahl. Luzi Stamm sagt: «Noch ist nichts entschieden.» Kandidiert Luzi Stamm (SVP) nochmals für den Nationalrat? Diese Frage steht im Raum, seit bekannt ist, dass die SVP ihn nicht mehr aufstellt. In einem gestern erschienenen, halbseitigen Inserat des bürgerlichen Forums perspective.ch, das vom bekannten Brugger Unternehmer Otto H. Suhner präsidiert wird, werden 18 Kandidatinnen und Kandidaten aus SVP und FDP zur Wahl empfohlen. Schreibt das ZT.

    Es ist ein schmaler Grat, auf dem sich ältere Menschen, auch und vor allem Politiker, bewegen. Ein Tanz auf dem Hochseil. Man kann auf die eine oder auf die andere Seite abstürzen. Die menschliche Würde fällt dabei mit in den Abgrund. Was dann noch bleibt, ist meistens nur die Erinnerung an einen Clown. Das sollte Luzi Stamm bedenken. Er hat viel geleistet. Doch seine Zeit ist over. Dieses unselige Gewürge wird seiner Lebensgeschichte nicht gerecht.

  • 26.7.2019 - The Good, the Bad and the Ugly

    Ein Feindbild ist zurück - wie Bundesrat und Parlamentarier vor den Russen warnen

    Mit dem Fall der Berliner Mauer und dem Zusammenbruch der Sowjetunion verschwand das Feindbild Nummer 1 des Westens, der Russe, zunehmend von der Bildfläche. Nun ist es zurück in Berichten des Bundesrats und Köpfen von Sicherheitspolitikern. Der «böse Russe» prägte die Nachkriegszeit. «Will Stalin den 3. Weltkrieg?», fragte 1950 die «Schweizer Illustrierte». «Moskau einfach» war der vergiftete Ratschlag, den linke Sowjet-Versteher zu hören bekamen. Für viele stand fest: Der Bolschewismus hatte es auf die Weltherrschaft abgesehen, der Russe wartete nur darauf, den Westen mit seinen Armeen zu überrollen. Schreibt das ZT.

    Ohne Feindbilder läuft nun mal nix. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Die FDP zeigt sich einmal mehr von der opportunistischen Seite als Angstmacherverein: Nach dem Klimawandel entdeckt sie für den Herbstwahlk(r)ampf nun auch noch den bösen Russen.

  • 25.7.2019 - Tag des Kaimans

    Bademeister Silvan Suter nimmts ganz cool – Vor dem Kaiman hat er keine Angst

    Silvan Suter (30) leitet seit fünf Jahren das grösste Strandbad des Hallwilersees in Beinwil am See – inklusive Restaurant. Wer keine Angst vor dem Kaiman hat, kann hier die Hitze so richtig geniessen. «Das Krokodil hat Menschen gefressen und musste getötet werden.» Im Strandbad in Beinwil am See gibt es zurzeit nur ein Gesprächsthema. Schreibt die AZ.

    Ist eigentlich die logische Konsequenz. Wer hat schon Angst vor etwas, was es im Hallwilersee gar nicht gibt?

  • 24.7.2019

    Online-Betrug: Aargauer zahlte 500 Franken für ein iPhone, das er nie erhielt

    Dorian Hyde (25) aus Anglikon (AG) ging auf ein verlockendes, scheinbar seriöses Online-Inserat ein. Das gekaufte iPhone erhielt er nie, sein Geld gelang über eine bereitwillige Drittperson via Geldtransfer ins Ausland. Der Sportstudent und angehender Kantilehrer Dorian Hyde hoffte, online ein gutes Angebot für ein Smartphone zu finden. Im August 2018 entdeckte er auf dem Anzeigeportal anibis.ch ein praktisch ungebrauchtes iPhone S8 mit 256 GB Speicher für 500 Franken. Schreibt die AZ.

    Diese Sommerlochgeschichte sagt viel über den angehenden Kantilehrer aus. Geiz und Schnäppchenjagd mag ja geil sein. Aber man muss schon sehr weisse Socken tragen, um auf sowas noch reinzufallen.Called Naivität in formerly Times.

  • 23.7.2017

    Greta Thunberg kommt in die Schweiz

    Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg nimmt vom 5. bis zum 9. August am Klimagipfel «Smile for Future» in Lausanne teil. Zum Treffen werden mehr als 450 junge Menschen aus 37 europäischen Ländern erwartet. Die 16-jährige Thunberg, aus deren Schulstreik eine internationale Klimaprotestbewegung mit Hunderttausenden Anhängern geworden ist, werde neben dem Nobelpreisträger Jacques Dubochet in Lausanne anwesend sein, teilten die Organisatoren des Gipfels am Montag mit. Schreibt die AZ.

    Das ist ja DIE Gelegenheit, dass sich die beiden Gretas endlich umarmen und ein wahltaktisches Selfie produzieren: Greta Thunberg und Greta Gössi von der FDP. Merkel hat's vorgemacht. Von Merkel lernen, heisst siegen lernen.

  • 22.7.2019 - Tag der Vampire

    Wirt beisst Gast zweimal in den Oberschenkel und landet dafür vor dem Richter

    Wildwestszenen in einem Gasthaus in der Region vor anderthalb Jahren: Aus Schimpfworten werden Tätlichkeiten bis hin zu Oberschenkelbissen. Dabei waren sich der Wirt, 56, nennen wir ihn Max, ein stämmiger Mann, und sein deutlich jüngerer Gast, nennen wir ihn Pascal, ein Schlaks mit vielen Tätowierungen und Piercings, einmal nahe gewesen. Gute Kollegen. Massgeblicher Mitspieler in jener Nacht vom Samstag auf den Sonntag, im Januar 2018, kurz nach drei Uhr nachts: der Alkohol. Schreibt die AZ.

    Jetzt aber mal Hand aufs Herz: Beissen wir nicht alle ab und zu jemanden in den Oberschenkel? Vampirismus ist in unserer DNA-Kette verankert. Wie beim Kaiman vom Hallwilersee. Anpacken und zubeissen: Auch und vor allem in Zeiten des Klimawandels.

  • 21.7.2019

    Die verflixte Hubble-Konstante führt Astronomen an der Nase herum

    Die gemessene Expansionsrate des heutigen Universums ist grösser, als es Extrapolationen erwarten lassen. Eine Gruppe von Astronomen hat jetzt untersucht, ob das an der Messmethode liegen könnte. Ihre Antwort lautet: Jein. Schreibt die NZZ.

    «Zwar sagen wir wahrscheinlich mit Recht, dass wir alles, was wir wissen, auch glauben; aber nicht alles, was wir glauben, wissen wir auch.» Augustinus Aurelius (354 - 430). Dem ist nichts hinzuzufügen.

  • 20.7.2019 - Tag des Wahnsinns

    So viel kostet die Klimapolitik der FDP

    Der Strategiewechsel des Freisinns unter Präsidentin Petra Gössi bedeutet neue Steuern, Regulierungen und Kosten. Eine Analyse der grünen Forderungen zeigt: Sie führen bis 2030 zu Mehrbelastungen von mindestens 40 Milliarden Franken. Schreibt die Weltwoche.

    Tja, wahltaktischen Opportunismus gibt's halt nicht zum Nulltarif. Auch nicht beim Freisinn. Die Strafsteuer, von der FDP Lenkungsabgabe genannt, ist nichts anderes als eine gigantische Umverteilung.

  • 19.7.2019

    Kaiman im Hallwilersee – jetzt spricht der Fischer: «Ich konnte nicht glauben, was ich da sah»

    Der Fischer, der am Sonntag den Kaiman im Hallwilersee entdeckt hat, erzählt zum ersten Mal von seinem aussergewöhnlichen Erlebnis. «Sie werden mir wahrscheinlich nicht glauben», sagt Pascal (Name geändert) am Sonntagabend zum Polizisten am anderen Ende der Leitung. «Und ich weiss auch nicht, ob ich bei der Notfallnummer richtig bin», fährt er fort. Nur wenige Minuten zuvor hatte er beobachtet, wie ein kleines Krokodil auf dem Hallwilersee ein junges Entlein verschluckt hatte. Schreibt die AZ.

    «Sie werden mir wahrscheinlich nicht glauben», sagt Pascal. Wir auch nicht, lieber Pascal. Der Kaiman ist genauso eine Mär wie die weissen Socken der Aargauer. Und einige fragen sich, was um alles in der Welt Sie geraucht haben, als Sie den vermeintlichen Kaiman sahen.

  • 18.7.2019

    Tabakkonzern Philip Morris sponsert Schweizer Pavillon an Weltausstellung – Präventionsexperten sind empört

    Der Zigarettenhersteller Philip Morris ist Hauptsponsor des Schweizer Auftritts an der Weltausstellung 2020 in Dubai. Das Aussendepartement erlaubt dem Konzern, sich mit dem «Image der offiziellen Schweiz» zu schmücken. 25 Millionen Besucher, 190 Länder-Pavillons und ein Gelände so gross wie 600 Fussballfelder: Die Weltausstellung 2020 in Dubai soll, so werben die Organisatoren, «die bisher grösste und spektakulärste Expo» werden. Wenn da nur nicht der Tabak-Multi wäre. Schreibt die AZ.

    Mutter Erde raucht doch auch!

    Mutter Erde raucht doch auch
  • 17.7.2019 - Und ewig lockt das Sommerloch

    Bei Verspätungen: SBB planen den «Pendler-Alarm» auf dem Handy

    Die Bundesbahnen kämpfen mit Verspätungen - und gehen nun in die Offensive. Künftig sollen Gäste über Störungen auf ihren Lieblingsstrecken via Push-Meldung auf ihrem Handy informiert werden - doch es gibt noch ein paar Haken. Pendler Daniel A. (Name der Redaktion bekannt) fährt fast täglich mit dem Zug von Basel nach Luzern zur Arbeit. Doch an einem Montagmorgen zu Beginn der Sommerferien muss er feststellen, dass die SBB Verbindung zur vollen Stunde kurzerhand gestrichen hat. Der Grund sind Bauarbeiten zwischen Olten und Luzern, die von Anfang Juli bis Mitte August dauern. Zwar haben die SBB in Basel ein Plakat aufgestellt, dass auf mögliche Zugsausfälle im Sommer hinweist, allerdings ohne konkrete Informationen. Das nervt Daniel A.: «Ich konsultiere doch nicht täglich die App, um zu prüfen, ob mein Zug fährt.» Jammert Daniel A. in der AZ.

    Typische Sommerlochstory. Was um alles in der Welt hat eine wegen Bauarbeiten für eine Woche gestrichene Zugsverbindung von Zug nach Basel mit «Verspätung» zu tun? Umso mehr die SBB Verzögerungen wegen Bauarbeiten oder gar gestrichene Verbindungen von A nach B immer auf ihrem Onlineportal sbb.ch aufführt. Das behauptet einer, der den ÖV und damit auch die SBB regelmässig seit Jahren nutzt. Man muss sich halt informieren. Wozu hat man denn sonst ein Handy?

  • 16.7.2019

    Die FDP: Eine Partei, die vom Klima-Fieber getrieben ist

    Gelingt es der FDP, den Erfolg der kantonalen Wahlen auf nationaler Ebene fortzusetzen? Der Wahlausgang im Herbst ist für die Partei offener als noch vor einem halben Jahr. Das hat auch mit der Klima-Debatte zu tun. Schreibt die AZ.

    Nach dem erfolgreichen Drehbuch der deutschen Kanzlerin Angela Merkel okkupiert eine Partei, diesmal ist es die Schweizer FDP, ein für die kommenden Herbstwahlen verlockendes Wahlkampfthema. Doch wie das so ist im Leben vor wichtigen Wahlen: Einige Politgrössen predigen Wasser und trinken Wein. Wie denn das, werden Sie sich jetzt fragen? Ein Artikel vom Online-Portal WATSON klärt über die erschreckende Scheinheiligkeit und Wendehalsmechanik der FDP auf.

  • 15.7.2019

    Steuerregelung: «Die Vorlage belohnt einmal mehr nur die Reichen»: Aargauer SP droht mit dem Referendum

    Die Aargauer Regierung legt die Botschaft zur Umsetzung der Steuervorlage 17 für die zweite Beratung im Grossen Rat vor. Die Neuregelung soll ab 2020 gelten. Die SP übt scharfe Kritik. Schreibt die AZ.

    Zitieren wir König Artus, der zu den Rittern der Tafelrunde sprach: «Nichts bleibt wie es ist, doch der Starke wird immer den Schwachen besiegen.»

  • 14.7.2019

    Santésuisse warnt: Die Prämien der Krankenkassen könnten um über 30 Prozent steigen

    Der Ärzteverband und einer der beiden Krankenkassenverbände präsentieren einen neuen Ärztetarif. Doch der ist 20 Prozent teurer als der aktuelle. Schreibt die AZ.

    Die tickende Zeitbombe. Dafür hat die Politik bei den anstehenden Herbstwahlen weder Zeit noch Antworten. Lieber frönt man dem Klima-Opportunismus. Damit lassen sich mehr Wählerstimmen einfahren und man kann Versprechen abgeben, die niemals eingelöst werden müssen.

  • 13.7.2019 - Der Tag danach

    Roger Federer beweist einmal mehr, dass es ein Fehler ist, ihn abzuschreiben

    Sein letzter Major-Titel liegt eineinhalb Jahre zurück, zuletzt waren Roger Federers Resultate an den wichtigsten Turnieren weniger gut, als man das von ihm gewohnt ist. Doch mit einem neuerlichen Sieg im Wimbledon-Final würde Federer beweisen, dass er selbst die Zeit schlägt. Hofft die NZZ.

    Einen Aargauer sollte man NIE abschreiben. Vor allem, wenn er weisse Socken trägt und Roger Federer heisst.

  • 12.7.2019

    Wer ist der geheimnisvolle Kaufinteressent der Marienburg in Wikon?

    Seit die Benediktinerinnen im Frühjahr ausgezogen sind, stehen die Gebäude des ehemaligen Klosters Marienburg Wikon leer. Eine vermögende Luzerner Privatperson soll stark am Kauf interessiert sein und ein Projekt für das Anwesen haben. Aber wer ist diese Luzerner Privatperson fragt sich das Zofinger Tagblatt?

    Eines sei vorweg geklärt: Es ist definitiv nicht der Luzerner Webmaster vom AVZ, genannt "the sexiest Man alive from Lucerne South", das Idol aller Stützstrumpfträgerinnen Ü70. Vermutlich, und hier fischt auch der Webmaster im Trüben, ist es ein Luzerner Immobilienspekulant, der auf dem Wikoner Hügel nach der Umzonung Eigentumswohnungen oder Altersresidenzen bauen will. Der nächst grössere Leerwohnungsbestand mit ca. 400 Wohnungen kommt ja erst in Oftringen. Und das ist doch einige Kilometer von Wikon entfernt.

  • 11.7.2019

    Leserbriefe zum Kinderfest: Finger weg von dieser heiligen Kuh!

    Autsch, Herr Bono! Mit der Forderung, das Gefecht für die Schülerinnen und Schüler als Zuschauer «fakultativ» zu machen, haben Sie sich aber bös in die Nesseln gesetzt. Haben Sie Ihre Sommerferien schon geplant? Sofort packen, schnell das Schlachtfeld verlassen, guter Mann! Das sage ich Ihnen als der wohl älteste noch überlebende Aktivist gegen diesen unseligen Schwachsinn. Schon Mitte der 70er-Jahre wurde ich von hemdsärmligen Honoratioren gepackt, zu Boden geworfen und getreten, als ich mir erlaubte, Flugblätter gegen das Gefecht zu verteilen. Meine damaligen Mitstreiter sind alle eines ominösen Todes gestorben, einer erstickte an einem Zofinger Spiess, der andere beim Nachpfeifen des Zofinger Marsches. So steht's geschrieben im Zofinger Tagblatt.

    Mann muss die Meinung von Kurt Kleeb nicht teilen. Aber eines muss man ihm zugestehen: Sein Leserbrief ist witzig und mit viel Augenzwinkern geschrieben. Erfrischend in der Hitze des Gefechtes.

  • 10.7.2019

    Nishikori fordert Federer – Klappt es, wenn der Tank voll ist?

    Der Japaner ist in der 2. Turnierwoche an Grand Slams praktisch Dauergast – bis er jeweils auf einen der Top-Favoriten trifft. Schreibt SRF.

    Keine Bange! Federer wird dem Japaner zeigen, wo der Bartli den Most holt. Schliesslich spielt unser aller Roger ganz in Weiss. Inklusive weisse Socken, wie es sich für einen Aargauer gehört.

  • 9.7.2019

    Alt Bundesrat Joseph Deiss: «Die beste Variante wäre der EU-Beitritt»

    Der frühere CVP-Bundesrat Joseph Deiss sagt, was andere nicht mal zu denken wagen: dass die Schweiz mit einem Beitritt an Souveränität gewinnen würde.

    Das neue Buch des ehemaligen Bundesrats Joseph Deiss heisst «Quand un cachalot vient de tribord ...». Der einstige Aussen- und Wirtschaftsminister nimmt damit eine Aussage des Seefahrers Olivier de Kersauson auf, die auf Deutsch übersetzt lautet: Kommt ein Pottwal von Steuerbord, hat er Vortritt. Kommt er von Backbord, auch. So steht es geschrieben in der AZ.

    Um die Worte eines lieben Freundes zu benutzen: «Die CVP als Partei nach links tendierender Opportunisten und Etikettenschwindler demaskiert sich.»

  • 8.7.2019

    «Heute bleiben UBS und CS zu»: Klimaaktivisten blockieren Banken in Zürich und Basel

    Aktionen von Klima-Aktivisten: In Zürich und Basel haben Protestierende die Zugänge zu Schweizer Banken blockiert. In Zürich versammelten sich rund 100 Personen vor der Credit Suisse am Paradeplatz, wie die watson-Reporterin vor Ort berichtet. Schreibt die AZ.

    Und jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben, weil die Klima-Aktivisten schon wieder einen neuen Hauptschuldigen gefunden haben. Absurdistan pur. Aktionismus zur reinen Selbstbefriedigung.

  • 7.7.2019 - Tag der Aargauer Standortförderung

    Trotz Entlassungen bei General Electric: Die Zahl der Angestellten in Baden steigt

    Jahrelang galt: Hüstelt in Baden eines der drei wichtigsten und steuerkräftigsten Unternehmen – ABB, Axpo oder General Electric beziehungsweise Alstom –, kränkelt als Folge davon auch die Stadt. Doch inzwischen bricht im Stadthaus keine Panik mehr aus, wenn wie vor einigen Tagen bei General Electric eine Massenentlassung angekündigt wird. Der Stadtrat bezeichnete den drohenden Verlust der 350 Jobs zwar als «schmerzhaften» Schlag für den Wirtschaftsstandort, und er sprach den Betroffenen sein Mitgefühl aus. Doch gleichzeitig hiess es in einer Mitteilung, Baden habe gute Voraussetzungen, Einschnitte bei Grossunternehmen dank anderer Wirtschaftszweige zu glätten und langfristig zu wachsen. Dank Expansionen ansässiger Firmen und weiterer Zuzüge dürfte die Beschäftigungszahl bald wieder steigen, prognostiziert der Leiter der Aargauer Standortförderung. Schreibt die AZ.

    Und ausgerechnet diese Standortförderung wollen die Aargauer SVP und EDU abschaffen.

  • 6.7.2017

    Pilatus-Präsident: «Ich schäme mich, gegen den eigenen Staat zu klagen»

    Pilatus-Präsident Oscar J. Schwenk wehrt sich gegen das Geschäftsverbot in Saudi-Arabien und den Emiraten und zieht vor Bundesverwaltungsgericht. Er kritisiert den Bund – besonders Aussenminister Ignazio Cassis. Schreibt die AZ.

    Prozesse, für die man sich schämt, sollte man gar nicht erst in Gang bringen. Oder um es mit den Worten von Forrest Gump zu sagen: «Dumm ist, wer dumme Sachen macht.»

  • 5.7.2019 - Tag der bürgerlichen Aargauer Frauen

    Roth-Nachfolge: Diese bürgerlichen Frauen stehen in den Startlöchern

    SVP, FDP und CVP nominieren ihre Kandidaten erst nach den Sommerferien. Anders als bei den Grünen sind bei den bürgerlichen Parteien Frauen für eine Kandidatur bereit. Falls für die Nachfolge von Franziska Roth ein Mann gewählt wird, ist die fünfköpfige Aargauer Regierung ab 2020 rein männlich. Das ist bei den Diskussionen, ob am 20. Oktober eine Frau gewählt werden soll, ob Dossierkenntnisse oder Führungserfahrung stärker zu gewichten seien, und welche Politikerinnen überhaupt infrage kommen, eines der grossen Themen. Schreibt die AZ.

    Frei nach Inspektor Columbo: «Sir. Tut mir wirklich leid, Sie nochmal belästigen zu müssen, Sir, aber können Sie mir erklären, woran man bürgerliche Aargauer Frauen erkennt? Tragen die womöglich weisse Strümpfe?»

  • 4.7.2019 - Tag des Herrn

    Roger Köppel ist der Absenzenkönig im Parlament – der Abstimmungskampf geht bei ihm vor

    Niemand fehlt im Bundesparlament häufiger als Roger Köppel. In der Sommersession hat der SVP-Nationalrat 42 Prozent der Abstimmungen verpasst. Problematisch findet er das nicht. Vielmehr sei das «antiliberale Sitzungswesen in Bern» verfehlt. Heute ist es Embrach, übermorgen Boppelsen, am Samstag Bubikon und Brütten: SVP-Nationalrat und Weltwoche-Verleger Roger Köppel reist seit Wochen durch den Kanton Zürich, um für seine Ständeratskandidatur im Herbst zu werben. Der Aufwand ist enorm: In 162 Gemeinden wird der versierte Rhetoriker bis zu den Wahlen am 20. Oktober gesprochen haben. Schreibt das Zofinger Tagblatt.

    Und so einer will auch noch Ständerat werden! Gnade Prost liebe Zürcherinnen und Zürcher.

  • 3.7.2019

    «Der Klima-Hype macht mir Sorgen»

    Mit dem Voestalpine-Chef Wolfgang Eder tritt einer der wichtigsten Wirtschaftsführer Österreichs ab. Er erklärt, was ein Stahlkonzern für den Klimaschutz tun kann, warum Politiker in der Industrie nichts verloren haben und was das Ibiza-Video über Österreich aussagt. Schreibt die NZZ.

    Von Menschen gemachte Hypes sollten uns immer Sorgen bereiten.

  • 2.7.2019 - Tag der System-Kartoffelpresse

    Albert Röstis Missgriff ins Vokabular der Nazis: Der SVP-Chef weiss nicht, was er zitiert

    Albert Rösti zog am Samstag vor den Delegierten der SVP Schweiz kräftig vom Leder. Dass der Klimawandel derzeit die Agenda von Land und Leuten bestimmt, passt dem Präsidenten der grössten Partei der Schweiz gar nicht. «Die Linksparteien, unterstützt von der grossen Medienschar, berichten seit Monaten nur noch über das Klima», klagte der Berner Nationalrat an. In seinem Kampf gegen vorgeblich parteiische Medien bediente sich der SVP-Präsident jedoch in obskuren Arsenalen. So steht in der schriftlichen Version seiner Samstagsrede beispielsweise der Satz: «Gezielt werden in der Systempresse Ängste geschürt.» Hyperventiliert die AZ.

    Typischer Empörungsartikel fürs Sommerloch. Keine Rösti wird so heiss gegessen, wie sie gekocht wird. Das Wort «Systempresse» als kontaminiert zu bezeichnen, nur weil der Nazi-Propagandaminister Dr. Göbbels das Wort ebenfalls verwendet hatte, ist nur noch lächerlich. Dann könnte man gleich den ganzen deutschen Wortschatz als toxisch bezeichnen. Denn der eloquente Redner Göbbels hat mit seiner Wortmacht so ziemlich jedes deutsche Wort irgendwann mal zu Papier gebracht oder in ein Mikrofon gebrüllt. By the Way müsste dann auch das selbst von den seriösesten aller seriösen Medienprodukten verwendete Wort «Wirtschaftsführer» auf den Index gesetzt werden. Im Nazi-Speak gab es wohl kaum ein Wort, das mehr zitiert wurde als «Führer». Inklusive Wirtschaftsführer, Jugendführer, SS-Führer und weiss der Teufel was noch alles. Man mag den SVP-Präsidenten Dr. Rösti fachlich und sachlich angreifen. Das ist in Ordnung. Aber aus Haferkäse einen Skandal produzieren zu wollen, wirft nur einmal mehr ein eigenartiges Licht auf die «Systempresse». Pardon: Auf die mit existenziell bedrohlichem Auflageschwund kämpfende Presse.

  • 1.7.2019

    Auch Schweizerinnen betrogen: Tinder-Schwindler in Griechenland verhaftet

    Shimon Hayut betrog unter falschem Namen und als angeblicher Erbe eines Milliardärs zahlreiche Frauen um über 600'000 Franken. Nun wurde er gefasst. Schreibt 20Minuten.

    Tja, guter Sex hat seinen Preis.

  • 30. Juni 2019 - BIO-Sonntag

    Sprüheinsätze am Rebberg sorgen für Unmut – dabei hat der Winzer auf Bio-Wein umgestellt

    «Soll das bio sein?», fragt Hans P., der nicht namentlich genannt werden möchte verärgert. In einem Leserbrief wendet er sich direkt an Winzer Andreas Meier. Der Pensionär wohnt in Klingnau am Klosterweg. In unmittelbarer Nähe zum Rebberg von Meier. Der Inhaber des Weinguts zum Sternen in Würenlingen bewirtschaftet hier auf rund 4 Hektaren seine Reben, aus denen er seine Weine produziert. Einem guten edlen Tropfen ist auch Hans P. nicht abgeneigt. Ihm und seiner Frau sei die Lust in den letzten Wochen allerdings vergangen. Jeden fünften Tag spritzen Angestellte von Meier dick verhüllt in Schutzanzügen die Reben. Schreibt die AZ.

    BIO ist auch nur ein Label, mit dem hervorragend beschissen werden kann. Wandeln Sie mal durch die Supermarktketten. Auch google liefert unter dem Suchbegriff «Bio-Schwindel» einige Dokus, bei denen einem wirklich schwindlig wird.

  • 29.6.2019 - Tag der Grill-Poulets

    Das Solarium in Oftringen AG ist auch bei 33 Grad gut besucht: «In der Badi dauert mir das Bräunen zu lange»

    Die meisten schleichen sich heimlich rein. Wollen möglichst nicht gesehen werden. Und hauen dann gleich wieder ab. Doch es gibt noch ganz wenige, die geben offen und ehrlich zu: «Ja, ich gehe bei diesem Wetter ins Solarium!» Im BLICK erklären sie, warum.

    «Und dann muss ich mich noch wenden wie ein Poulet auf dem Grill.» Sagt Liane de Luca aus Rothrist. Und? Gegen ein scharf gewürztes Poulet auf dem Grill ist doch nichts einzuwenden, oder?

  • 28.6.2019

    Migros will Globus, Interio, Debot und M-Way abstossen: 9000 Angestellte müssen zittern

    Die Auslands- und Onlinekonkurrenz macht der Migros Beine: Sie will plötzlich ihre Sorgenkinder Globus, Interio sowie die Dekor-Tochter Depot und E-Bike-Firma M-way loswerden. Mehr Kerngeschäft und weniger Luxus heisst die Durchsage der neuen Führung. Schreibt BLICK.

    Es geht nicht um «mehr» oder «weniger» Luxus bei der MIGROS-Konzernstrategie. Fakt ist doch ganz einfach, dass GLOBUS seit Jahren rote Zahlen schreibt, weil 08/15-Produkte zum Preis von Luxuswaren verkauft wurden. Das hat die MIGROS-Konzernleitung über Jahre hinweg sträflich negiert, nicht aber die Konsumenten. Das zeigt einmal mehr, was Konzernstrategien manchmal in der Realität tatsächlich wert sind.

  • 27.6.2019

    Keine Chance auf Widerspruch: Wie uns Parteien ungefragt an Facebook verraten

    Ruft man die Websites der FDP, CVP oder SVP auf, erfährt Facebook automatisch davon. Das ist nicht datenschutzkonform. Schreibt SRF.

    Viel Lärm um nichts. Niemand, weder die Schweizer Parteien noch Facebook, zwingen jemanden mit seinem eigenen Account eine Facebook-Seite zu besuchen. Die von SRF genannten Parteiseiten sind «offene» Seiten, will heissen: Free for all. Man kann sie auch ohne eigenen Facebook-Account besuchen. Allerdings ohne die Möglichkeit, kindische Likes oder schwachsinnige Kommentare abzugeben. Wer Mark Zuckerberg sogar die IP-Adresse verheimlichen will, die in jedem Fall übermittelt wird, benutzt schlicht und einfach den Tor-Browser. Life can be so simple.

  • 26.6.2019

    Rote Köpfe in Lommiswil SO: 36 Grad – und Gemeinde stellt das Wasser ab!

    Muss das sein? Ja, findet die Gemeinde Lommiswil SO. Das Wasser wird in einem Quartier für eine neue Leitung abgestellt. Obwohl es an dem Tag bis zu 36 Grad warm wird. Ein paar Anwohner laufen jetzt richtig heiss. Mit kleinem Erfolg. Schreibt unser aller BLICK.

    So kommt es halt, wenn man die Wasserrechnung nicht bezahlt.

  • 25.6.2019

    Schüler fordern drei Monate Sommerferien

    Wegen der hohen Temperaturen verlangen die Schüler eine längere Sommerpause. Damit stossen sie auch beim Lehrerverband auf offene Ohren. Schreibt 20Minuten.

    Warum nicht gleich das ganze Jahr Ferien?

  • 24.6.2019

    Wird’s warm, denken Frauen und Männer unterschiedlich schnell

    Es ist bekannt, dass Frauen im Allgemeinen schneller frösteln als Männer. Das könnte erklären, weshalb die Geschlechter andere Umgebungstemperaturen mögen. Was aber bedeutet das für die Temperatur im Gemeinschaftsbüro? Schreibt die NZZ.

    Ist das politisch auch wirklich korrekt? Oder nur dem Sommerloch geschuldet?

  • 23.6.2019 - Hitzewelle

    Auf das Unwetter folgt nun die Hitzewelle

    Am Freitagabend ist ein Sturm über die Westschweiz gezogen. Vier Personen wurden verletzt. Doch ab jetzt wird es heiss. Orakelt 20Minuten.

    Jetzt wird es heiss. Wow! Ist das nicht die normalste Sache der Welt im Sommer?

  • 22.6.2019

    Philipp Müller: Wahrscheinlich mache ich Vielen einen grossen Gefallen, wenn ich endlich gehe

    Philipp Müller hatte viele Rollen inne in der nationalen Politik. Er sass für die FDP im Nationalrat und dann im Ständerat – und stand ihr während fünf Jahren als Präsident vor. Und schon vor seiner Zeit als Parlamentarier, im Jahr 2000, erregte Müller mit einer restriktiven Migrationspolitik Aufmerksamkeit: Als Initiant der 18-Prozent-Initiative wollte er den Anteil Ausländer an der Schweizer Gesamtbevölkerung auf 18 Prozent begrenzen, scheiterte damit aber an Volk und Ständen. Zitiert die Aargauer Tafelrunde.

    Allen Menschen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann. Auch nicht der Aargauer FDP-Ständerat Philipp Müller.

  • 21.6.2019

    Kaderlöhne: So viel verdienen Schweizer Chefs

    Was für einen Lohn hat eigentlich ein Abteilungsleiter und wie viel verdient der Geschäftsführer? Die aktuelle Kadersalärstudie zeigt die mittleren Löhne der Chefs. Ein Alleingeschäftsführer etwa verdient im Jahr einen mittleren Lohn von 324'000 Franken. Das ist entspricht 13-mal 24'923 Franken. Bei einem IT-Leiter sind es im Jahr 160'000 Franken oder 13-mal 12'308 Franken. So steht es geschrieben im Pendlermagazin 20Minuten.

    324'000 Franken tönt nach viel. Das weckt auch Neid. Doch Hand aufs Herz: Für 324'000 Franken kickt ein Fussballspieler der Schweizer Super League nicht mal ein halbes Jahr. Frei nach dem alten Joke: Je kleiner der IQ, desto höher die Gage. Aber Fussballspieler geniessen Narrenfreiheit. Da wagt es niemand, sich über deren Löhne zu echauffieren.

  • 20. Juni 2019

    Nach Kritik wegen Strahlung: 5G-Technologie heizt auch den Stromverbrauch an

    Die neuen Mobilfunkantennen rufen Kritiker wegen der Strahlenbelastung auf den Plan. Doch kaum jemand spricht über den Energiebedarf. Bis Ende Jahr soll die Schweiz als erstes Land in Europa flächendeckend mit schnellem mobilem Internet versorgt sein. Die fünfte Generation drahtloser Kommunikationstechnologie soll rund hundertmal schnellere Datenübertragung ermöglichen als die derzeit üblichen 3G- und 4G-Netzwerke. Die Telecom-Gesellschaften Sunrise und Swisscom bauen emsig neue Antennen. Einige sind bereits im Betrieb. Schreibt die AZ.

    Wer sich im Vorfeld auch nur ein klein wenig über die 5G-Technologie informierte, wusste ganz genau, dass es den Fünfer und das Weggli nicht gibt. Sprich: Technischer Fortschritt hat immer Vor- und Nachteile. Zumal kein einziger Mensch auf dieser Erde gezwungen wird, sich sämtlichen Unterhaltungsblödsinn über Streamdienste auf dem Smartphone zu konsumieren. Es liegt bezüglich Handys allein in unserer Hand, wieviel Strom wir vergeuden wollen.

  • 19.6.2019

    Warum ist die Luftqualität in zwei Grünen-regierten Kommunen schlechter?

    Laut aktuellen Daten des Umweltbundesamtes wird die Luftqualität in Deutschlands Städten immer besser. Nur zwei Kommunen haben noch Nachholbedarf. Und die werden ausgerechnet von den Grünen regiert. Was ist da los? Fragt WELT online.

    Gute Frage, einfache Antwort: Die Grünen kochen eben auch nur mit Wasser. Das ist halt der Unterschied zwischen Wahlversprechen und Realität.

  • 18.6.2019

    Jeder dritte Mensch auf der Welt ist ohne sicheres Trinkwasser, die Hälfte aller Menschen hat keine sichere Sanitärversorgung

    Rund 2,2 Milliarden Menschen haben laut einem Uno-Bericht kein sicheres Trinkwasser zur Verfügung – das ist jeder dritte Mensch auf der Welt. 785 Millionen Menschen haben demnach noch nicht einmal eine Basisversorgung. Wie das Uno-Kinderhilfswerk Unicef und die Weltgesundheitsorganisation WHO am Dienstag erklärten, hat mehr als die Hälfte aller Menschen (4,2 Milliarden) keine sichere Sanitärversorgung mit hygienischen Toiletten. Drei Milliarden Menschen haben noch nicht einmal die Möglichkeit, sich zu Hause die Hände zu waschen. Schreibt die NZZ.

    Typische «Sommerloch-Nachricht». Sie zu lesen tut trotzdem weh. Aber sollten wir nicht endlich den Ball zurückschieben an die herrschenden Despoten der betroffenen Länder?

  • 17.7.2019

    Tiefe Intelligenz lässt Ausschaffung eines Kosovaren nicht zu

    Das Bundesgericht stoppt die Wegweisung eines Kosovaren, weil die Behörden zu wenig vertieft abgeklärt haben, ob sich der Mann mit verminderter Intelligenz in seiner Heimat zurechtfinden kann. Sein Leben verläuft nicht rund. Der 32-jährige Kosovare hangelt sich von einem Temporärjob zum anderen, bezieht Sozialhilfe und ist verschuldet. Eine Lehre hat er nicht absolviert, psychisch ist er angeschlagen, seine Intelligenz eingeschränkt. Schreibt die AZ.

    Dummheit kann manchmal auch ein Vorteil sein.

  • 16.6.2019 - Wort zum Sonntag

    Swisscom installierte bereits über hundert 5G-Antennen

    Der Telekomanbieter Swisscom ist trotz Widerständen in der Politik beim Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes vorangekommen. Laut Konzernchef Urs Schaeppi installierte das Unternehmen bereits über hundert entsprechende Antennen in 58 Ortschaften. Schreibt die NZZ.

    Egal, wie man gegenüber den 5G-Antennen eingestellt ist: Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Oder wie Alexander von Humboldt trefflich bemerkte: «Alles hängt mit allem zusammen.» Sieht man, mit welch unsäglichem Gewürge der Netzausbau bei unserem Nachbarn im grossen Kanton ennet dem Rhein vor sich hin plätschert, dürfen wir sogar ein bisschen stolz sein auf die Schweiz.

  • 15.6.2019 Vegiday

    Dagmersellen: Ein feiner Güggeli-Duft lag in der Luft

    Erwartungsgemäss fanden sich viele Besucher im vereinseigenen Pavillon ein und gönnten sich zum Nachtessen ein knuspriges Brathähnchen. «Essen ist das eine – Plausch das andere», sagte ein zufriedener Besucher. Bei den Artilleristen durfte beides genossen werden. Die fein gewürzten Poulets schmeckten einmal mehr vorzüglich, und vor und nach dem Schmaus wurde an den Tischen rege diskutiert. Hie und da machte ein Witz die Runde – jedenfalls herrschte im Lokal eine gemütliche Stimmung vor. Schreibt das Zofinger Tagblatt.

    Haben die Artilleristen von Dagmersellen noch nie was von veganer Ernährung gehört?

  • 14.6.2019

    Oltner Stadtrat streicht wegen Klimaschutz das Feuerwerk am 1. August

    Der Stadtrat hat beschlossen, mit Blick auf den dringend erforderlichen Klimaschutz und angesichts der in den letzten Jahren wachsenden Trockenheit in den Sommermonaten als mögliche Massnahme auf Gemeindeebene ab sofort auf ein städtisches Feuerwerk im Rahmen der Bundesfeier zu verzichten. Ausschlag gaben auch die zahlreichen positiven Rückmeldungen, als das Feuerwerk im vergangenen Jahr wegen der Waldbrandgefahr abgesagt werden musste und viele Oltnerinnen und Oltner die Reduktion von Lärm und Luftverschmutzung begrüssten, teilt die Staatskanzlei Olten mit. Schreibt das Zofinger Tagblatt.

    Es gibt gute Gründe, ein Feuerwerk zu verbieten. Zum Beispiel der Tierschutz. Wildlebende Tiere (wie auch Haushunde) leiden extrem unter dem feurigen Getöse. Aber den Klimaschutz als Argument herbeizuziehen ist nichts anderes als purer Aktionismus.

  • 13.6.2019

    Studie zu Afrikas Zukunft: Geburtenrückgang für eine bessere Entwicklung nötig

    Nirgendwo sonst auf der Welt wächst die Bevölkerung so schnell wie in Afrika – bis 2050 wird sie sich voraussichtlich fast verdoppeln. Während eine grosse Menge Erwerbsfähiger einerseits wirtschaftliche Chancen bietet, stellt das starke Bevölkerungswachstum afrikanische Staaten auch vor grosse Herausforderungen. Eine neue Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zeigt, wie afrikanische Vorreiter mit dem Thema umgehen – und wie entscheidend der demographische Wandel für die Entwicklung Afrikas ist. So steht's geschrieben in der FAZ.

    Was bisher nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt wurde, wird endlich thematisiert. Dafür sollten die "Gretas" dieser Welt auf die Strasse gehen.

  • 12.6.2019

    Die chinesischen Beschäftigten der Ostschweizer Industriegruppe SFS arbeiten fast zu fleissig

    Wie in vielen Fabriken im Reich der Mitte sind die Arbeitstage bei SFS lang. Doch viele Beschäftigte leisten bereitwillig Überstunden, um ein höheres Einkommen anzusparen. Im nigelnagelneuen chinesischen Werk der Firma sollen die Angestellten aber auch Sport treiben. Schreibt die NZZ.

    Wenn das die Schweizer Gewerkschaften wüssten!

  • 11.6.2019

    Katholische Kirche: «Konfuses Konzept der Freiheit» – Vatikan prangert Gender-Theorie an

    Der Vatikan hat sich offiziell gegen eine „Gender-Theorie“ ausgesprochen, nach der Menschen ihr Geschlecht wählen oder ändern können. Fliessende Grenzen zwischen Geschlechtern seien ein Symptom eines „konfusen Konzepts der Freiheit“ und „momentaner Sehnsüchte“, die für die postmoderne Kultur typisch seien, hiess es in einem am Montag veröffentlichten Dokument der Kongregation für das katholische Bildungswesen. Sie beklagte in dem Text mit dem Titel „Als Mann und Frau schuf Er sie“ zudem einen „Bildungsnotstand“ bei der sexuellen Aufklärung. Von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender unter Katholiken kam prompt scharfe Kritik. Schreibt WELT online.

    Der Genderwahnsinn ist wirklich kaum mehr nachvollziehbar. Trotzdem bleibt die Frage: Hat die katholische Kirche nicht weitaus grössere Probleme, die dringend gelöst werden sollten?

  • 10.6.2019 - Pfingstmontag

    «Es war ein Fehler»: Glarner bittet Lehrerin um Entschuldigung – und plädiert auf Unwissen

    Der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner, der eine Stadtzürcher Lehrerin diffamiert hatte, bedauert den Vorfall. «Es war ein Fehler gewesen», sagte Glarner am Sonntag in der Tele-Züri-Sendung «Sonntalk». Er bat die Lehrerin um Entschuldigung. Was er getan habe, sei nicht korrekt gewesen, sagte Glarner in der TV-Sendung. "Es tut mir wirklich leid". Er hoffe, dass es der Lehrerin wieder besser gehe und sie ab Dienstag wieder unterrichten könne. Das habe er ihr auch geschrieben. Er habe aber nicht wissen können, dass es sich um die private Handynummer der Lehrerin gehandelt habe. Schreibt die AZ.

    Der ewige Glarner. Wann lernt dieser Mann, dass man zuerst das Hirn einschalten muss, bevor man auf den Social Medias Quatsch verbreitet?

  • 9.6.2019 - Pfingsten

    Nasses Pfingstwochenende: Der Regen kommt früher als gedacht

    Am Sonntagmorgen können nochmals die letzten Sonnenstrahlen genossen werden. Danach kommt der Regen – und hält an. Schreibt 20Minuten.

    Wer hätte das gedacht, nachdem alle Wetterprognosen von gestern uns genau dies vorausgesagt haben, was jetzt im Sommerloch von 20Minuten thematisiert wird? Immerhin erspart uns die sensationelle News den Blick nach Draussen.

  • 8.6.2019

    Prickelnde Erfrischung: Melonen-Bowle mit Riesling und Minze

    Bowle hat bei vielen den Ruf einer zuckrigen Brühe, die schnell betrunken und am Folgetag einen dicken Kopf macht. Zu Unrecht: Diese hier ist leicht, spritzig und dank drei Sorten Melone und frischer Minze auch noch hübsch anzuschauen. Schreibt die WELT online.

    Wer macht denn heutzutage noch eine Bowle? Auch wenn genau diese prickelnde Erfrischung für die Pfingsttage genau das Richtige wäre.

  • 7.6.2019

    Instagram: Studentinnen decken Fake-Schönheiten auf

    Ein neuer Instagramkanal führt vor, wie Influencerinnen wirklich aussehen. Manche Mädchen sind dankbar, andere jedoch sprechen von Neid. Schreibt 20Minuten.

    Das mediale Sommerloch bringt seltsame Nachtschattengewächse ans Tageslicht.

  • 6.6.2019

    Martullo-Blocher sagt nicht «Nein» zum Abkommen mit der EU – und verblüfft damit alle

    Die SVP-Nationalrätin überrascht und sagt im Vorstand nicht «Nein» zum Abkommen mit der EU. Sie enthielt sich der Stimme in einem Geschäft, das für die SVP zu den absoluten Kerndossiers zählt. Ihr Vater ist das Master-Mind der Nein-Kampagne zum Rahmenabkommen mit der EU. Seit Jahren wartet SVP-Doyen Christoph Blocher auf den grossen Kampf, für den er das Komitee gegen den schleichenden EU-Beitritt (EU-No) gegründet hat. Ihm gehören 133 Organisationen und 7500 Einzelmitglieder an. Blocher ist noch immer Vizepräsident. Schreibt die AZ.

    Tja, manchmal, aber wirklich nur manchmal, fällt halt der Apfel doch etwas weiter weg vom Stamm als gedacht. Oder um es mit Bill Clintons Worten zu sagen: «It's just the Economy, Stupid!»

  • 5.6.2019

    Migros setzt auf Karton- statt Plastikverpackung

    Convenience-Produkte sind praktisch, machen aber eine Menge Müll. Nun wechselt die Migros bei über 10 Verpackungen von Plastik auf Karton. Zudem setzt Migros auf Recycling-PET. Schreibt 20Minuten.

    Wurde auch langsam Zeit, dass MIGROS endlich etwas unternimmt.

  • 4.6.2019

    Flugticketabgabe: SP Aargau will in Bern Druck machen – FDP dürfte Knackpunkt sein

    Heute diskutiert der Grosse Rat über eine Standesinitiative, die eine aktuelle Forderung aufnimmt: die Flugticketabgabe. Im Dezember hatte der Nationalrat eine Flugticketabgabe im Rahmen des CO2-Gesetzes verworfen. Auch die damalige Umweltministerin Doris Leuthard bezeichnete eine Abgabe als schwierig, mehrfach hat der Bundesrat entsprechende Vorstösse abgelehnt. Inzwischen hat sich der Druck aus der Umweltbewegung erhöht. Schreibt die AZ.

    Auf die Dauer wird sich auch die FDP (plus SVP!) dem Umweltschutz nicht verschliessen können.

  • 3.6.2019

    Die Hälfte der Schweizer Frauen ist mit dem Lohn unzufrieden

    Eine grosse Umfrage unter Schweizer Erwerbstätigen zeigt: Den Frauen reicht es, sie sind mit der Bezahlung unzufrieden. Fast die Hälfte der Arbeitnehmerinnen fühlt sich zu schlecht bezahlt, ganz im Gegensatz zu den Männern. Schreibt Blick.

    Die eine Hälfte hat aber auch immer etwas zu nörgeln. Und was ist mit den anderen 50 Prozent?

  • 2.6.2019

    «Mr. Perfect» Roger Federer gesteht: «Auch ich habe meine Probleme und viele Makel»

    Viele sehen in Roger Federer den «Mr. Perfect» in Person. Nur er selber findet sich nicht perfekt. Schreibt SonntagsBlick.

    Das ist doch mal eine Überraschung. Wer hätte das gedacht?

  • 1.6.2019

    Vietnamesischer Glasnudelsalat mit Limettendressing

    Ist das Gemüse erst geschnippelt, ergeben die Glasnudeln mit dem süss-sauren Dressing einen leichten Salat. Die Erdnüsse und Röstzwiebeln verleihen dem Salat den nötigen Biss und runden das Gericht geschmacklich ab. Schreibt die Welt online.

    Von den Vietnamesen lernen heisst schlank bleiben. Auch im Sommer.

  • 31.5.2019

    Bilderberg-Konferenz in der Schweiz

    Die diesjährige Bilderberg-Konferenz wichtiger Politiker und Entscheider findet vom 30. Mai bis 2. Juni in Montreux in der Schweiz statt. Wie die Organisatoren am Dienstag berichteten, werden rund 120 Gäste aus 23 Ländern anreisen. Auf der Gästeliste stehen die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg, Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner, Ex-Daimler-Chef Dieter Zetsche, der Schwiegersohn des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Jared Kushner, und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Themen der informellen Diskussionen seien unter anderem die Zukunft des Kapitalismus und Social Media als Waffe. Schreibt die NZZ.

    Um kaum eine Veranstaltung ranken sich mehr Verschwörungstheorien als über die Bilderberg-Konferenz. Das Netz, besonders Youtube, ist voll davon. Sinistre Thesen machen die Runde. Doch ein Blick auf frühere Teilnehmerlisten deckt schnell auf, dass alles halb so wild ist. So war beispielsweise Christa Markwalder von der FDP«Kasachstan Christa» genanntschon mal Teilnehmerin der illustren Gesellschaft. Jetzt mal Hand aufs Herz: Da kann's ja mit Weltverschwörung nicht weit her sein. Die Bilderberg-Konferenz ist nicht mehr als ein Netzwerk der Mächtigen und Möchtegern-Mächtigen. Die zweite Kategorie ringt einem höchstens ein müdes Lächeln ab.

  • 30.5.2019 - Auffahrt

    US-Aussenminister Pompeo in Berlin: Deutsche "Tornados" sollen Schutzzone in Nordsyrien absichern

    Die USA drängen Berlin, eine mögliche Schutzzone in Syrien militärisch zu unterstützen. Dazu könnte nach SPIEGEL-Informationen die Bundeswehrmission in Jordanien verlängert werden. Doch das ist heikel. Schreibt SPIEGEL online.

    Das ist wirklich heikel. Denn nur jeder vierte Tornado der Bundeswehr ist auch einsatzfähig. Und hoffnungslos veraltet sind sie auch noch.

  • 29.5.2019

    «Seit der Abwahl von Geri Müller hat sich nicht viel verändert»

    Befindet sich der der Badener Politbetrieb in einem Standby-Modus, noch immer im Winterschlaf? Zwar tagte das Stadtparlament am Dienstagabend nach vier Monaten Zwangspause erstmals wieder (die Sitzung im März wurde mangels Traktanden abgesagt). Doch die Debatte in den ersten zwei Stunden des Abends verlief emotionslos, ohne Spannung. Der Rat befasste sich mit der Rechnung des letzten Jahres, an der sich nichts mehr ändern lässt. Und auch die Ankündigung von Einwohnerratspräsidentin Karin Bächli (SP), noch sei unklar, ob die nächste geplante Sitzung durchgeführt werde (erneut mangelt es an Traktanden), sorgte nicht gerade für einen Energieschub im Saal. Schreibt die AZ.

    Es bleibt doch zu hoffen, dass sich wenigstens bei der Nackt-Selfie-Kultur im Rathaus etwas geändert hat. Immerhin gibt es neue Smartphones mit hochauflösendes Selfiekameras.

  • 28.5.2019

    Der beste Gin der Welt kommt aus Finnland – aber niemand darf das wissen

    Werbung für starken Alkohol ist in Finnland in jeder Form verboten. Darüber wacht gestrengen Auges die Behörde für Wohlfahrt und Gesundheit. Deshalb ist der beste Gin der Welt, eben gekürt an einer massgeblichen Messe in San Francisco, vielleicht bald nicht mehr finnisch, sondern estnisch. Schreibt die NZZ.

    Die Gin-Jury von San Francisco hat scheinbar noch nie etwas vom Schweizer Gin «1616» der Firma Langatun aus Langenthal gehört, sonst wäre die Goldmedaille definitiv im Emmental gelandet.

  • 27.5.2019

    Ein zweiter Hitzesommer wäre fatal für die Natur

    Einem US-Wetterdienst zufolge droht der Schweiz eine grosse Hitze. Doch schon ein normaler Sommer könnte für die Natur kritisch sein. Schreibt 20Minuten.

    Dem medialen Sommerloch zu wir streben (aus «Lohengrin»): Wozu dieser Alarmismus? Es kommt sowieso wie's kommt.

  • 26.5.2019

    Anwohner will nach Tod von Zenel (4) Unterschriften für Zaun am Aabach sammeln

    Der vierjährige Zenel ertrank, nachdem er bei einem Spielplatz in Möriken-Wildegg in den Aabach gefallen war. Ob es einen Zaun braucht ist umstritten. Ein besorgter Familienvater möchte nun Unterschriften sammeln. Schreibt die AZ.

    Wozu braucht es für eine Selbstverständlichkeit noch Unterschriften?

  • 25.5.2019

    Tamy Glauser tut Veganerblut-Satz leid

    Die Nationalratskandidatin sorgte mit ihrer Aussage, dass Veganer besser vor Krebs geschützt seien, für Aufruhr. Nun distanziert sie sich davon. Schreibt 20Minuten.

    Das Problem der Twitter-Gesellschaft: Zuerst wird geschrieben und erst nachträglich das Hirn eingeschaltet. Tamy Glauser ist da in bester Gesellschaft.

  • 24.5.2019

    «Extrem stabiles Genie» Trump bezeichnet Pelosi als «verrückt»

    US-Präsident Donald Trump und die ranghöchste Demokratin Nancy Pelosi haben ihre Fehde mit neuen gegenseitigen persönlichen Verbalattacken angeheizt. Vor Reportern stellte die Vorsitzende des Repräsentantenhauses Trumps gesundheitliche Fitness infrage und legte ihm eine Auszeit nahe. Der Präsident bezeichnete Pelosi in einer Reaktion als «verrückt». Schreibt WELT online.

    Kindergarten mit einem gewissen Unterhaltungswert.

  • 23.5.2019

    SVP-Präsident wettert gegen linke Schulden-Wirtschaft

    SVP-Chef Albert Rösti hat ein Horror-Abstimmungswochenende hinter sich. National und kantonal musste seine Partei Niederlagen einstecken. Im BLICK-Interview geht er nun in die Offensive.

    Alarmismus auf höchster Ebene. Albert Rösti von der SVP im Wahlkampfmodus. Ein rhetorisches Warmup für die kommenden Nationalratswahlen. Da wird von allen Seiten viel Unbedachtes erzählt. Doch eine Frage drängt sich auf: Ist sich Albert Rösti bewusst, dass SVP-Bundesrat Ueli Maurer das Finanzdepartement führt?

  • 22.5.2019

    Ein Volk von Abwesenden: 94 Prozent scherten sich um ihr politisches Recht

    An den Fricktaler Gemeindeversammlungen nehmen im Schnitt nur 6 Prozent teil – Betroffenheitspolitik macht die Runde. Kuck mal, wer da schweigt: Nur gerade 6,01 Prozent der Stimmberechtigten nahmen im letzten November an einer der 32 Gemeindeversammlungen im Fricktal teil. Dies zeigt eine Berechnung der AZ. Anders formuliert: 94 Prozent scherten sich um ihr politisches Recht. Bei der nächsten Gemeindeversammlungs-Runde, die übernächste Woche losgeht, wird es nicht viel anders sein. Schreibt die AZ.

    Die Amerikaner haben für diese Situation einen Kalauer. Und dies nicht erst seit Donald Trump: «40 Prozent der Wahlberechtigten wählen den Präsidenten der USA. 60 Prozent regen sich nach der Wahl auf, welch' ein Arschloch zum Präsidenten gewählt worden ist.»

  • 21.5.2019

    Europawahl: Forscher halten Falschmeldungen für überschätztes Problem

    Verbreiten Facebook und Twitter vor der Europawahl massenhaft irreführende Artikel? Oxford-Forscher sagen: Die Gefahr ist geringer als gedacht. Schreibt DER SPIEGEL.

    Das war eigentlich schon lange klar.

  • 20.5.2019

    Deutscher Aussenminister Maas hat wieder Pech mit seinem Flieger

    Zum dritten Mal in drei Monaten: Heiko Maas hat wieder Ärger mit einem Flieger der deutschen Bundeswehr. Bei seiner Reise nach Bulgarien hatte der deutsche Aussenminister mehr als eine Stunde Verspätung, weil ein Triebwerk nicht ansprang. Schreibt die FAZ.

    Die Pannen bei der deutschen Bundeswehr mutieren langsam aber sicher zum running Gag.

  • 19.5.2019 - The Day After

    Ex-Superstar in Tel Aviv: Dieser ESC hat Madonnas Karriere ruiniert

    Beim Eurovision Song Contest siegt wenig überraschend der Niederländer Duncan Lawrence. Das deutsche Duo S!sters fiel beim Publikum durch. Sensationell schlecht ist das Auftreten eines Ex-Superstars. Man darf es ein Desaster nennen. Schreibt die WELT online.

    Madonnas Karriere ist schon lange ruiniert. Live war sie als Sängerin schon immer eine mittlere Katastrophe. Die Oma holt sich nur noch die fetten Gagen ab.

  • 18.5.2019 - Tag der Luscht

    Schweizer Präsident bei Trump: «I can nothing say»

    Wie der Besuch des Schweizer Bundespräsidenten bei Donald Trump zu einer peinlichen Lachnummer geriet. Ueli Maurers Verhältnis zur Presse darf man getrost als angespannt bezeichnen. Dass der amtierende Bundespräsident der Schweiz nicht gerne Interviews gibt, ist spätestens seit dem 9. Dezember 2015 bekannt. Damals wurde der altgediente Politiker der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) vom Parlament in Bern abermals in die Regierung des Landes gewählt, wo dieser die nicht ganz unwichtige Position des Finanzministers bekleidet. Unmittelbar nach seiner Wiederwahl wollte ihn ein Reporter des Schweizer Fernsehens im Berner Bundeshaus für ein kurzes Gespräch vor die Kamera locken. Doch Maurer verschränkte die Arme, schüttelte den Kopf und sagte: „Kä Luscht.“. So steht's in der hochangesehenen FAZ.

    Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Wenn unser Bundespräsident diesmal «Kä Luscht» gehabt hätte, wäre ihm das alles erspart geblieben. Was lernen wir daraus? Man sollte seinen Prinzipien treu bleiben.

  • 17.5.2019

    Ueli Maurer trifft Donald Trump: Nach 45 Minuten war es schon vorbei

    Ueli Maurer hat am Donnerstag als erster Schweizer Bundespräsident das Weisse Haus besucht. Und mit dem US-Präsidenten ein gutes Gespräch geführt. Die Schweiz mag ein friedensliebender Kleinstaat sein. Dem Secret Service ist dies aber herzlich egal. Vorschriften sind Vorschriften. Also räumten die Agenten der Polizeibehörde, die unter anderem für den Schutz des amerikanischen Präsidenten verantwortlich ist, am Donnerstag den Park vor dem Weissen Haus – um Platz für den Autokonvoi zu machen, der Bundespräsident Ueli Maurer direkt ins Zentrum der amerikanischen Macht transportierte. Schreibt die AZ.

    In der Kürze liegt die Würze.

  • 16.5.2019 - Tag des Biebers

    Hier spaziert ein Biber über die Luzernerstrasse in Zofingen

    Eine ZT-Leserin staunte nicht schlecht, als sie am Dienstag, 14.05.2019, um 22.30 Uhr, von Zofingen Richtung Wikon fuhr. Auf der Höhe der Garage Stierli überquerte gerade ein besonderer Nachtschwärmer die Strasse, den man leicht mit einer grossen Katze hätte verwechseln können. Doch der «Fotobeweis» zeigt eindeutig: es handelte sich um einen Biber! Schreibt das ZT.

    Und da es sich wirklich um einen Biber handelt, wollen wir eines doch noch klar festhalten: Es ist auch nicht Justin Bieber!

  • 15.5.2019

    Nachbarn ziehen wegen Bubenstreich vor Gericht – Richterin ist genervt

    Es ist ein Streich, den jeder Erwachsene als Kind selbst einmal gespielt hat: An einer fremden Klingel läuten und möglichst schnell davonrennen. Die anderen Kinder warten hinter der nächsten Ecke und kichern umso lauter, wenn der Hausbewohner wütend wird. Ein harmloser Streich, wenn der Klingelattacke nicht ein jahrelanger Nachbarschaftsstreit zuvorgeht. So im Fall von Sascha (Name geändert). Der Bub klingelte am Neujahrsabend 2017 bei seinem Nachbarn René, der in der Terrassensiedlung in Birrwil über ihm und seiner Familie wohnte. Sascha klingelte insgesamt sieben Mal, wie er später der Kantonspolizei während zweier Videobefragungen sagen wird. Schreibt die AZ.

    Und dies ausgerechnet im Lande von Wilhelm Tell. Wie sagt Fredrich Schiller in «Wilhelm Tell» / IV,3: «Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.»

  • 14.5.2019

    Aargauerinnen kündigen Frauenstreik an: «Wenn wir wollen, steht alles still»

    Am 14. Juni 1991 legten Zehntausende Frauen in der Schweiz ihre Arbeit nieder. Unter dem Motto «Wenn Frau will, steht alles still» gingen sie auf die Strasse. Die Gleichstellung der Geschlechter war damals schon seit zehn Jahren in der Bundesverfassung verankert. Die Realität sah dennoch anders aus – und sie tut es bis heute. Deshalb kommt es am 14. Juni – 28 Jahre später – zum zweiten nationalen Frauenstreik. So steht's geschrieben in der AZ.

    Liebe Aargauer in Euren weissen Socken: Ist das nun der Dank dafür, dass Ihr ihnen das Frauenstimmrecht an der Urne gegeben habt?

  • 13.5.2019

    Berliner Pannenflughafen: Gefährden Dübel die geplante Eröffnung?

    Im Oktober 2020 soll der Pannenflughafen BER nun definitiv eröffnen. Doch es droht ein neuer Skandal – mit einem ungewöhnlichen Hauptdarsteller. 2011 hätte der Flughafen eröffnen sollen, mit Kosten von knapp 2 Milliarden Euro wurde gerechnet. Wenn der BER, wie geplant, 2020 in Betrieb geht, schlagen Kosten von 6 bis 7 Milliarden Euro zu buche. Und bereits wird an der Erweiterung des BER gearbeitet. Berlin rechnet bis 2040 mit 55 Millionen Fluggästen, aller Kritik am umweltbelastenden Fliegen zum Trotz. In diesem Jahr werden auf den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel noch 35 Millionen Passagiere abgefertigt. Schreibt die AZ.

    Mit dem Bau des Berliner Flughafens wurde 2006 begonnen. 2020 soll er in Betrieb gehen. Von 2006 bis 2019 hat China 60 Flughäfen aus dem Boden gestampft. Noch Fragen?

  • 12.5.2019 - Muttertag

    Heidi Klum zeigt sich zum Muttertag beim Stillen

    Das ging aber schnell. Gerade noch rankten sich die Baby-Gerüchte um Model-Mama Heidi Klum, da zieht sie schon oben rum auf Instagram blank – mit Neugeborenem an der Brust. Doch ganz so neu ist weder Baby noch Video. Schreibt WELT online.

    Baby stillen vor laufender Kamera. OK, geht in Ordnung. Aber Jogginghose? Die gute Heidi schreckt wirklich vor nichts zurück.

  • 11.5.2019 - Hungern ist angesagt

    19-jähriger Däne tritt fürs Klima in den Hungerstreik

    Mit seiner Aktion will Mikkel Brix die Politiker zum Aufwachen zwingen. Nachmachen soll es aber niemand. Im Kampf für eine entschlossenere Klimapolitik seines Landes ist ein 19 Jahre alter Däne in den Hungerstreik getreten. Bis zur dänischen Parlamentswahl am 5. Juni wolle er keine feste Nahrung zu sich nehmen, sagte Mikkel Brix der Nachrichtenagentur DPA. Schreibt 20Minuten.

    Easy come easy go. Was man nicht alles tut, um ein bisschen Aufmerksamkeit zu bekommen. Ob's der Sache wirklich hilft?

  • 10.5.2019

    Aus Zweifamilienhaus mach Zwölfzimmerhaus – Bundesgericht stoppt besonderes Geschäftsmodell

    Das Bundesgericht setzt einem besonderen Geschäftsmodell in Niederwil ein Ende: Die Besitzerin einer Liegenschaft wollte aus einem Zweifamilienhaus ein Zwölfzimmerhaus machen – bewilligt war dieser Umbau nicht. Schreibt die AZ.

    Aus zwei mach zwölf: Erinnert an die «wundersame Brotvermehrung» am See Genezareth.

  • 9.5.2019 - Tag der Partnersuche

    Dating-Sites drohen Kunden mit Betreibung

    Die Partnersuche kann teuer werden: Viele Dating-Sites erkennen das Schweizer Kündigungsrecht nicht an – und drohen mit Betreibung. Die Firmen jagen dem Geld regelrecht hinterher: 900 Franken verlangt Parship von Leser Simon H.*, obwohl er sein 24-Monate-Abo bereits nach weniger als zwei Wochen gekündigt hat. Jetzt droht ihm Parship mit Betreibung. Schreibt die Pendlerzeitung 20Minuten.

    Tja, wer nicht fähig ist, auf der freien «Wildbahn» einen Partner / eine Partnerin für sich gewinnen zu können, muss halt für die Onlinedienste bezahlen. So und nicht anders funktioniert Marktwirtschaft.

  • 8.5.2019

    Trump verlor als Geschäftsmann mehr als eine Milliarde Dollar

    Trump habe 1985 geschäftliche Verluste von 46,1 Millionen Dollar gemeldet und laut den Unterlagen innerhalb von zehn Jahren insgesamt Verluste von 1,17 Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro) gemacht, so die „New York Times“. Im Vergleich mit anderen einkommensstarken Privatpersonen scheint Trump „mehr Geld als nahezu jeder amerikanische Steuerzahler“ verloren zu haben, so die Zeitung. Wegen der Verluste habe er in acht der zehn Jahre keine Einkommensteuer gezahlt. Schreibt Welt online.

    Trump macht nur, was selbst hierzulande gerne und oft auch von Schweizer Firmen praktiziert wird. So great. Amazing. Wie The Donald zu sagen pflegt.

  • 7.5.2019

    Franziska Roth laufen Katastrophenschützer davon – mehrere Kaderleute haben gekündigt

    Gleich mehrere Führungspersonen im Bereich Katastrophenschutz haben ihre Stelle gekündigt. Der zuständige Abteilungsleiter sagt, man sei in Notlagen dennoch einsatzfähig. Der Regierungsrat verlangt einen Bericht zu den Auswirkungen der Abgänge auf den Kantonalen Führungsstab. Schreibt die AZ.

    Eine Katastrophe jagt die andere Katastrophe.

  • 6.5.2019

    Diese Aargauer Familie liefert jede Woche knackfrisches Gemüse

    Mit der Saisonbox bringt die Familie Ruch aus Kirchleerau eine neue Idee und viel frisches Gemüse in die Haushalte von Aarau bis Sursee und der Region Zofingen. Es wäre doch schön, wenn man ohne grossen Aufwand jeden Tag frisches Gemüse zu Hause hätte. Kein Problem. Alexandra und Fabian Ruch sind im vergangenen Jahr auf den Zug mit dem Namen Saisonbox aufgesprungen. Dabei geht es darum, die private Kundschaft jede Woche mit knackfrischem Saisongemüse zu beliefern. Die Idee der Saisonbox wurde in der Ostschweiz geboren. Der Agrotechniker Markus Bernhardsgrütter gründete im Jahr 2012 mit Matthias Ruoss zusammen die Firma saisonBox GmbH mit dem Ziel, online bestelltes Gemüse ohne Umwege direkt an die Privathaushalte zu liefern. Mittlerweile bieten die Ostschweizer ihre Online-Plattform Landwirtschaftsbetrieben in der ganzen Schweiz an. Schreibt die AZ.

    Super Idee! Kostet allerdings etwas mehr als in der MIGROS oder bei ALDI. Aber wäre das nicht die Gelegenheit, endlich Farbe zu bekennen, statt nur grüne Ideologien zu predigen, die ohnehin nicht umsetzbar sind? Just do it!

  • 5.5.2019 Sonntag

    Philippe Pfister: Zuckerberg und wir

    Stirnrunzeln diese Woche beim Blick nach Übersee: Da steht Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in Jeans und Pulli auf einer Bühne im kalifornischen San José und spricht einen Satz, dem man nicht so recht Glauben schenken mag. «Wir wollen ein auf Datenschutz fokussiertes soziales Netzwerk bauen.» Ausgerechnet.

    Seinen Chat-Dienst Whatsapp will Facebook um eine mobile Bezahlmöglichkeit erweitern, Instagram soll sich Richtung Shopping-Plattform entwickeln. Facebook wird so noch tiefer in die Privatsphäre seiner Nutzerinnen und Nutzer eindringen. Was damit geschieht, bleibt schleierhaft.

    Aber Facebook ist nicht nur eine gigantische Geldmaschine. Es ist auch ein mächtiges Instrument zur Verbreitung von Ideen, besonders politischen. Facebook hat damit angefangen, rechte Extremisten und Verschwörungstheoretiker auszusperren. Gut, denkt man, Hass und Hetze zu verbannen – das ist ja nichts Schlechtes. Nur: Wo hört der Hass und die Hetze auf, und wo fängt das Mundtotmachen missliebiger Querdenker an? Wo das enden kann, liegt auf der Hand: Facebook als weltweiter Motor also dafür, welcher Meinungskorridor als zulässig gilt und welcher nicht – und das Silicon Valley als Brutstätte eines digitalen Autoritarismus.

    PS. Wer denkt, Facebook und San José seien ziemlich weit weg vom Schweizer Mittelland und seinen Sorgen, den muss ich an einen simplen Fakt erinnern: Ein Grossteil des Schweizer Online-Werbeumsatzes – im Jahr 2018 schätzungsweise 1600 Millionen Franken – fliesst an Tech-Giganten wie Facebook, Instagram und Google. Schreibt Philippe Pfister in seiner Kolumne «Zum Wochenende» im ZT.

    Alles richtig, was Philippe Pfister schreibt. Doch zwei Fakten klammert er aus. Erstens: Sämtliche Medien, auch das Zofinger Tagblatt, nutzen nur allzu gerne die Hyperlinks von Facebook in ihren Artikeln und wirken dadurch als Durchlauferhitzer für die kalifornische Krake. Zweitens: Zuckerberg zwingt niemanden mit vorgehaltener Pistole, sich ein Facebook- oder Instagram-Profil anzulegen. Er zwingt auch nicht die traditionellen Medien, jeden Facebook-Bullshit zu übernehmen. Zuckerbergs Geschäftsmodell basiert einzig und allein auf Freiwilligkeit. Und darauf kann er sich jederzeit verlassen.

  • 4.5.2019

    365 Tage "SmartAargau" rund um die Uhr

    Das Amtsblatt online lesen, einen Termin beim Passamt via Internet buchen, Autos per App einlösen oder via Twitter und Facebook mit der Verwaltung kommunizieren: Der Kanton Aargau verfügt bereits über ein vielfältiges Digitalangebot – mit der Strategie und dem Umsetzungsprogramm "SmartAargau" wird dieses in den nächsten Jahren markant ausgebaut. Sagt die Aargauer Regierung.

    Alles schön und gut. 365 Tage rund um die Uhr online präsent. Doch was passiert in den Schaltjahren mit 366 Tagen? Wird die Aargauer IT dann abgeschaltet?

  • 3.5.2019

    Kampfjets – «Ich weiss nicht, woher er das hat»: Nicollier entschuldigt sich bei Ex-Armeechef Blattmann

    In seinem Bericht erwähnt der Ex-Astronaut Claude Nicollier eine Aussage von Ex-Armeechef André Blattmann, hat ihn aber nie kontaktiert. Aus kommunikativer Sicht ist Verteidigungsministerin Viola Amherd ein Coup gelungen: Seite an Seite mit dem einzigen Schweizer Astronauten Claude Nicollier hat sie am Donnerstag dessen Zweitmeinung zum Expertenbericht «Luftverteidigung der Zukunft» präsentiert. Schreibt die AZ.

    Woher Nicollier «das hat», wissen wir auch nicht. Definitiv aber wissen wir eines: Vom Artillerie-Verein Zofingen hat er es nicht «gesteckt» bekommen.

  • 2.5.2019

    Alles so grün hier: wie Shell und BP zu Klimarettern werden wollen

    Die britischen Erdöl- und Erdgasriesen Shell und BP reagieren auf den Klimawandel – natürlich nicht uneigennützig. Ohne gesellschaftliche Akzeptanz droht ihnen nämlich Gefahr. Etwas Überzeugungsarbeit wird Royal Dutch Shell noch leisten müssen. «Shell tötet!», «Lügen!», «Wer sind die wahren Kriminellen?» – während der Klimaproteste in London Mitte April wurde der britisch-niederländische Erdöl- und Erdgaskonzern für einige Demonstranten zum Feindbild. Sie besprühten die Wände der Firmenzentrale mit Graffiti. Die Farbe wird Shell schnell von der Fassade bekommen. Das Umlackieren seiner selbst von einem Klimasünder zu einem umweltfreundlichen Konzern mit grünem Image, der gegen den Klimawandel kämpft, dürfte dagegen länger dauern. So steht's geschrieben in der NZZ.

    Angst vor Pippi Langstrumpf?

  • 1. Mai 2019 - Tag der Arbeit, Tag der SP

    Leserbrief ans Zofinger Tagblatt: Wer bezahlt Einzelzimmer für alle?

    Das Kantonsspital Aarau setzt bei seinem Neubau nur noch auf Einzelzimmer. Dies unter anderem aus religiösen Gründen. In einer Multikulti-Gesellschaft scheint es offenbar zunehmend schwieriger zu werden, unterschiedliche Kulturen in einem Zimmer unterzubringen. Dass diese Probleme nicht beim Spitalaustritt enden, sollte uns zu denken geben. Mindestens so bedenklich ist, dass unsere Grundversicherung mittlerweile zu einer Art Vollkaskoversicherung mit Privatstandard ausgebaut wurde. Der Leistungskatalog differenziert nicht mehr zwischen Medizin und Wellness; ein Spitalaufenthalt wird heute quasi zum Gourmetgenuss. Es ist offensichtlich, dass ein solches System immer kostspieliger wird. Aber was interessiert dies die Gesundheitsindustrie? Fragt Frau MARTINA BIRCHER, GROSSRÄTIN SVP UND FRAU VIZEAMMANN, AARBURG in ihrem Leserbrief ans Zofinger Tagblatt.

    Abgrundguteste Frau MARTINA BIRCHER, GROSSRÄTIN SVP UND FRAU VIZEAMMANN, AARBURG. Finden Sie es nicht etwas absurd, dass ausgerechnet Sie als SVP-Mandatsträgerin, die Sie ja selber auch im Hohen Haus des Aargauer Parlaments sitzen, die Leserinnen und Leser einer Lokalzeitung um Rat fragen? Warum stellen Sie Ihre wunderbaren, mit neuen SVP-Branding-Begriffen wie «Gourmetgenuss» geschmückten Fragen nicht Ihrer ex-SVP-Parteifreundin Franziska Roth, die ja letztendlich für das Aargauer Gesundheitswesen verantwortlich ist? Finden Sie es nicht etwas unredlich, nach vollendeten Tatsachen Pontius Pilatus nachahmend «Lavabo inter innocentes manus meas» – wie wir Lateiner zu sagen pflegen – als persönliches Statement zu verkünden? Ausgerechnet Sie, die Sie ja als gewählte Vertreterin des Volkes über alle notwendigen parlamentarischen Mittel verfügen, um Antworten auf Ihre absolut berechtigten Fragen zu erhalten. Geht es Ihnen nicht viel mehr darum, einen mittleren Shitstorm zu provozieren? Dafür wäre dann das ZT allerdings das falsche Medium.

  • 30.4.2019

    Leserbrief von Charles Lendenmann im Zofinger Tagblatt

    Bauen für die Vergangenheit: Jedes 3. verkaufte Velo in der Schweiz ist ein E-Bike. Zofingen hat in der Neuen Velostation ganze 32 Plätze für E-Bikes vorgesehen. Denkt Zofingen da an die Zukunft? Schreibt Charles Lendenmann aus Zofingen im Zofinger Tagblatt

    Lieber Charles, die Stadt Zofingen denkt immer weit voraus. So wie Samsung kürzlich das faltbare Handy vorgestellt hat, wird auch das zusammenlegbare E-Bike schon bald Wirklichkeit werden und Ihre derzeit noch berechtigten Sorgen auf einen Schlag lösen: E-Bike zusammenfalten und in den persönlichen Rucksack verstauen. Zofingen hat eben genau das, was man andernorts vermisst: Weitblick!

  • 29.4.2019

    Schwierige Schüler: «Ein Kindergärtler warf einen Stuhl nach mir»

    Verhaltensauffällige Kinder machen Lehrpersonen den Alltag zur Hölle. Eine Kindergärtnerin und ein Oberstufenlehrer erzählen. Jeder fünfte Schüler überspannt den Bogen. Im Schulunterricht sind diese Kinder renitent, werfen Mobiliar durch das Klassenzimmer, beschimpfen Lehrer und Mitschüler. Verhaltensauffällige Schüler sind für 60 Prozent der Klassenlehrer der grösste Belastungsfaktor. Schreibt das Pendlerportal 20Minuten.

    Wozu gibt's denn RITALIN?

  • Sonntag, 28.4.2019

    Deutschland: Gesamtvermögen bei Über-80-Jährigen am stärksten gewachsen

    Die Vermögen der Deutschen sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Doch keine Gruppe konnte sich über solch grosse Zuwächse freuen wie die Generation der Über-80-Jährigen. Das hat zwei wesentliche Gründe. Schreibt Welt online.

    Die Senioren brauchen das Geld ja auch dringend: Herzschrittmacher und künstliche Gelenke sind ja nicht gerade billig.

  • 27.4.2019

    So parkieren Schweizer Diplomaten im Kosovo

    Im Kosovo ärgern sich Passanten über einen Audi der Schweizer Botschaft: Er wurde mitten auf einem Fussgängerstreifen parkiert. Schreibt 20Minuten.

    Ist das vielleicht die Rache der Schweizer Botschaft für die jungen Kosovaren, die in der Schweiz nicht selten mit ähnlichen Verstössen gegen die Strassenverkehrsordnung auffallen?

  • 26.4.2019

    Lieblinge der Gastrokritiker: Aargauer Gault-Millau-Wirtepaar schafft es in den «Guide Bleu»

    Sie sind jung und erfolgreich: Alexandra von Allmen und Manuel Steigmeier heimsten Gault-Millau-Punkte ein – und nun haben sie eine weitere Auszeichnung erhalten. Kaum zwei Jahre ist es her, dass das Wirtepaar Alexandra von Allmen (30) und Manuel Steigmeier (24) das Restaurant Fahr im Künter Ortsteil Sulz eröffnet hat. In dieser kurzen Zeit haben sie mit 14 Gault-Millau-Punkten und mit der Aufnahme in die Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch bereits zwei Ehrungen erhalten. Huldigt die AZ den Lieblingen der Gastrokritiker.

    Kommen all diese Sterneköche von den Sternen?

  • 25.4.2019

    Der Schweizer KaDeWe-Chef André Maeder: «Wir verkaufen Illusionen, Träume und Wünsche – nichts, was man unbedingt braucht.»

    Der Berner André Maeder verpasst dem grössten Konsumtempel Europas, dem Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe), ein neues Innenleben. Der Chef der KaDeWe Group stemmt sich gegen den Besucherschwund im stationären Handel. Zuvor hatte Maeder versucht, den Schweizer Händler Charles Vögele zu sanieren. Schreibt die NZZ.

    Da spricht doch tatsächlich einer mal das aus, was wir alle schon immer geahnt haben: «We sell Illusions»!

  • 24.4.2019

    Instagram-Betrüger machen die Runde

    Über kopierte Instagram-Profile versuchen Kriminelle, an Handynummern zu gelangen und andere User abzuzocken. Die Polizei rät, Anzeige zu erstatten. Schreibt die «Pendlerzeitung» Twenty Minutes.

    Statt Anzeige bei der Polizei zu erstatten, gäbe es eine viel einfachere Lösung des Problems: Instagram-Account löschen oder gar nicht erst eröffnen. Niemand braucht diesen schwachsinnigen Durchlauferhitzer für Fotos aus dem Privatleben. Es sei denn, man heisst Dieter Bohlen.

  • 23.4.2019

    Franziska Roth lädt «in eigener Sache» zu Medienkonferenz – SVP-Präsident Burgherr weiss von nichts

    Gesundheits- und Sozialdirektorin Franziska Roth (SVP) hat am Montagabend eine Einladung an die Medien verschickt – zu einer Medienkonferenz «in eigener Sache». Die Medienkonferenz findet am Dienstag, 11 Uhr, in Aarau statt. Roth, die vor zweieinhalb Jahren für ihre Partei einen zweiten Regierungssitz erobert hat, steht wegen ihrer Performance als Regierungsrätin unter Druck. Erst recht seit einer sehr kritischen Fraktionserklärung von drei Parteien im Grossen Rat. Und noch mehr, seit ihre eigene Partei ihr im März öffentlich ein Ultimatum gestellt hat. Schreibt die AZ.

    High Noon (Zwölf Uhr Mittags) in Aarau. Tut sie es oder tut sie es nicht? Um 12.00 Uhr wissen wir mehr.

  • Oster-Montag

    Die Ukraine wählt die Ungewissheit

    Der Komiker Wolodimir Selenski hat es geschickt verstanden, die Wut der Ukrainer über die herrschende Politiker-Klasse umzumünzen. Doch mit der Wahl dieser politisch schwachen und unerfahrenen Figur lässt sich das Land auf ein riskantes Experiment ein. Schreibt Andreas Rüesch in der NZZ.

    Nun denn: Auch Italien wählte letztes Jahr eine Partei mit einem Komiker an der Spitze zur stärksten Partei. Noch ist Italien nicht im Mittelmeer versunken. Doch die Befürchtung, dass wir eines Tages einen Besenstiel als Präsidenten wählen könnten, wird immer wahrscheinlicher.

  • Ostern 2019

    «Ich kann im Bett furzen, wann ich will!»

    Furzen und flirten, wie man will: 10 Gründe, warum die freien Ostertage für Singles nicht einsam, sondern der Hammer sind. Ja, die Suche nach der grossen Liebe ist schwierig. Je intensiver man es versucht, desto schlechter läufts. Warum also nicht einfach mal wieder dem Single-Dasein frönen? Es gibt nämlich genug Gründe, gerade die paar freien Ostertage als Single maximal auszukosten. So steht's im «Pendler»-Portal 20Minuten.

    Wer hätte das gedacht? Das ist doch mal Qualitäts-Journalismus vom Feinsten. Frohe Ostern!

  • Karsamstag

    Lego-Erben investieren in Baden: «Wir glauben an den Standort»

    Den dänischen Spielzeug-Milliardären gehören zwei ehemalige ABB-Gebäude in Baden. Für den Turbinenhersteller Ansaldo ist das ein Glücksfall. Was hat der grösste Spielzeugkonzern der Welt mit der Stadt Baden zu tun? Einiges: In den letzten zwei Jahren haben die Erben des dänischen Spielzeugherstellers Lego viel Geld in Baden investiert. Ihr Immobilienunternehmen Kirkbi Real Estate hat die ehemaligen ABB-Gebäude an der Haselstrasse 18 und am Kreuzweg 11 am Trafoplatz gekauft. Schreibt die AZ.

    Der unvergessene Harald Schmidt bezeichnete sich selbst einmal als «Wanderhure». Mit diesem Begriff wird LEGO von den Willisauerinnen und Willisauern in Zusammenhang gebracht. Willisau bot den dänischen Spielzeug-Milliardären für etliche Jahre ein Steuerumfeld, das in der Fasnachtszeitung als «Negativsteuern» verspottet wurde. Und in der Tat: LEGO bezahlte quasi keine Steuern in Willisau. Nachdem das zeitlich begrenzte Steuerabkommen abgelaufen war, zogen die Spielzeugmilliardäre hurtigen Schenkels von dannen Richtung Osteuropa, bauten dort im Lande der Billigstlöhne eine neue Fabrikation und Willisau durfte sich mit den paar Hundert Arbeitslosen herumschlagen. Das kann Baden nicht passieren. Denn nach Baden sind die Dänen als reine Immobilienspekulanten gekommen. Jobs werden da keine entstehen. Jedenfalls nicht von LEGO. Frohe Ostern!

  • 18.4.2018

    Leserbrief zum Kommentar von Philippe Pfister «Warum der Rückwärtsgang?»

    Die Vorbehalte bezüglich Sicherheit auf Strassen teilen vermutlich sehr viele Verkehrsteilnehmer. Vergessen haben Sie leider die seit kurzer Zeit scheinbar obsoleten Veloglocken. Ich fragte vor ein paar Tagen einen Polizisten auf der Strasse, ob es tatsächlich stimme, dass Velos – jeder Art – keine Glocke mehr bräuchten. Er entgegnete: «Ja, das stimmt leider»! Auf meine weitere Frage, wer diesen Blödsinn rausgelassen habe, sagte er: «Sicher einer der sieben in Bern.» Schreibt Werner Lütolf in seinem Leserbrief ans ZT.

    Wo Werner Lütolf recht hat, hat er recht. Die Velofahrer, ganz speziell die furchtbaren Senioren mit ihren Hightech-Elektro-Bikes, sind für FussgängerInnen inzwischen eine weit grössere Gefahr als die Autos. Und sie sind immer im Recht, auch wenn sie einen ebenso lautlos wie rücksichtslos auf dem Fussgängerstreifen im Höllentempo links oder rechts umkurven.

  • 17.4.2019 – Geschichte mit Gschmäckle

    Sexueller Missbrauch: Klubverantwortliche weisen Köbi Kuhns Vorwürfe zurück

    Fussballlegende Köbi Kuhn packt in seiner Autobiografie aus und erzählt, dass er als Junge von einem älteren Kollegen sexuell missbraucht wurde. Der sei noch immer in der Jugendarbeit des FC Wiedikon engagiert. Der Verein widerspricht. Köbi Kuhn berichtet in seiner morgen erscheinenden Autobiografie, er sei in seiner Jugend sexuell missbraucht worden, von einem älteren Kollegen während seiner Zeit bei seinem ersten Verein. Lange habe er geschwiegen, auch aus Scham. Doch als er die Vereinsleitung damit konfrontierte, nachdem 2016 Missbrauchsdiskussionen durch die Medien gingen, sei ihm mitgeteilt worden, dass der Mann noch immer in der Jugendarbeit im Klub engagiert sei. So schildert es die Zürcher Fussballlegende Kuhn in einem Vorabdruck seines Buchs, der gestern im «Blick» erschien. So steht's geschrieben in der AZ.

    Wir wollen Köbi Kuhn nicht zu nahe treten, aber irgendwie hat die Geschichte ein Gschmäckle, wie man im grossen Kanton zu sagen pflegt. Es fällt auf, dass alle Prominenten, die das Verfallsdatum etwas überschritten haben, dem unseligen Trieb nach einer eigenen Biografie nicht widerstehen können. Um die Verkäufe anzukurbeln, muss irgend etwas Skandalöses zur Plakatierung ins Buch rein und an die Medien raus. Das war beim Sternekoch Mosimann so, der plötzlich, genau wie Köbi Kuhn, im BLICK und den nachlaufenden Durchlauferhitzer-Medien von Ringier unbedingt davon berichten musste, dass er als Junge auf einer Lambretta von einem Mann sexuell missbraucht worden war. Das hatte dank der Lambretta immerhin noch eine etwas komische Komponente, Köbi Kuhns Lebensbeichte hingegen wirkt nur noch peinlich. Kuhn war prominent genug, die Klubverantwortlichen mit seinen Vorwürfen zeitgerecht konfrontieren zu können. Er hätte vermutlich als Nationaltrainer der Schweizer Fussballmannschaft sehr viel bewirken können, um Missstände ein für allemal auszuschalten.

  • 16.4.2019

    Haben Fussballer in Jogginghosen die Kontrolle über ihr Leben verloren?

    Karl Lagerfeld und Hugh Hefner predigten unterschiedlich, wenn es um die Jogginghose oder das Pyjama ging. Wer sich die Mode der heutigen Generation Fussballer und Basketballer ansieht, weiss, wer von den beiden Herren Recht hatte. Schreibt die NZZ.

    Die NZZ war früher bekannt für Qualitätsjournalismus. Tempi passati, wie wir Lateiner zu sagen pflegen. Und nebenbei: Egal, was Karl Lagerfeld und Hugh Hefner predigten: Die Kontrolle über sein Leben verliert ein Mann, wenn er weisse Socken trägt.

  • 15.4.2019 – Investoren gesucht

    Neuer Super-Akku für E-Autos? Basler Firma verspricht «grossen Sprung» – und schafft Schlagzeilen

    «Verhilft die Superbatterie dem E-Auto zum Durchbruch?», fragt die Zeitung «Die «Welt» in grossen Lettern. Das Nachrichtenmagazin «Focus» schreibt: «Neuer Super-Akku ermöglicht angeblich 1000 Kilometer Reichweite». Mit einer Meldung, weltweit gestreut, hat die in Basel angesiedelte Firma Innolith eine Flut von Medienberichten ausgelöst. Sie verkündet darin, an der Entwicklung der ersten wiederaufladbaren Batterie zu arbeiten, deren «innovative Akkutechnologie» die neuen Höchstleistungen ermögliche. «It’s a big jump», unterstreicht CEO Alan Greenshields gegenüber dem US-Technikmagazin «The Verge» die Bedeutung der Ankündigung. Die Entwicklung und Vermarktung der Innolith Energy Battery werde voraussichtlich noch drei bis fünf Jahre in Anspruch nehmen. Frühestens 2022, so Greenshields, werde das Produkt auf den Markt kommen. Schreibt die AZ.

    Wer's glaubt wird selig. Aber vermutlich auch ärmer. Alan Greenshields sucht Investoren. So einfach ist das.

  • 14.4.2019

    Swisscom will Whatsapp Konkurrenz machen

    Noch dieses Jahr will der Schweizer Telekom-Anbieter Rich Communication Services auf den Markt bringen. SMS, Short Message Service, war gestern. Telekom-Anbieter überall auf der Welt ersetzen den Dienst nach und nach mit RCS, Rich Communication Services. Auch die Swisscom, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. So steht's geschrieben auf dem Portal der «Pendlerzeitung» 20Minuten.

    Es ist noch gar nicht so lange her, da wollten Swisscom und COOP mit dem Onlineshop «Siroop» Jeff Bezos «Amazon» herausfordern. Die teure Aktion der beiden grossen Player aus der Schweiz endete als voraussehbare Lachnummer mit riesigen Verlusten.

  • 13.4.2019

    Wie schlimm steht es um die Bundesrepublik?

    Zuletzt mehrten sich die schlechten Nachrichten zur deutschen Wirtschaft. In Washington versucht Finanzminister Scholz, die Welt zu beruhigen. Seine Botschaft: Alles ist gut. Doch der IWF sieht es anders. Wie gut geht es Deutschland wirklich? Die Mission von Bundesfinanzminister Olaf Scholz hiess: Beruhigen. Es ging darum, die schlechten Nachrichten der vergangenen Tage zu entkräften. Da war der aufsehenerregende Artikel des amerikanischen Magazins „Businessweek“ mit dem Titel „Deutschlands zerbrechliche Zukunft“ – ein einziger Abgesang auf die deutsche Wirtschaft. Schreibt WELT online.

    Wenn schon keine guten, dann wenigstens schlechte Nachrichten: Hiess es früher «Sex sells», lautet die Marketingparole heute «Bad News sells!» Axel Springers WO kann jeden Klick gebrauchen.

  • 12.4.2019

    Noch mehr Millionen versenkt: Der Bund hat sich schon wieder verzockt

    Aus den 100 Millionen Franken Rückstellungen für die Hochseeflotte einer Genfer Reederei sind mittlerweile bereits 130 Millionen geworden. Denn die Situation der Reederei Massoel hat sich inzwischen weiter verschlechtert, der internationale Schiffsmarkt auch. Ausgerechnet jetzt sollen die Schiffe plötzlich doch noch verkauft werden. Talal Hallak hat gut lachen. Der kanadisch-libanesische Geschäftsmann übernahm vor zwei Jahren zehn Schweizer Hochseeschiffe aus der Pleite-Flotte von Reeder Hansjürg Grunder. Etwa 70 Millionen Franken machten Hallak und ein kanadischer Investor für die Schiffe locker. Ein Schnäppchen, und dem Bund blieb ein Schaden von etwa 215 Millionen. Schreibt die AZ.

    Was heisst hier «schon wieder» verzockt? Wenn es um Hochseeschifffahrt geht, verzockt sich das Land der hohen Berge ohne Binnenmeer IMMER.

  • 11.4.2019

    Warum stehen in Oftringen fast 400 Wohnungen leer?

    Oftringen ist der Ort mit der höchsten Quote leer stehender Wohnungen der Schweiz. 20 Minuten war dort und hat sich umgesehen. Am Stichtag 1. Juni 2018 waren in Oftringen AG 379 Mietwohnungen frei. Bezieht man auch die noch nicht verkauften Eigentumswohnungen ein, lag die Leerstandsquote damit bei 6,4 Prozent. Was ist los in dem Städtchen mit seinen fast 14'000 Einwohnern? Fragt 20Minuten.

    Was ist los in Oftringen? Nichts! Oftringen ist eine graue Maus, von grauen Beton-Autobahnen umschlungen, die Puffs sind viel zu weit weg und die ansonsten in jedem, aber auch wirklich jedem Immobilieninserat angepriesene «Weitsicht» fehlt vollkommen.

  • 10.4.2019

    Dieser Artikel hätte nicht erscheinen dürfen

    Letzte Woche erschien ein Artikel in unserer Zeitung, der nicht erscheinen durfte. Auf der Veranstaltungsseite erschien ein Bericht, der nur an die Medien gerichtet war. "KSA präsentiert das Siegerprojekt" ist kein Anlass, der sich an die Öffentlichkeit richtet und somit nur an Medienschaffende gerichtet. Er ist nicht öffentlich! Dieser Fauxpas tut uns Leid. Die Redaktion. Schreibt die zu Christoph Blochers Medien-Imperium gehörende Zeitung Aarauer Nachrichten.

    Hoffentlich haben Christoph Blocher und die Aargauer SVP den Artikel nicht gelesen... Ein Schelm, wer Böses denkt.

  • 9.4.2019

    In der SVP braut sich ein Aufstand gegen die Parteiführung zusammen

    Christoph Blochers Zöglingen, denen die jüngsten Wahl-Niederlagen der SVP angelastet werden, droht Gegenwehr: Viel Frust hat sich etwa gegen Fraktionschef Thomas Aeschi angesammelt, dessen «ewige Nein-Anträge» im Nationalrat viele verärgern. Der Satz verbreitet sich in der SVP wie ein Lauffeuer. «Ich habe mich nicht mein Leben lang für die Partei engagiert, um am Schluss dem Absturz beizuwohnen», sagte dieser Tage Ueli Maurer, Bundespräsident und Finanzminister, einst langjähriger SVP-Präsident. Er spielte damit auf die jüngsten Verluste der SVP an. Vor allem, aber nicht nur bei den Wahlen im Kanton Zürich. Schreibt die AZ.

    Gegen Rösti ist doch nichts einzuwenden, solange sie in der Pfanne gut gebraten und gewürzt wird.

  • 8.4.2019 – Persönliche Daten - das neue Gold

    Die Krankenkasse läuft mit: Veranstalter von Laufevents geben heikle Daten an Versicherer weiter

    Im Gegenzug für die Sponsoring-Unterstützung erhalten Versicherer von Volksläufen Kontaktangaben der Teilnehmer. Unwissend stimmen diese dem im Kleingedruckten zu. Der Konsumentenschutz fordert Anpassungen. Um die 14'000 Läuferinnen und Läufer stehen in rund vier Wochen am Luzerner Stadtlauf am Start. Was die meisten von ihnen wohl nicht wissen: Mit der Anmeldung zum Lauf haben sie eingewilligt, dass ihre Kontaktdaten an Drittfirmen weitergegeben werden. Dazu gehören nicht nur Firmen, die im Anschluss an den Lauf persönliche Fotos und Läufervideos verschicken, sondern auch die Krankenkasse ÖKK, welche den Lauf sponsert. Schreibt die AZ.

    Daten sind das neue Gold im Zeitalter der Algorithmen. Sozusagen das Schmiermittel für digitales Marketing. Dass Krankenkassen mit ihrem Marketing keine Skrupel kennen, ist eine altbekannte Tatsache. Dass wir selber aber mit jedem Klick persönliche Daten über uns ohne Wimpernzucken preisgeben, sollte zum Nachdenken anregen.

  • 7.4.2019 – Philippe Pfister vom ZT

    Der Sommer wird grün

    Das Wichtigste im Wahlkampf 2019 ist die Mobilisierung», sagte der Aargauer SVP-Präsident kürzlich in einem Interview. Wie recht er hat, zeigte sich letztes Wochenende in Luzern: Die Bürgerlichen verloren im 120-köpfigen Parlament 14 Sitze, grüne Parteien und die SP verbuchten gleich viele Sitze als Gewinn. Eine Woche zuvor hatte sich in Zürich Ähnliches abgespielt. Grüne und Grünliberale legten 18 Sitze zu; auf über 30 Prozent der 180 Stühle im Zürcher Kantonsrat sitzen bald Grüne. Der Dämpfer für die Bürgerlichen ist zweifelsohne der Klima-Debatte zuzuschreiben. Sagt Philippe Pfister vom ZT.

    Wo Philippe recht hat, hat er recht. Absolut zutreffende Analyse / Schlussfolgerung.

  • 6.4.2019 – Es tweetet The Stable Genius himself

    Kein Essen mit «Volksfeinden» – Trump sagt für Pressedinner ab

    Auch in diesem Jahr wird Donald Trump nicht zum Galadinner der Korrespondenten im Weißen Haus kommen. Dort ist es Brauch, das der US-Präsident nicht nur Gegner, sondern auch sich selbst auf die Schippe nimmt. US-Präsident Donald Trump wird dem traditionellen Galadinner der Hauptstadtpresse in Washington erneut fernbleiben. Das traditionelle Korrespondentendinner sei «so langweilig und so negativ», da wolle er sich am 27. April lieber etwas «sehr Positives» gönnen – eine Kundgebung vor Fans, verkündete Trump am Freitag. Wo diese stattfinde, werde noch festgelegt, aber, betonte er: «Es wird eine Grosse.» Schreibt die WO.

    Lassen wir The Donald doch gleich selber tweeten: «The press is doing everything within their power to fight the magnificence of the phrase, MAKE AMERICA GREAT AGAIN! They can’t stand the fact that this Administration has done more than virtually any other Administration in its first 2yrs. They are truly the ENEMY OF THE PEOPLE!» Etwas fehlt hier im Tweet von The Stable Genius: «So sad» und «Amazing».

  • 5.4.2019

    Zu viel Zucker, zu viel Salz: Ungesunde Ernährung soll jährlich elf Millionen Tote fordern

    Bürger aus 195 Ländern wurden zu ihren Essgewohnheiten befragt. Dabei kamen Forscher zu dem Schluss, dass ungesunde Ernährung weltweit zu jedem fünften Todesfall führt. Doch ihre Studie hat eine Schwachstelle. Schreibt Welt online.

    Unser täglich Studie gib uns o Herr! Und führe uns nicht in Versuchung, auf dass wir nicht zu viel Zucker futtern. Amen.

  • 4.4.2019 – The neverending Story

    Der brisante Rücktrittsbrief des No-Deal-Beauftragten

    Theresa May sucht weiter einen Brexit-Deal. Derweil treten zwei Kabinettsmitglieder zurück. In einem Brief bricht ein bisheriger Staatssekretär eine Lanze für den No-Deal-Brexit – und suggeriert, dass May getäuscht wurde. Schreibt WELT online.

    Otto von Bismarck soll gesagt haben: «Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.» Wie trefflich! Vor den Wahlen zum Brexit-Referendum logen die Brexiteers, dass sich die britischen Bretter bogen. Und nun tun es ihnen die Remainders gleich.

  • 3.4.2019

    Trump bei Nato-Feier «Grosse Gefühle für Deutschland, aber sie zahlen nicht, was sie müssen»

    Die Jubiläumsfeierlichkeiten der Nato stehen an und Donald Trump holt zu einem neuen Angriff gegen Deutschland aus. Wieder einmal geht es um die Verteidigungsausgaben. Deutschland zahle innerhalb der Nato nicht seinen gerechten Anteil. Die Nato will an diesem Mittwoch und Donnerstag in Washington den 70. Jahrestag ihrer Gründung feiern. Schreibt Welt online.

    Die beste Antwort, die Angela Merkel The Donald geben könnte, ist ein altes, amerikanisches Sprichwort: «The Check is in the Mail». In früheren Zeiten oft angewendet von Schallplattenfirmen, die ihre Musiker nicht bezahlten. Und Donald ist ja nun mal sowas wie der oberste Trumpeter der USA.

  • 2.4.2019

    Nati-Star Embolo ist auch ein Mieterschreck

    In Basel hat Breel Embolo (22) vor drei Jahren ein Mehrfamilienhaus gekauft. Jetzt stellt er die Mieter vor die Türe – und sorgt damit auch für Verzweiflung. Am Mittwoch wird der Fall bei der Schlichtungsstelle verhandelt. Schreibt BLIGG.

    Ein gefundenes Fressen für den Boulevard von der Dufourstrasse in Zürich. Dass der Sanierungswahn bei Miethäusern tagtäglich auch von weisshäutigen Schweizer Immobilienbesitzern mit den genau gleichen Folgen für die Mieter praktiziert wird, verschweigt unser aller Boulevardblättli.

    PS: Vor etwa zehn Jahren tat Murat Yakin in Kleinbasel genau das Gleiche wie jetzt Embolo. Schmiss sogar seine türkischen Landsleute aus den Mietskasernen. Ob die unbedarften, geldverseuchten Fussballerboys mit ihren Rundum-Beratern überhaupt wissen, was hinter ihrem Rücken geschieht, sei dahingestellt.

  • 1.4.2019

    Beat Kirchhofer: Kampf gegen importierte Tierquälerei

    Froschschenkel und Foie gras sollen verboten werden – auch Halal-Produkte? Unser Esstisch wird je länger, je mehr zu einer politischen Kampfzone: Diverse Volksbegehren sollen die Herstellung von Nahrungsmitteln im Inland ökologischer und tierfreundlicher oder unser Essen gar weitgehend vegetarisch machen. Ein Problem, das vielen Konsumentinnen und Konsumenten nicht bekannt ist, sind bestehende Produktionsverbote im Tierschutzbereich, welche per Import locker umgangen werden können. SVP-Nationalrätin Barbara Keller-Inhelder (St. Gallen) will in einer Motion ein Verbot der Einfuhr von Waren, deren Produktion in der Schweiz verboten ist – «weil Tiere darunter zu sehr leiden». Im Visier primär Gänsestopfleber und Froschschenkel, aber auch gewisse Pelz- und Lederprodukte. Schreibt Beat Kirchhofer in seinem Kommentar im ZT.

    Ein ebenso richtiger wie mutiger Kommentar. Freunde wird sich Beat Kirchhofer in gewissen Kreisen damit aber keine machen. Feinde schon eher.

  • 31.3.2019

    Gänsehaut-Moment bei SRF: Sven Epiney macht seinem Freund einen Heiratsantrag

    Im Final der Sendung «Darf ich bitten?» von Schweizer Radio und Fernsehen trat Sven Epiney mit seinem Freund Michael Graber auf. Highlight war aber weniger ihre gemeinsame Tanzeinlage. Denn der SRF-Moderator machte seinem Lebensgefährten offenbar völlig unerwartet und unter Tränen einen Heiratsantrag. Epiney sagte, dass es wohl nicht für einen Sieg reichen würde. Das spiele aber keine Rolle. Was wirklich zählen würde ist, «dass wir es zusammen gut haben». Dann stockte die Stimme des sonst so souveränen Moderators und er ging auf die Knie. Jubiliert die AZ.

    Ich habe geweint, als ich diese Zeilen in der AZ las. Soooo schön. Von solch einer Kulisse können heterosexuelle Paare nur träumen. Doch bleibt zu hoffen, dass SRF seine Inzestbühne in Zukunft nicht sämtlichen TV-Moderatorinnen / Moderatoren auf Kosten der GebührenzahlerInnen für Heiratsanträge zur Verfügung stellt. Sonst wird es irgendwann nur noch peinlich.

  • 30.3.2019

    May nach Brexit-Schlappe: «Diese Entscheidung sollten alle Mitglieder des Unterhauses bedauern»

    Es ist die nächste Schlappe für die britische Regierungschefin: Nachdem das Unterhaus ihr Brexit-Abkommen zum dritten Mal abgelehnt hat, droht ein chaotischer Bruch im April. Nun liegt es an den Abgeordneten, einen Ausweg zu finden. Auch im dritten Anlauf hat die britische Regierungschefin Theresa May das mit der Europäischen Union vereinbarte Ausstiegsabkommen nicht über die Ziellinie gebracht. Am Freitagmittag votierten 286 Abgeordnete für, 344 gegen den Deal. „Diese Entscheidung sollten alle Mitglieder des Unterhauses zutiefst bedauern“, sagte May nach Bekanntwerden des Ergebnisses. Die Folgen seien gravierend. Schreibt WELT online.

    Wer erinnert sich noch an den Ragusa-Slogan «Ein Tag ohne Ragusa ist wie ein Tag ohne Ragusa»?

  • 29.3.2019

    Europa braucht mehr Hightech-Startups – und muss einen eigenen Weg finden, diese zu finanzieren

    Was digitale Technologien angeht, steht Europa gegenüber China und den USA abgeschlagen da. Nur in der Digitalisierung der Industrie bieten sich noch grosse Erfolgschancen, doch braucht es dafür eine neue Dynamik im Startup-Bereich. Schreibt die NZZ.

    Wie wahr! Toller Artikel. Gut gemeint. Doch Hightech-Technologien wie beispielsweise künstliche Intelligenz sind reine Temposache. Um auf diesen fahrenden Zug aufzuspringen, dauern die Entscheidungswege in Europa viel zu lange.

  • 28.3.2019

    Der Wolf ist zurück im Aargau

    Immer wieder gab es Hinweise, jetzt ist der Beweis da: Erstmals wurde ein Wolf auf Aargauer Boden fotografiert. Schreibt unser aller ZT.

    Wenn der Wolf den ersten Aargauer mit weissen Socken sieht, wird er sich sehr schnell aus dem Aargau zurückziehen. Weisse Socken sind selbst für Wölfe ein No Go.

  • 27.3.2019 - Die Frau auf dem Mond

    Trump will erste Frau auf den Mond schicken

    US-Präsident Donald Trump hat den Mond im Visier. Seine Politik sieht vor, dass die erste Frau und der nächste Mann auf dem Mond Astronauten aus den USA sein sollen. Das Vorhaben verkündete Vizepräsident Mike Pence am Dienstag in einer Rede in Huntsville im US-Bundesstaat Alabama. Zugleich übte Pence scharfe Kritik an der US-Raumfahrtbehörde Nasa, der er «bürokratische Schwerfälligkeit» vorwarf. Schreibt unser aller BLIGG.

    Will The Donald «Crooked Hillary» auf den Mond entsorgen? Zuzutrauen wäre es ihm.

  • 26.3.2019 - Muttis Vibrator brennt

    Österreich: Vibrator geht in Flammen auf

    Orgasmen am Laufmeter versprach der «Womanizer». Doch statt heissem Vergnügen hat das Sexspielzeug plötzlich Feuer gefangen. Die Freiwillige Feuerwehr Mieming im Nordwesten Österreichs wurde am Sonntagabend zu einem ungewöhnlichen Einsatz alarmiert: Ein vermuteter Reifenbrand sollte gelöscht werden. Am Vorfallsort entdeckten die 22 angerückten Kräfte allerdings etwas ganz anderes. Meldet 20Minuten.

    Skifahren können sie ja, die Österreicher. Aber beim Grillieren des Vibrators sind unsere Nachbarn alles andere als Spitze.

  • 25.3.2019

    «Riesenüberraschung» – Stimmung in der deutschen Wirtschaft steigt

    Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich erstmals seit einem halben Jahr aufgehellt. Das Barometer für das Geschäftsklima stieg im März überraschend um 0,9 auf 99,6 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9000 Managern mitteilte. Zuvor gab es sechs Rückgänge in Folge. Ökonomen hatten diesmal lediglich mit 98,5 Punkten gerechnet. „Die deutsche Wirtschaft stemmt sich dem Abschwung entgegen“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Führungskräfte beurteilten ihre Geschäftslage etwas besser und blicken „merklich optimistischer“ auf die kommenden sechs Monate. So steht es geschrieben bei WELT online.

    Die meisten dieser täglichen «Studien» und «Expertisen» sind die Bites nicht wert, mit denen sie veröffentlicht werden. «Wer hat die Studie / die Expertise bezahlt?» müsste man wissen, um den Wahrheitsgehalt eruieren zu können.

  • 24.3.2019 - The neverending Story about The Donald

    Trumps Stunde der Wahrheit

    Nach fast zwei Jahren hat US-Sonderermittler Robert Mueller seinen Russlandbericht vorgelegt. Noch sind die Details unklar, doch er plant offenbar keine weiteren Anklagen. Ist das schon der große Sieg für Donald Trump? Das bestgehütete Geheimnis Washingtons haben bislang nur eine Handvoll hohe Justizmitarbeiter gesehen. Ein Sicherheitsbeamter brachte den fertigen Russlandbericht des Sonderermittlers Robert Mueller am Freitagnachmittag ins US-Justizministerium an der Pennsylvania Avenue. Dort wurde das Dokument innerhalb weniger Minuten dem neuen Minister William Barr übergeben. Das Fazit von SPIEGEL online lautet: Die Geschichte ist also noch lange nicht zu Ende.

    Die Geschichte war zu Ende bevor sie angefangen hat, schreibt Ludwig Spring (lspring) als Leserkommentar im Forum. "Die Geschichte ist also noch lange nicht zu Ende." So das Fazit der SPIEGEL-Korrespondenten aus Washington. Das mag so stimmen. Aber die Geschichte dient nur noch als Kanonenfutter für die daily news. Für The Donald ist sie erledigt. Mehr noch: er wird sie als biggest success ever in alle Welt hinaus tweeten. So great. Amazing. Have a nice weekend.

    Manchmal, aber wirklich nur manchmal, sind Leserkommentare klüger als Zeitungsartikel.

  • 23.3.2019

    Raucherzimmer im Bundeshaus hätte zum Stillzimmer werden sollen – doch der Widerstand war zu gross

    Das Raucherzimmer im Bundeshaus hätte zum Stillzimmer umfunktioniert werden sollen, damit die Mütter sich zurückziehen können. Der Versuch scheiterte. Denn die Idee stiess auf grossen Widerstand. Schreibt die AZ.

    Wer, wenn nicht die Raucher, soll denn überhaupt noch die AHV finanzieren?

  • 22.3.2018 - Do it as Geri

    Bikinifotos für ein Interview: «Blick» köderte Aargauer SVP-Grossrätin Karin Bertschi

    Ein «Blick»-Reporter soll Grossrätin Karin Bertschi um Bikinifotos gebeten und im Gegenzug ein Interview angeboten haben. Der Aargauer SVP-Wahlkampfleiter Werner Laube bestätigte Aussagen, die im «Talk Täglich» gemacht wurden. Eigentlich ging es im TalkTäglich auf TeleZüri am Dienstagabend um Stefan Locher. Der SVP-Vertreter kandidiert für den Zürcher Kantonsrat, kürzlich publizierte das Magazin «Izzy» einen Beitrag, der die Frage aufwirft, ob sich Locher zum Wahlbetrug anstiften liess. In der Sendung diskutierten SVP-Nationalrat Alfred Heer und «Blick»-Chef Christian Dorer über den Fall. Das und noch viel mehr schreibt die AZ.

    Was ist denn das für eine lauwarm verklemmte Story wegen einem Bikini-Fötali? Da hat der Kanton Aargau schon wesentlich «schärfere» Geschichten erlebt: «Hol doch mal den Geri raus» als Stichwort, das ein Luzerner Sprühling in Anspielung an den ehemaligen Badener Stadtpräsidenten Geri Müller an eine Fassade sprayte.

  • 21.3.2019

    So viele Wildschwein-Schäden wie noch nie im Aargau – die Gründe sind rätselhaft

    Die Zahlen zeigen: Wildschweine richteten in Wiesen mehr Schäden an als je zuvor. Die Gründe sind rätselhaft. Denn im Wald gab es genug Nahrung. Die Aargauer Jagdstatistik für das Jahr 2018 zeigt einen enormen Anstieg der Wildschäden auf ein bisher nie gekanntes Niveau. Vor dem Jahr 2000 pendelten diese vor allem von Wildschweinen verursachten Schäden um 200'000 bis 250'000 Franken. Jetzt wurden allein aus dem Bezirk Brugg, einem eigentlichen Hotspot, Schäden von 220'000 Franken gemeldet. Gesamthaft kam die Schadensumme im Aargau auf gut 850'000 Franken zu stehen, wovon 600'000 Franken Wiesland betreffen, und der Rest vor allem Getreideschäden. Mit 800'000 Franken war die Schadensumme 2013 das letzte Mal ähnlich hoch. Die AZ rätselt über die Gründe.

    Eine knifflige Frage. Warum pendeln Wildschweine so gerne in den Kanton Aargau? Die Antwort liegt auf der Hand: Wildschweine mögen weisse Socken.

  • 20.3.2019 – offizieller Frühlingsanfang

    Brüssel bietet May einen letzten Kompromiss an

    Neun Tage vor dem geplanten Austritt aus der EU strebt die britische Premierministerin eine Verschiebung des Termins an. Eine Verschiebung ist aus Sicht von EU-Chefunterhändler Michel Barnier aber noch keine ausgemachte Sache. Entscheidend sei ein konkreter Plan aus London, sagte Barnier am Dienstagnachmittag. Gut eine Woche vor dem offiziellen Austrittstermin ist völlig unklar, ob, wann und in welcher Form der Brexit stattfindet. Die britische Premierministerin Theresa May wollte am Dienstag einen Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk senden, in dem sie die Europäische Union um eine Verlängerung der Austrittsfrist bittet. Die Staats- und Regierungschefs treffen am Donnerstag zu ihrem regulären März-Rat in Brüssel zusammen. Schreibt die Welt online.

    Erinnern Sie sich noch an den Werbeslogan von Ragusa «Ein Tag ohne Ragusa ist wie ein Tag ohne Ragusa»? Der würde leicht abgeändert auch zum Thema BREXIT passen: Ein Tag ohne Brexit ist wie ein Tag ohne Brexit.

  • 19.3.2019

    Brexit-Desaster: Schämt Euch, Ihr Briten!

    Ohne Vorwarnung gab der britische Parlamentspräsident bekannt, dass das Unterhaus nicht nochmal über den schon abgelehnten Austrittsvertrag abstimmen könne. Der vorläufige Höhepunkt der bisherigen Brexit-Farce. Wie soll es jetzt noch weitergehen? Wenn es nicht so traurig wäre, liesse sich mit einigem Recht sagen: Der Brexit-Komödienstadl erreicht in diesen Tagen seinen vorläufigen Höhepunkt. Die Verhandlungen laufen seit zweieinhalb Jahren – sie werden eingehen in die Geschichte Grossbritanniens als Paradebeispiel für „übelste Dilettantenwirtschaft“ (Max Weber). Den handelnden Politikern in London fehlt es an „distanziertem Augenmass“ und an „Verantwortungsgefühl“ – zwei Eigenschaften die laut Weber zur DNA von Politikern gehören. Die meisten Akteure im britischen Unterhaus haben eigene Karriereinteressen und absurden Parteiklüngel im Blick, nicht aber das Schicksal ihres Landes. Schämt Euch, Ihr Briten! Schreibt die Welt online.

    Die skurrile Parlamentsposse im britischen Parlament hat aber auch Vorteile: Zum Beispiel kann man ohne Verlust das Netflix-Abo kündigen und dafür täglich die Muppet-Show aus dem House of Commons live und wahrhaftig geniessen. Bessere Comedy findet man auch auf Netflix nicht.

  • 18.3.2019

    Firma aus China blockiert Drohnen im Aargau

    Der Drohnenhersteller DJI hat Sperrzonen rund um Bezirksgefängnisse eingerichtet. Die Regeln gehen weiter als jene des Bundes. Von einem Tag auf den anderen ging nichts mehr. Der Drohnenpilot aus der Region staunte nicht schlecht. Er wollte seine Drohne des chinesischen Herstellers DJI – wie schon oft – über Aarau steigen lassen. Doch an jenem Tag meldete ihm die Steuerungssoftware, er dürfe hier nicht fliegen und verhinderte ein Abheben. Der Grund: In der Nähe befindet sich das Aarauer Bezirksgefängnis. Schreibt die AZ.

    Ni hao («Guten Tag» – Mandarin). Tja, so geht halt Weltmacht. Kleiner Vorgeschmack auf die 5G-Netze von Huawei. Wobei zu bemerken ist, dass unsere Freunde aus den USA keinen Deut besser sind, wenn es um Softwaremanipulation geht.

  • 16.3.2019

    «Ich habe 150'000 Fr fürs Nichtstun verdient»

    Manche Leute schmuggeln sich mit Minimalaufwand durch ihren Job. Auch ihr habt solche Mitarbeiter– oder gehört selbst dazu. Das schreibt 20Minuten und sucht Menschen, die mit Nichtstun Geld verdienen. Und zwar gehörig.

    Etwas unfair, nur in der Wirtschaft nach Leuten zu suchen, die mit Nichtstun gut verdienen. Ich kenne beispielsweise Schweizer Städte, in denen ein / eine Stadtrat / Stadträtin 250'000 Franken und mehr pro Jahr verdient. Und die arbeiten auch nicht rund um die Uhr mit 200 % Einsatz, wie es solche Top Saläre eigentlich vorgaukeln.

  • 15.3.2019

    Wer in diesem Luzerner Haus wohnt, zahlt für Veloplatz 25 Fr.

    Wer ein Velo hat, muss im Luzerner Schönbühl-Hochhaus einen Abstellplatz für 25 Franken mieten. Das sorgt bei verschiedenen Organisationen für Diskussionen. «Wir müssen per Gesetz Veloabstellräume bereitstellen und weil immer mehr Leute – erfreulicherweise – das Velo benützen, brauchen diese entsprechend Platz. Und das alles kostet», sagt Nicolas von Schumacher zur «Luzerner Zeitung». Von Schumacher ist Eigentümer des 16-stöckigen Schönbühl-Hochauses in Luzern, das derzeit totalsaniert wird. Schreibt 20Minuten.

    Von rücksichtslosen Velofahrern genervte Luzernerinnen und Luzern hätten vermutlich nichts dagegen, wenn die Veloparkplätze das Zehnfache kosten würden.

  • 14.3.2018

    Das Beizensterben in Klingnau geht weiter: «Uns fehlten die Gäste immer mehr»

    Mit dem «Rebstock» und dem «Rosengarten» schliessen gleich zwei Restaurants im Ort. Während der «Rebstock» nach der Fasnacht schloss, im «Rosengarten» gehen im Mai die Türen zu. Gleich zwei Restaurants in Klingnau schliessen oder haben schon geschlossen. Zum einen hatte der «Rebstock» in der Schattengasse an der Fasnacht zum letzten Mal Gäste – und dabei volles Haus bei rund hundert Personen, die am Montag Schnitzelbänke genossen. Schreibt die AZ.

    Das ist der Lauf der Zeit, der auch vor dem Gastgewerbe nicht Halt macht. Oder wie König Artus gesagt haben soll: «Nichts bleibt wie es ist.»

  • 13.3.2019

    Ein Löw-Satz über Müller passt nicht so recht ins Bild

    Respekt scheint Ansichtssache zu sein. Die einen sagen so, die anderen so. Bundestrainer Joachim Löw beispielsweise findet, dass er den Ex-Weltmeistern Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller sein Urteil „lebenslänglich“ respektvoll mitgeteilt und sie mit Stil und einem Höchstmass an Ehrerbietung abserviert hat. Das traurige Trio fühlt sich dagegen eher entmannt und enteiert, ungefähr im Sinne des Plakats, das beim 6:0 der Bayern gegen Wolfsburg im Sturmwind der Arena flatterte: „Jämmerlich. Geschmacklos. Illoyal.“ Der Bundestrainer schüttelt angesichts dieser Argumentation innerlich den Kopf: Hätte ich ihnen zum Abschied auch noch die Füsse küssen und den Hintern pudern sollen? Schreibt Welt online.

    Nein Yogi Löw, Fussballern küsst man längst nicht mehr die Füsse sondern die Augen. Von Erdogan lernen heisst siegen lernen. Der Sultan vom Bosporus war sich jedenfalls nicht zu schade, Özils Augen zu küssen. By the Way: Das Wort «enteiert» ist endlich mal wieder eine kreative Wortschöpfung mit viel Potenzial für den Wettbewerb um das «Unwort des Jahres».

  • 12.3.2019

    Stehlunch, Apéro riche oder Nachtessen: Wie sich Parlamentarier von Lobbyisten verwöhnen lassen

    Zur Frühlingssession der eidgenössischen Räte, deren zweite Woche am Montag angelaufen ist, hat die Organisation Lobbywatch abermals einen kleinen Guide auf ihrer Website veröffentlicht. Darin ist verzeichnet, welche Verbände, Unternehmen und sonstigen Interessengruppen die Parlamentarier während der Session zu Stehlunches, Apéros riches und Nachtessen einladen. Lobbywatch betont, die Auflistung sei keinesfalls vollständig. So steh es geschrieben im Zofinger Tagblatt.

    Ein Schelm, wer Böses denkt.

  • 11.3.2019

    Von zauberhaften Blütenträumen bis hin zu kleinen Emojis: Das war die Zofinger Fasnacht

    Am traditionellen Zunftmeisterapéro, der dem Umzug vorausging, wünschte Oliver Peier, Obmann des Zofinger Fasnachtsrates ZOFARA, allen einen grossartigen Tag und prophezeite: «Um zwei soll es aufhören zu regnen.» Und tatsächlich – kurz vor Beginn des Umzuges um 14.14 Uhr schien zumindest ab und an mal die Sonne. Schreibt das Zofinger Tagblatt.

    Als Innerschweizer kann man da nur unseren Freund Res Kaderli aus Zofingen zitieren: «Auch die Zofinger haben so etwas wie Fasnacht.»

  • 10.3.2019

    Luzi Stamm wehrt sich gegen Gerüchte: «Jetzt weiss ich, wer meine Todfeinde sind»

    Er sei gesund, versichert SVP-Natonalrat Luzi Stamm im Interview. Seine Familie leide am meisten unter der Situation. Sagt Luzi Stamm im Sonntagsblick-Interview. Da wäre aber noch die Geschichte mit dem Falschgeld. Mehr als eine halbe Stunde dauert das BLICK-Gespräch mit Luzi Stamm. Doch seine Geschichte, wie es dazu kam, dass er im letzten Dezember eine Million Euro Falschgeld ins Bundeshaus brachte, bleibt verwirrend und lückenhaft.

    Wenn der eloquente Luzi Stamm plötzlich so viele «Todfeinde» in seinem engsten Umfeld sieht, sollte er vielleicht zuerst doch mal seine etwas schrägen Aktionen hinterfragen. Oder einfach sagen: «Good bye Boys and Girls. Ich bin jetzt 66 Jahre alt. Das war's. Ich ziehe mich zurück, mache Platz für Jüngere und schreibe endlich mein Buch zu Ende.» So würde er all den üblen Gerüchten um seine «Verwirrung» den Wind aus den Segeln nehmen und wir würden Luzi Stamm als den smarten Politiker, der er mal war, in Erinnerung behalten.

  • 9.3.2019

    Schwere Vorwürfe: Erste Mitglieder kehren dem WWF den Rücken zu

    Der WWF hat laut einer Recherche in Nepal und in mehreren afrikanischen Ländern massive Menschenrechtsverletzungen toleriert, um den Tierschutz voranzubringen. Die Vorwürfe wühlen die Mitglieder in den Schweizer Sektionen auf. Sexuelle Gewalt, Folter, Mord – vielen der 270'000 Schweizer Spenderinnen und Spendern von WWF erging es diese Woche ähnlich wie Regula Bachmann-Steiner, Sektionspräsidentin des WWF Aargau. Sie traute ihren Augen nicht, als sie die Schlagzeilen über ihre Organisation las. Schreibt die AZ.

    Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Sehen Sie sich auf Youtube die WDR-Doku «MSC-Fischsiegel - So werden Verbraucher getäuscht» und Sie werden nie mehr auch nur einen Rappen an WWF spenden.

  • 8.3.2019

    Swiss Re streicht Wörter «Mann» und «Frau»

    Bei Swiss Re gilt, Worte wie «Ehemann», «Ehefrau» und «Heirat» zu vermeiden. Das steht in einem internen Dokument des Versicherers. Wie sollen Mitarbeiter miteinander reden? Diese Frage beantwortet der Schweizer Rückversicherer Swiss Re in einem internen Dokument, dass die Mitarbeiter abrufen können. Darin heisst es, Angestellte sollten Worte wie «Ehemann» und «Ehefrau» vermeiden und auch nur dann von «Heirat» sprechen, wenn das nicht diskriminierend gegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften wirken könnte. So steht's geschrieben in 20Minuten.

    Hat Swiss Re wirklich keine anderen Probleme? Der tägliche Gender-Gagaismus hängt einem langsam zum Halse raus.

  • 7.3.2019

    Vegan und Öko sind auch an der Börse voll im Trend

    Auch Investoren möchten vom „Megatrend Ernährung“ profitieren. Wo Chancen liegen, tun sich auch Risiken auf. Anleger sollten sich nicht von Höhenflügen blenden lassen. Schreibt die FAZ.

    Und da fragen sich viele Leute, warum den Bio-Labels so viel Misstrauen entgegengebracht wird. Der FAZ-Bericht ist (nur) eine der vielen Antworten auf diese Frage.

  • 6.3.2019

    Aargauer Kantonsstrassen sollen nachts weniger beleuchtet werden

    Der Grosse Rat hat am Dienstag ein Postulat der GLP stillschweigend überwiesen. Im Reglement sollen gemäss Regierungsrat die Rahmenbedingungen für eine Nachtabschaltung der Strassenbeleuchtung auf Kantonsstrassen unter Berücksichtigung der Aspekte der Verkehrssicherheit festgelegt werden. Dabei soll der technische Fortschritt berücksichtigt werden. Moderne vernetzte Systeme ermöglichten eine bedarfsgerechte individuelle, aber koordinierte dynamische Dimmung der einzelnen Leuchtenpunkte, hielt der Regierungsrat in einer schriftlichen Stellungnahme fest. Schreibt das ZT.

    Weisse Socken sieht man auch ohne Licht.

  • 5.3.2019

    Herzchirurgie: Departement Roth hat Brief verloren – Aarauer Kantonsspital informierte doch früher

    Am 23. September hat das Kantonsspital Aarau (KSA) angekündet, in der Herzchirurgie nicht mehr mit der Hirslanden Klinik zusammenzuarbeiten. Stattdessen bewarb sich das KSA zusammen mit dem Unispital Basel selber um den Leistungsauftrag. Regierungsrätin Franziska Roth wurde «gleichzeitig wie die Hirslanden Klinik Aarau über Details der Bewerbung in Kenntnis gesetzt, nämlich am Vorabend der geplanten Publikation», schreibt der Regierungsrat in der Antwort auf eine Interpellation der beiden Grossräte Severin Lüscher (Grüne) und Jean-Pierre Gallati (SVP). Abgesehen von der Information am Vorabend wird in der Antwort der Regierung das Eigentümergespräch vom 22. August erwähnt, an dessen Ende der damalige KSA-Verwaltungsratspräsident Konrad Widmer erwähnte, dass sich das Spital für die Herzchirurgie bewerben werde. Schreibt die AZ.

    Die arme Franziska lässt aber auch wirklich rein gar nichts aus, um ihr strapaziertes Image beinahe täglich zu downsizen. Sie kann einem ja schon fast leidtun. Nur gut, dass sie mit ihrem Staatsgehalt wenigstens etwas Schmerzensgeld einstreichen darf. Man sollte es ihr wirklich gönnen. Von Herzen.

  • 4.3.2019

    China und der Westen – wir müssen uns auf eine lange Konfrontation gefasst machen

    China ist für Europäer eine unheimliche, aber auch lockende Macht. Hinter seinem rasanten Wiederaufstieg stecke eine Kultur, die dem Westen weitgehend fremd sei, sagt der Politologe Eberhard Sandschneider und analysiert in «NZZ Standpunkte» die politischen Herausforderung des Westens durch den neuen Global Player.

    Ein kluger Artikel mit klugen Einschätzungen wie «China ist es trotz seinem kommunistischen System gelungen, einen Staatskapitalismus zu installieren, dessen Effizienz einzigartig ist». Es lohnt sich, auch das Video auf der NZZ-Website anzuschauen. Diese 50 Minuten helfen, um sich ein besseres Bild über China machen zu können.

  • 3.3.2019

    Oberster Statistiker trägt falschen Doktor-Titel

    Reihenweise Fehler bei den Erbsenzählern der Nation. Nachdem es vergangenen Sommer fragwürdige Zahlen zu Ausschaffungen von kriminellen Ausländern publiziert hatte, titelte BLICK über das Bundesamt für Statistik (BfS): «Die Verrechner vom Dienst». Sie hatten nicht das erste Mal Fehler produziert. Jetzt deckt BLICK eine weitere Peinlichkeit – und eine Erklärung für die Pannen? – auf: BfS-Direktor Georges-Simon Ulrich (50) führt einen falschen, nicht-wissenschaftlichen Dr.-Titel.

    Direktor Georges-Simon Ulrich vom BFS könnte vom AVZ-Webmaster etwas lernen: Den Doktortitel zur Satire erklären und schon erhält man als falscher Doktor von der Luzerner Staatsanwaltschaft die Berechtigung, sich Doktor Luzart, Dr. Ulrich oder Doktor Schweinebein oder was auch immer zu nennen. Völlig legal.

  • 2.3.2019

    Hallstatt ächzt unter Touristen – trotz Kopie in China

    Eine Million Besucher im Jahr – nun reicht es den Einwohnern von Hallstatt in Österreich. Sie ziehen die Notbremse. Dabei müssten die vielen Hallstatt-Besucher aus Asien gar nicht so weit reisen – in China steht eine Kopie des Ortes. Schreibt WELT online.

    Das Original, speziell in diesem Fall, ist (fast) immer besser als die Kopie.

  • 1.3.2019

    Genfer Polizist nach Verfolgungsjagd als Temposünder verurteilt

    Mit hoher Geschwindigkeit und Blaulicht verfolgte ein Schweizer Polizist einen Einbrecher. Für diesen Einsatz erhielt der Ordnungshüter nun eine Gefängnisstrafe auf Bewährung. Der Mann war 2017 bei einem Blaulichteinsatz in einer Tempo-50-Zone in Genf mit einer Geschwindigkeit von 126 km/h geblitzt worden. Sein Anwalt kündigte Berufung gegen die einjährige Gefängnisstrafe auf Bewährung an. So steht's geschrieben im deutschen Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL.

    Da braucht man sich über den Frust vieler Polizeibeamten, die für unsere tägliche Sicherheit sorgen, nicht mehr zu wundern.

  • 28.2.2019

    Muss die Fasnacht politisch korrekt sein?

    Verschiedene Fasnächtler verstiessen gegen die Political Correctness. Der Präsident des Fasnachtsverbands vermisst eine gewisse Narrenfreiheit. Gleich mehrmals haben Fasnächtler am diesjährigen Treiben den Bogen überspannt. Die satirische Luzerner Fasnachtszeitung «Knallfrosch» der Wey-Zunft zog LGBTQ-Anhänger durch den Kakao, indem sie diese einem «schwulen, perversen und arbeitsscheuen» Inserenten als Partner vorschlug. Nachdem sich eine anonyme Gruppe darüber beschwert hatte, entschuldigte sich die «Knallfrosch»-Redaktion «in aller Form» für den Beitrag. So steht's geschrieben in 20Minuten.

    Eine neue Blüte der «Empörungskultur», die damit einer anderen Kultur, nämlich der Fasnachtskultur, langsam aber sicher den Garaus macht.

  • 27.2.2018

    Elektro-Tretroller laut deutschem Bundesverkehrsminister Scheuer «echte Zusatzalternative zum Auto»

    Sie könnten für die «letzte Meile» von der Haltestelle nach Hause genutzt werden: Verkehrsminister Andreas Scheuer will noch in diesem Frühling Elektro-Tretroller auf deutsche Strassen bringen - und bald auch Hoverboards. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sieht ein grosses Potenzial für eine umweltfreundliche Mobilität in deutschen Städten durch künftig zugelassene Elektro-Tretroller. Ergänzend zum öffentlichen Nahverkehr seien sie «eine echte zusätzliche Alternative zum Auto», sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Schreibt WELT online.

    Zwischen Scheuer und «bescheuert» liegen nur drei Buchstaben.

  • 26.2.2019

    In ihrer Nordkorea-Politik stapeln die USA tief

    Bezüglich des Hauptziels, der Entnuklearisierung, erwartet Washington vom Gipfel zwischen Trump und Kim in Hanoi keinen Durchbruch. Das schliesst wichtige symbolische Resultate auf anderen Gebieten aber nicht aus. Wenn für die Regierung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump wichtige Ereignisse auf der internationalen Bühne anstehen, muss Beobachtern klar sein, dass die Verlautbarungen des Präsidenten das eine, die stille Arbeit seiner Diplomaten etwas anderes sind. Dieses ungeschriebene, aber bewährte Gesetz passt auch für das Gipfeltreffen Trumps mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un in Hanoi. Schreibt die NZZ aus Zürich.

    Man muss Trump nicht verherrlichen. Man muss ihn auch nicht mögen. Aber man muss ihm zugestehen, dass er endlich Bewegung in die seit Jahrzehnten festgefahrene Situation zwischen den USA und Nordkorea gebracht hat.

  • 25.2.2019

    Trump beisst sich an den Chinesen die Zähne aus

    Der Handelsstreit zwischen den USA und China wird nicht weiter eskalieren. Aber zu einem strukturell wirklich guten Abkommen wird es nicht kommen. Es ist eine gute Nachricht für die Weltwirtschaft, die der amerikanische Präsident Trump am Sonntagabend (Ortszeit) vertwittert hat. Wären die seit Monaten angedrohten US-Zollerhöhungen Anfang März in Kraft getreten, hätte China umgehend Vergeltung geübt, und beide Seiten und mit ihnen der Rest der Welt hätten verloren. Es gibt keine Gewinner in einem Handelskrieg. Schreibt die NZZ.

    Machen Sie sich keine Sorgen um The Donalds Zähne. The very stable Genius trägt ein Gebiss, vermutlich Made in China. Und von diesen künstlichen Beisserchen hat er genügend auf Vorrat.

  • 24.2.2019

    Philippe Pfister und das kleine, gelbe Sicherheitsrelais

    Mein Englischlehrer hatte recht, als er uns eine Lebensweisheit mit auf den Weg gab: «Hope for the best and prepare for the worst» - «Hoffe auf das Beste und bereite Dich auf das Schlimmste vor». Aber nicht nur über die Tücken der Technik habe ich an diesem Donnerstag so einiges gelernt. Dass die Leserinnen und Leser erstaunt und verärgert waren, als sie ihre gewohnte Morgenlektüre nicht im Briefkasten vorfanden, ist klar. Das Verständnis, das sie uns entgegengebracht haben, sobald sie von der Panne in der Druckerei erfuhren, hat mich dann doch erstaunt – dafür bedanke ich mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich! Hoffen wir das Beste: Eine ähnliche Panne soll nur einmal in 100 Jahren geschehen. Schreibt Philippe Pfister vom ZT.

    Lieber Philippe Pfister, wir verstehen Ihren Albtraum. Doch seien Sie unbesorgt und lehnen Sie sich gemütlich zurück: in 100 Jahren gibt es das Zofinger Tagblatt nicht mehr.

  • 23.2.2019

    Als China noch Japan und Trump noch Reagan hiess

    Die protektionistische Politik des US-Präsidenten Trump hat einen Vorläufer: In den 1980er Jahren zettelte der damalige Präsident Reagan einen Handelskrieg gegen Japan an. Ein grosser Teil der damaligen Diskussion kommt einem bekannt vor. Schreibt die NZZ.

    Copy Paste by The Donald: «Let's make America great again» war Ronald Reagans Wahlkampfslogan im Wahlkampf 1980. Tönt auffallend ähnlich wie «Make America great again.» Ein Schelm wer Böses denkt! Reagan wurde wie The Donald Präsident. Und was verfügte Ronald? Die grössten Steuersenkungen zur damaligen Zeit, die etwas spöttisch als «Reaganomics» belächelt wurden. Mit Gorbatschow unterzeichnete Reagan den INF-Vertrag, den Trump kürzlich gekündigt hat. Könnte es gar sein, dass The Donald den Vertrag nur gekündigt hat, um mit Vladimir ebenfalls einen neuen INF-Deal unterzeichnen zu können, damit er sein Copy Paste-Werk samt Nobelpreis krönen kann?

  • 22.2.2019

    Darum gabs am Donnerstag kein Zofinger Tagblatt: Ein defektes Sicherheitsrelais stoppte die Druckmaschine

    Zum ersten Mal in der 100-jährigen Geschichte der ZT Medien AG ist am Donnerstag kein Zofinger Tagblatt erschienen. Dass das für grosse Aufregung im Medienhaus und Ärger bei der Leserschaft sorgte, ist verständlich. Viele Leserinnen und Leser glaubten anfänglich an Auslieferprobleme und wollten deshalb direkt am Hauptsitz ein Exemplar des Zofinger Tagblatts abholen. Ihr Anrennen war vergebens, denn auch hier gabs keine gedruckten Ausgaben. «Die Abonnenten zeigten grösstenteils Verständnis für unser Druckproblem», sagt Kathrin Rammerstorfer vom Empfang. Ihr Telefon klingelte bis weit in den Nachmittag hinein pausenlos.

    Seien wir mal ehrlich: Es gab keine Schlange von Abonnentinnen und Abonnenten vor dem ZT-Hauptsitz in Zofingen. Selbst das «pausenlos» klingelnde Telefon dürfte leicht übertrieben sein, leidet doch das Zofinger Tagblatt wie alle News Papers unter stetig rückläufigen Abo-Zahlen. Die Welt ging davon jedenfalls nicht unter.

  • 21.2.2019

    Aus drucktechnischen Gründen erscheint heute kein Zofinger Tagblatt

    Wegen einer drucktechnischen Störung konnte die Printausgabe des Zofinger Tagblattes in der Nacht auf Donnerstag leider nicht gedruckt werden. Wir bitten alle Leserinnen und Leser um Entschuldigung und werden Sie weiter informieren, sobald wir mehr wissen.

    Kann schon mal passieren. Davon geht die Welt nicht unter. Es gibt ja noch die AVZ-News...

  • 20.2.2019

    Pharmaindustrie setzt Schweizer Gesundheitssystem mit exorbitanten Preisforderungen unter Stress

    Bei Krebsmedikamenten sind mittlerweile sechsstellige Behandlungskosten pro Jahr gang und gäbe. Besonders hohe Kosten verursachen neuartige Gen- und Zelltherapien, auf die das Gesundheitssystem noch gar nicht vorbereitet ist. Der Chefbeamte Jörg Indermitte im Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat eine schwierige Aufgabe. Zusammen mit seinen lediglich acht Mitarbeitern soll der Leiter der Sektion Arzneimittelaufnahmen dafür sorgen, dass Patienten in der Schweiz weiterhin von den neusten Therapien profitieren, die Ausgaben für Medikamente zugleich aber nicht ins Unermessliche steigen. Schreibt die NZZ.

    Das ewige Leben hat nun mal seinen Preis.

  • 19.2.2019

    Ärzte warnen vor Ohrlöchern für Babys

    Eine Bernerin möchte einem kleinen Kind gestochene Ohrlöcher ermöglichen. Der Beitrag schlägt im Netz hohe Wellen. Kinderärzte, Anbieter und Politiker streiten sich über das Thema. Sollen Eltern für ihre Kleinkinder Ohrlöcher stechen lassen dürfen? Ab welchem Alter macht eine solche Praxis Sinn? Auf Facebook ist zurzeit eine hitzige Diskussion am Laufen. Auslöser ist ein Social-Media-Eintrag einer Bernerin. Sie sucht einen Anbieter in Bern, der einem Kleinkind die Ohrläppchen stechen kann.

    Vielleicht hilft da ja die Evolution und in ein paar Jahrtausenden kommen die kleinen Scheisserchen mit Loch im Ohrläppchen samt passendem Designerclip zur Welt. Frei nach Aldous Huxleys «Brave new World». (Was, um jeden Shitstorm zu vermeiden, selbstverständlich in «Brave new World» von Huxley niemals niedergeschrieben worden ist. Aber es würde wunderbar reinpassen.)

  • 18.2.2018

    Vor den Augen der Zoo-Besucher: Affen-Bande büxt aus Gehege aus

    Besucher des Belfast Zoos in Nordirland trauen ihren Augen nicht, als sie Schimpansen dabei erwischen, wie diese aus ihrem Gehege ausbrechen. Schreibt BLICK und veröffentlicht ein Video.

    Das haben unsere nächsten Verwandten richtig gut und clever gemacht. Mal eine etwas andere Story zum Wochenbeginn.

  • 17.2.2019

    Amazon zahlt null Dollar Steuern in den USA

    Amazon hat es durch einige Schlupflöcher geschafft, in den USA keinen Cent Bundeseinkommenssteuer zu zahlen. Der Onlinehändler erhielt sogar noch einen Nachlass. Für Präsident Donald Trump deutet sich damit eine herbe Niederlage an. Amazon ist längst nicht das einzige Unternehmen in den USA, das – ganz legal – die Schlupflöcher ausnutzt, die die Steuergesetze bieten. In der vergangenen Woche sorgte zum Beispiel auch Netflix für Aufsehen, als Itep schrieb, der Streaminganbieter habe auf seinen Gewinn aus dem Jahr 2018, rund 850 Millionen Dollar, weder auf Bundes- noch auf Staatenebene Steuern gezahlt. Trump kritisiert diese Praxis immer wieder – obwohl sein eigenes Firmenimperium, die Trump Organization, ebenfalls in dem Ruf steht, Zahlungen an den Staat so gut es geht zu vermeiden. Schreibt die WELT.

    Von The Donald lernen heisst siegen lernen.

  • 16.2.2019

    FDP-Chefin Petra Gössi will Flugticket-Abgabe unterstützen

    Die FDP strebt beim CO2-Gesetz einen Kompromiss an – und nimmt daher Anpassungen an ihrer bisherigen Politik vor. Dies kündigte Chefin Petra Gössi in einem Interview an. «Wir wollen eine wirksame Klimapolitik», sagte Gössi in einem am Samstag in Zeitungen von Tamedia veröffentlichten Interview. «Da ist es selbstverständlich, dass man die Politik anpassen kann.»

    Das ist doch mal ein vernünftiger Vorschlag von der «Steuersenkungspartei».

  • 15.2.2018

    Damit es dem Artillerie-Verein Zofingen nicht wie Bundesrat Ueli Maurer ergeht

    Der AVZ berichtet heute über den «Kids Day» des Aargauischen Tennisverbandes. So weit so gut.

    Den Artikel wie gewohnt mit einem Zitat zu bereichern, gehört beim AVZ zur DNA der Daily News. Für einen Tennis-Anlass Roger Federer zu zitieren, liegt auf der Hand. «Es ist nett, wichtig zu sein. Aber es ist wichtiger, nett zu sein.» Das sagte Roger Federer tatsächlich in einem Interview anlässlich einer Pressekonferenz. Doch stammen tut's leider nicht von Rotscher. Das Zitat geistert seit Jahrhunderten als Sprichwort durch die Literatur. Ebenso gut könnte es auch von Konfuzius oder von Einstein stammen. Kommen wir auf den Punkt: Roger Federer hat das Sprichwort zitiert, aber er hat es nicht erfunden. Bundesrat Ueli Maurer, der (siehe unten, 24.1.2019) in einer Rede ein Zitat von Einstein verwendete, das möglicherweise gar nicht von Einstein stammt, wurde von SRF und vielen anderen Schweizer Medien dafür übelst gedisst. Es sei hier erwähnt, dass zum Beispiel DER SPIEGEL Roger Federers oberwähntes Zitat als Federer-Zitat ausgibt, ohne darauf hinzuweisen, dass das Zitat aus einem Sprichwort stammt. Who cares? Das ist eben der Unterschied zwischen einem populären Sportler und einem Bundesrat. Oder Artillerie-Verein Zofingen und DER SPIEGEL.

  • 14.2.2019

    Jauch erklärt seinen Talkshow-Ausstieg bei der ARD

    Gut vier Jahre lang moderierte Günther Jauch am Sonntagabend die erfolgreichste politische Talkshow der ARD. Nun spricht er ausführlich über die Gründe seines Ausstiegs. Und wird dabei sehr deutlich. Als 2007 sein erster Versuch, politischer Talkmaster in der ARD zu werden, gescheitert war, fand Günther Jauch wenig schmeichelhafte Worte für den öffentlich-rechtlichen Sender. Während der Verhandlungen habe er sich zunehmend umzingelt gefühlt von „Gremien voller Gremlins“, „Irrlichtern“, „Profilneurotikern“ und „Wichtigtuern“. Schreibt WELT online.

    Nachtreten nach vier Jahren? Passt irgendwie zur unnahbaren Diva Jauch. Kein Wunder, hat ihm der Webmaster vom AVZ vor vier Jahren im Luzerner Hotel NATIONAL das Licht ausgeknipst. So macht man das in Luzern, wenn jemand Bullshit erzählt.

    Günther Jauch und der Webmaster vom AVZ
  • 13.2.2019

    Twitter lacht über Trump ohne Perücke

    Ausgerechnet The Donald, die Mutter aller Twitter, wird auf Twitter durch den Kakao gezogen. Eine Photoshop-Montage zeigt, wie der amerikanische Präsident Donald Trump ohne blonde Perücke (die irgendwie aussieht wie eine Landepiste für Singvögel) und ohne Sauna-Bräunung in der Realität aussehen könnte. Einige Reaktionen: «Das ist unschön, er sieht so aber wenigstens nicht mehr wie der Moderator eines Gewinnspiels aus», kommentierte @ReginaRed4. «Der Kerl rechts scheint zuverlässiger zu sein. Wie seltsam ist das eigentlich?», fragt ein anderer User mit dem Namen @MuellerSheWrote. «Er sieht wie ein sowjetischer Generalsekretär aus», meint @AgainstDenial. Und in der Tat: die Ähnlichkeit mit Gorbatschow ist frappant. Nachzulesen auf Twitter by User Stone Cold.

    Der eitle Donald wird dazu nur einen einzigen Kommentar abgeben: «Fake News». Doch manchmal, aber wirklich nur manchmal, sind Fake News der Realität viel näher als die künstlich erzeugte Wirklichkeit.

  • 12.2.2019

    Bürgenstock Resort – Handys und Kids werden aus Infinity Pool verbannt

    Infinity Pools sind auf Social Media als Fotomotiv sehr beliebt. Das Bürgenstock Resort erlaubt darum Handys in ihrem Pool nur noch zu gewissen Zeiten. Auch der Infinity Edge Aussenpool des Bürgenstock Resorts im Kanton Nidwalden wird immer wieder auf Social Media gepostet. Doch dabei scheinen sich einige Besucher des Resorts an den Handys im Pool in ihrer Ruhe gestört gefühlt haben. Schreibt 20Minuten.

    Richtig so! Krampfadern und Hängebäuche sind nun mal kein Augenschmaus. Eher schon kontraproduktive Werbung.

  • 11.2.2019

    Wer Aspirin nur bei Kopfschmerzen schluckt, muss sich fast in der Minderheit wähnen

    In den USA gilt Aspirin als ein Wundermedikament. Es wird zur Vorbeugung von Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs regelmässig eingenommen. Das gibt dem NZZ-Autor zu denken.

    Manchmal, aber wirklich nur manchmal, ist es gut, einer Minderheit anzugehören. Sehr gut sogar.

  • 10.2.2019

    Schönheits-OPs sollen erst ab 18 erlaubt sein

    Die Zahl der kosmetischen Eingriffe steigt. Dies insbesondere im Zeitalter von Social Media. Verband und Politik fordern nun ein Mindestalter. Üppige Brüste, grosser Po, schmale Taille und vor allem: voluminöse Lippen. Ein Schönheitsideal, vorgelebt von Influencern auf Instagram, wünschen sich viele junge Schweizerinnen. Sie scheuen sich auch nicht, dabei nachzuhelfen. Schreibt 20Minuten.

    Der eigentliche Skandal liegt ganz woanders als beim Mindestalter: Nicht selten werden solche Eingriffe auch noch von der Krankenkasse bezahlt.

  • 9.2.2019

    Morgan Freeman im Alter von 80 Jahren gestorben

    Meine Damen und Herren, eine der erfolgreichsten Falschmeldungen der letzten Jahre lautete: «Legendärer Schauspieler Morgan Freeman gestorben.» Diese Falschmeldung ist nur ein Beispiel dafür, wie sehr sich das Internet für die schnelle Verbreitung von Informationen eignet und wie häufig Informationen, wie wir alle wissen, manipulativ, nur halbwahr oder sogar gezielt als staatliche Propagandamassnahme eingesetzt werden. Deshalb müssen wir lernen, auch mit den sogenannten Fake News als Teil einer hybriden Kriegsführung umzugehen. Aus meiner Sicht ist das eine der entscheidenden Weichenstellungen für die zukünftige Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. Ich sage aus eigenem Erleben, dass man ja oft gar nicht glauben mag, was sich da abspielt. Aber wir müssen der Realität einfach ins Auge sehen; Sie in ganz besonderer Weise. Sprach die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Tja, liebe Frau Merkel, so läuft das nun mal: Internet ist reine Temposache. Der frühe Vogel frisst den Wurm. Wer am Morgen stirbt, ist abends längst vergessen. Deshalb filtern sich die Onlinemedien mittels sündhaft teuren Software-Applikationen jede noch so schwachsinnige News-Meldung aus den Social Medias und veröffentlichen sie stante pedes, wie wir Lateiner zu sagen pflegen. Ohne Verifizierung und ohne Rücksicht auf Kollateralschäden. Die Meldung vom Tod des grossartigen Schauspielers Morgan Freeman geistert seit längerer Zeit regelmässig in den Medien herum. So auch vor zwei Wochen wieder. Ein witziger Leser in der Kommentarspalte fragte: «Ist Morgan Freeman schon wieder gestorben?». Worauf das Onlineportal (aus Österreich) die Meldung schleunigst wieder löschte, so dass ich dieses Mal für einen Screenshot leider zu spät kam.Veniam da, quaeso. Immerhin gibt's einen Facebook-Screenshot vom vergangenen Oktober, als Morgan Freeman zum ersten aber nicht letzten Mal online gestorben war.

    Morgan Freeman Facebook
  • 9.4.2019

    Balsthaler Thai-Puffmutter wird ausgewiesen

    Eine 56-Jährige muss nach 25 Jahren in ihre thailändische Heimat zurück. Das Obergericht des Kantons Solothurn sprach die Frau in folgenden Punkten schuldig: Menschenhandel, mehrfacher Förderung der Prostitution, mehrfacher Förderung des rechtswidrigen Aufenthalts, mehrfacher Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern sowie Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz. So steht's geschrieben im Zofinger Tagblatt.

    Werden diejenigen, die die Dienste der Lady aus Thailand in Anspruch genommen haben, auch ausgewiesen?

  • 7.2.2019

    Bub fällt von Balkon - gerade noch aufgefangen!

    Gerade noch rechtzeitig konnten echte Helden in China eine Tragödie verhindern: In der Stadt Dongguan hatte eine Passantin bemerkt, wie ein Kleinkind auf einem Balkon herumkletterte. Sie bat einen zufällig vorbeikommenden Lieferanten um Hilfe - dieser alarmierte die Polizei. So steht's geschrieben am 4.2.2019 im Online-Portal der österreichischen Boulevard-Zeitung Krone.

    Das ist eine wirklich schöne Geschichte. Die geht einem ans Herz. Inklusive Twitter-Video. Ich habe geweint, als ich den Artikel in der Krone der Schöpfung las. Wohne schliesslich ja auch ziemlich nah am Wasser. Doch Dongguan liegt weit weit weg von uns. Irgendwo in China. Ziemlich schwierig zu überprüfen, ob die Story auch tatsächlich stimmt. Für alle Defätisten unter uns: Sie stimmt. Dumm nur, dass sie bereits am 10.3.2016 von CGTN (China Global Television Network) veröffentlicht wurde. The Donald würde diese Recycling-Glosse vermutlich als FAKE NEWS bezeichnen. Und hinzufügen: «So sad!»

  • 6.2.2018

    Kanton Luzern startet Aktion «Eigenverantwortung wirkt» mit DJ Bobo

    Der Kanton Luzern spannte einen Promi ein, «um die Bevölkerung zu mehr Eigenverantwortung aufzurufen, um das Kostenwachstum im Gesundheitswesen zu dämpfen», teilte die Staatskanzlei am Montag mit. Der Promi heisst DJ Bobo, den der Kanton folgenden Slogan zur Kampagne «Eigenverantwortung wirkt» sagen lässt: «Gehen Sie nicht wegen jedem Bobo zum Arzt!» So steht's geschrieben bei der ZST.

    Alles gut und recht. Die Kampagne ist witzig, doch hat sie ein «kleines Gschmäckle», wie die Süddeutschen sagen würden. Unser aller BLICK will herausgefunden haben, dass DJ Bobo für seine Mitwirkung 100'000 Franken erhalten hat. Wenn die Zahl stimmt, ist es aber mit dem Slogan «Kostenwachstum senken im Gesundheitswesen» nicht weit her.

  • 5.2.2014

    Blutdrucksenker erhöht Hautkrebsrisiko

    Studien zeigen, dass der Wirkstoff Hydrochlorothiazid (HCT) das Risiko für gewisse Hautkrebsarten erhöht. Dies die Kernaussage eines Warnschreibens, das Swissmedic im November 2018 veröffentlichte und auch auf seiner Website zum Download verfügbar machte. So steht's geschrieben auf dem Portal von SRF.

    «Tja», sagte der Patient, «mein Blutdruck ist gesenkt, dafür habe ich nun Hautkrebs.» Im Volksmund nennt man sowas «den Teufel mit dem Beelzebub austreiben».

  • 4.2.2019

    War der Oralsex einvernehmlich? Verhältnis zwischen Garagist und Kundin wirft Fragen auf

    Ein Garagist aus der Region Lenzburg probierte vor Aargauer Obergericht, eine versuchte Erpressung in eine Affäre umzuwandeln. Zweifel am tatsächlichen Geschehen blieben bestehen, dennoch hob das Gericht den Schuldspruch auf. Ins Gefängnis muss der Garagist trotzdem – wegen anderer Delikte. «Praetor non curat minima», sagte der Verteidiger in seinem Eingangsreferat. Auf Deutsch übersetzt heisst das juristische Bonmot: «Der Richter kümmert sich nicht um Kleinigkeiten.» Mit Kleinigkeiten meinte der Advocatus Betrug, Hehlerei und einfache Körperverletzung. Für diese Vergehen wurde Afrim (Namen geändert) vor einem Jahr vom Bezirksgericht Lenzburg verurteilt. Unter anderem. Schreibt die Aargauer Zeitung.

    Das ist doch mal ein Thema früh Morgens, wenn der Hahn auf der Henne kräht: Oralsex, in England «Dinner For One» genannt, im Kanton Aargau. Da steigt einem ja die Morgenröte ins Gesicht.

  • 3.2.2019

    Mägenwiler Landwirt wird beim Veterinäramt angeschwärzt – weil seine Schafe draussen sind

    Ein Bauer aus Mägenwil lässt seine Schafe auch im Winter draussen auf die Weide. Etliche Passanten haben aber offenbar das Gefühl, dass dies den Tieren nicht gut tut. 150 Schafe grasen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt friedlich auf der Weide. Besitzer Thomas Strebel hat wegen der Tiere aber einige Sorgen. Regelmässig wird er beim Kanton angeschwärzt. Der 34-Jährige hat auch schon anonyme Schreiben erhalten. «Man weiss nie, ob am nächsten Tag wieder die Polizei oder das Veterinäramt vor der Tür steht», sagt der Landwirt gegenüber TeleM1. So steht's geschrieben in der Aargauer Zeitung.

    Es kann das frömmste Schaf nicht in Frieden grasen, wenn es den Dümmsten unter uns nicht gefällt.

  • 2.2.2019

    Shutdown im Suhrental

    In den vergangenen Wochen erging es dem kleinen Kirchleerau fast wie der Grossmacht USA: Weil sich die politischen Kräfte über das Budget streiten, ist die Verwaltung in ihrer Tätigkeit eingeschränkt. «Wir dürfen nur gebundene Ausgaben tätigen», sagt Gemeindeschreiber Manuel Bolt. Da rund 80 Prozent eines Gemeindebudgets gebundene Ausgaben sind, sind die Einschränkungen in Kirchleerau überblickbar. Zwangsferien wie in den USA gab es für das Kirchleerauer Verwaltungspersonal darum nicht: Die Löhne der Verwaltungsangestellten werden auch weiterhin bezahlt. «Aber beispielsweise die Anschaffung von Büromaterial müssen wir aufschieben – oder die Reparatur der Schulhausuhr», so Manuel Bolt. Schreibt das Zofinger Tagblatt.

    Alles halb so wild. Der Kanton Luzern war 2017 über Monate hinweg in einem budgetlosen Zustand. Und? Luzern ist noch immer die schönste Stadt der Welt. Sagen jedenfalls die Chinesen. Ni Mao. Pardon! Ni Hao.

    PS: Manuel Bolt ist weder verwandt noch verschwägert mit Usain Bolt. Das nur so nebenbei.

  • 1.2.2019

    40 Prozent teurer: Ueli Maurers neues IT-Projekt kostet jetzt fast eine Milliarde

    Regierungskollegen staunen, dass die Kosten plötzlich 40 Prozent höher sind. Sie sind aber nicht das Einzige, das bei dem Projekt umstritten ist. Schon im letzten April machten Bundesratsmitglieder grosse Augen. Mit 665 Millionen Franken veranschlagte Finanzminister Ueli Maurer (SVP) die Kosten für sein IT-Projekt Superb23. Diese Summe, so die damaligen Schätzungen, werde das Projekt in den Jahren 2018 bis 2025 verschlingen. Es hagelte Mitberichte. Schreibt die Aargauer Zeitung.

    Dass sich die «Experten» bei staatlichen Projekten gerne und oft verschätzen, ist inzwischen Business as Usual. Die Website der Stadt Zug kostete seinerzeit schlappe 700'000 Franken (Nein, das ist kein Witz!). Immerhin musste einer der politisch Verantwortlichen damals den Hut nehmen. Derzeit hat die Zentralschweizer Gemeinde Adligenswil in etwas das gleiche Problem wie Ueli Maurer. Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen. Mit dem Projekt der «Autofreien Bahnhofstrasse in Luzern», deren Kosten vor der Abstimmung um Millionen tiefer lagen, als sie nun – ein paar Monate nach der Abstimmung – tatsächlich sind.

    Neujahrsansprache von Bundespräsident Ueli Maurer
  • 31.1.2019

    Schleckmäuler zahlen mehr: Süsses ist in der Schweiz teurer

    In Deutschland ist naschen viel günstiger als in der Schweiz. Das zeigt ein Preisbarometer, der vom Marktforschungsinstitut Nielsen veröffentlicht wurde. Für den Vergleich stellte das Institut im Auftrag des Süsswarenhandelsverbands Sweet Global Network einen Korb mit 17 Markenprodukten zusammen, darunter etwa ein Glas Nutella und ein Kinderüberraschungsei. Während in Deutschland 20.41 Euro für den Korb gezahlt werden müsste, kosten die gleichen Produkte in der Schweiz 32.87 Euro. Schreibt die Aargauer Zeitung.

    Und? Dickmacher haben nun mal ihren Preis. Die Schlankheitskuren DANACH sind viel teurer.

  • 30.1.2019

    Wirt Mark Wyss enttäuscht von Asylbewerber: Sex-Attacke verheimlicht!

    Flüchtling Awet Ghebrehiwet (27) soll die Schweiz verlassen. Der Entscheid sorgte für viel Unverständnis. Sein Chef kämpfte für ihn – bis jetzt. Denn nun kommt aus: Der Eritreer ist wegen sexueller Belästigung verurteilt. Und er hielt das Vergehen geheim. So steht's geschrieben in unser aller BLICK.

    Wie sagte Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in einer Talkshow: «Die Afrikaner schnackseln halt gerne.»

  • 29.1.2019

    Die nächsten US-Wahlen werden zum Showdown der Superreichen

    Der Ex-Chef der Café-Kette Starbucks, Howard Schultz, will US-Präsident werden. Er attestiert den USA ein „kaputtes politisches System“ – und ist nicht der einzige Tycoon, der ins Weisse Haus will. So steht's geschrieben in der WELT online.

    Ein Artikel, der nun mal auf dem Netz ist, den man aber nicht zu lesen braucht. Dass die Superreichen Amerikas nach dem Präsidentenamt greifen, ist als Tatsache so alt wie Amerika. Auch Rockefeller versuchte es. Um nur ein Beispiel aus der Vergangenheit zu nennen.

  • 28.1.2019

    Was die Schweiz von Bolsonaro lernen kann

    Das mediale Sperrfeuer gegen den neuen brasilianischen Präsidenten ist erstaunlich. Jair Bolsonaro ist weder Diktator noch Faschist. Der Mann könnte sich als Glücksfall erweisen. Für sein Land, für Südamerika, für die Schweiz. So steht's geschrieben in der Weltwoche.

    Na ja, irgendwie klar, dass der Amazonas-Trump den Mannen um Roger Köppel gefällt. Aber bitte daran denken lieber Roger, das Original ist in der Regel immer besser als die Kopie. So great. Amazing.

  • 27.1.2019

    Im Privatjet ans WEF nach Davos zur Klimarettung

    Der Klimaschutz soll im Zentrum des Weltwirtschaftsforums stehen. Doch die Teilnehmer reisen mit so vielen Privatjets an wie noch nie. Eine junge Klimaaktivistin macht es anders – und braucht für ihre Reise mehrere Tage. Wenige Tage vor dem Start des Weltwirtschaftsforums (WEF), das noch bis Freitag in dem Schweizer Bergort Davos stattfindet, sorgte die Stiftung mit ihrem diesjährigen Risikobericht für Aufregung. Darin zeichnet das WEF ein verheerendes Bild vom Zustand des Planeten. Als das mit Abstand größte Risiko nennt der jährlich erscheinende Bericht den Klimawandel: Erstmals werden verschiedene Umweltprobleme als die drei drängendsten Herausforderungen aufgeführt. So steht's geschrieben in der FAZ.

    Wie sagt der Volksmund so schön: Wasser predigen und selber Wein trinken...

  • 26.1.2019

    Soros warnt am WEF vor China und seinen neuen Technologien

    Am Rande des WEF hat der Financier und Philanthrop George Soros in einer Brandrede China ins Visier genommen. Er warnte eindringlich davor, was neue Technologien in den Händen autoritärer Regime anrichten könnten. So steht's geschrieben ins der NZZ.

    Und wann warnt Soros vor Soros? Immerhin hat der Spekulant mit seinen Währungsspekulationen schon ganze Volkswirtschaften und deren Nationalbanken (u.a. Grossbritannien) in die Knie gezwungen.

  • 25.1.2019

    Das gabs noch nie: Miss Schweiz aus dem Aargau verliert ihren Titel und ist «freigestellt»

    Hoppla! Bereits zehn Monate nach ihrem Amtsantritt ist Jastina Doreen Riederer aus Spreitenbach AG ihren Titel als «Miss Schweiz» wieder los, wie die Miss-Schweiz-Organisation mitteilt. Nur drei Monate nach der Wahl verlängerte die Miss-Schweiz-Organisation das Auftragsverhältnis mit Ex-Miss-Schweiz Anita Buri als sogenannte Bookerin nicht. Trotz Riederers Potenzial habe sich "das Interesse an der Person von Jastina Doreen Riederer nach der Wahl in Grenzen" gehalten. Selbst Buri habe die kommerzielle Attraktivität nicht steigern können. So steht's geschrieben im Zofinger Tagblatt.

    Wohl dem, der solche Sorgen hat. Und da wundern sich die Tageszeitungen, dass ihnen die Abonnenten davon laufen.

  • 24.1.2019

    Ueli Maurer verbreitet falsches Einstein-Zitat

    Zum wiederholten Mal baut der Bundespräsident den berühmten Physiker in seine Rede ein. Offenbar ohne Quellenprüfung.

    Dieses Mal zitiert Ueli Maurer auf Französisch: «Ceux qui ne croient pas en l’impossible sont priés de ne pas déranger ceux qui sont en train de le faire.» Jene, die nicht an das Unmögliche glaubten, sollten jene nicht stören, die es gerade möglich machten.

    An seiner Eröffnungsrede am 22. Januar am World Economic Forum in Davos schmückt Ueli Maurer seine Rede mit dem Zitat, um die innovative und kompetitive Wirtschaft der Schweiz zu loben. Als Urheber des Gedankens gibt der Finanzminister Albert Einstein an. Vier Tage zuvor nutzt er das Zitat auf Deutsch, an der SVP-Tagung. Sein Departement erwähnt es auf Twitter.

    Da wird aber von SRF ein furchtbarer Popanz um das angebliche Zitat von Einstein aufgebaut. Es könnte ja durchaus vom Erfinder der Relativitätstheorie stammen. Genau so gut könnte es Mark Twain gesagt haben. Da sind sich die Internet-Quellen alles andere als einig. Ist doch irgendwie völlig egal. Hauptsache, das Zitat ist gut. Von wem auch immer es stammt. Ende der Diskussion.

  • 23.1.2019

    Taucherin entdeckt Zehntausende Golfbälle im Meer vor Kalifornien

    50.000 Golfbälle entdeckte ein Teenager beim Tauchen vor der Küste Kaliforniens. Das Gesamtgewicht seines Fundes entsprach dem eines Pick-up-Trucks. Von den Plastikkugeln geht laut einer Studie die Gefahr giftiger Chemikalien aus. Schreibt Welt online.

    Mit einem schlauen Fuchs, wie Zofingen ihn hat, wäre das nicht passiert!

    Fensterbauer stellt den Golfballdieb
  • 22.1.2019

    Luzerner Studenten brechen wegen Stress in Tränen aus

    Für Studenten ist derzeit Prüfungszeit. An der Hochschule Luzern sei der Druck besonders hoch und bringe die Studenten zur Verzweiflung. Auf der Toilette haben viele geweint. So steht's geschrieben bei 20Minuten.

    Heulsusen als zukünftige Eliten?

  • 21.1.2019

    Als die Schweiz knapp einem Super-GAU entging

    Es sollte der Beginn des regulären Betriebs werden: Am 21. Januar 1969 wird das Versuchskernkraftwerk Lucens nach einer kurzen Betriebspause wieder hochgefahren. Doch es kommt zur Kernschmelze. So steht's geschrieben in WELT online.

    Geschichte ist immer wieder faszinierend. Hätten Sie's noch gewusst?

  • 20.1.2019

    BLICK macht aus dem Amerikaner Fritz den Kanadier Raonic

    Fritz vor Duell mit Federer: «Ich bin mit Roger aufgewachsen»: Er war 2, als Roger hier erstmals spielte: Federers nächster Gegner ist der Amerikaner Taylor Fritz (21, ATP 50). Zum zweiten Mal in Folge muss Roger Federer am Mittag (ca. 3 Uhr Schweizer Zeit am Freitag) ran. So steht's geschrieben in unser aller Boulevardblatt. Jedenfalls im Lead-Text.

    Doch schon im nächsten Abschnitt wird aus dem Amerikaner Fritz der Kanadier Milos Raonic. Haben die an der Dufourstrasse kein Lektorat mehr oder ist es, wie bei der Luzerner Zeitung, in den Balkan ausgelagert worden? Das würde denn auch Sinn machen. Raonics Eltern wanderten von Montenegro nach Kanada aus.

    BLICK macht aus Fritz Raonic
  • 19.1.2019

    Cannabis vergrössert laut Forschern das Gehirn

    Schon einmaliges Rauchen kann bei Jugendlichen bleibende Veränderungen im Gehirn hervorrufen. Forscher zeigen, wie sich dadurch das Verhalten verändern kann. So steht's geschrieben in 20Minuten.

    Man wünschte sich oft bei manch einem / einer ein etwas grösseres Gehirn.

  • 18.1.2019

    Verwaschen und langatmig – Hat Donald Trump das Twittern verlernt?

    Einst galt US-Präsident Donald Trump als der König von Twitter. Die Plattform hat ihm im Wahlkampf geholfen. Aber wirft man nun einen Blick auf seinen Twitter-Feed, zeigt sich: Nicht nur in der analogen Welt läuft gerade einiges schief. So steht's geschrieben in der digitalen Welt online.

    Frei nach einem uralten Werbeslogan von Ragusa: Ein Tag ohne Donald Trump wäre wie ein Tag ohne Donald Trump. Dafür stellt Welt online auch mal eine hanebüchene Analyse ins Netz, die zu lesen sich wirklich nur für gelangweilte Leute lohnt. Fakt ist: Twitter hat, und daran ist The Donald massgeblich beteiligt, schlicht und einfach die Anzahl Zeichen von 140 auf 280 erhöht. That's it!

  • 17.1.2018

    Theresa May – Die Unkaputtbare

    Diesmal half ihr das Chaos im britischen Parlament: Theresa May hat die Misstrauensabstimmung überstanden. Findet sie doch noch einen Weg zum Brexit - oder kommt die Lösung für die verfahrene Situation von ganz anderer Seite? Das fragt sich der Spiegel.

    Die Unkaputtbare. Das ist doch mal eine Wortschöpfung, die wir normalerweise von The Donald gewohnt sind. So great. Amazing.

  • 16.1.2019

    Tourismusdirektor Region Solothurn will «keine Million Chinesen» auf dem Weissenstein – trotzdem soll Geld verdient werden

    «Ich will nicht eine Million Chinesen pro Jahr auf dem Weissenstein», sagte Jürgen Hofer, seit genau zehn Jahren Direktor von Region Solothurn Tourismus, «aber wir wollen auf dem Berg Geld verdienen.» Diese klare Ansage am Tourismusforum im Alten Spital Solothurn prägte die Diskussion ein gutes halbes Jahr vor der sehnlich erwarteten Eröffnung des Hotels Weissenstein. Bauherr und Investor Tom Umiker meinte denn auch ohne Umschweife: «Am Ende muss es sich für alle rechnen.» Auch für die Seilbahn, die ihre Investitionsphase bereits hinter sich hat, wie Geschäftsführer Koni Stuber sagte: «Wir sind auf Masse angewiesen.» So steht's geschrieben im Zofingen Tagblatt.

    Da fragt man sich, woher denn die Massen kommen sollen, wenn nicht aus China?

  • 15.1.2019

    Im Aargau gibt es mehr Hühner als Einwohner

    So steht's geschrieben in der Aargauer Zeitung.

    So wirklich neu ist die Feststellung nun auch wieder nicht. Haben wir dies nicht längst schon geahnt?

    Innerschweizer Bio-Eier - geprüft vom Webmaster
  • 14.1.2019

    Mann (57) holt in Luzerner VBL-Bus sein Glied hervor

    Ein Mann hat in der Region Luzern über Jahre in gut besetzten Bussen seinen entblössten Penis an Frauen gerieben. Sieben Fälle konnten ihm nachgewiesen werden. Nun wurde er verurteilt.

    Die einen tun es in einem Luzerner Bus, die anderen im Oral-Office des Badener Stadtpräsidenten. Rechtsexperte Dr. Samuel Rosenblatt: «Solange diese Grüsel ihr eigenes Glied hervorholen, ist alles halb so schlimm.»

  • 13.1.2018

    Krise bei den Biebers

    Justin Bieber schlägt Hailey die Autotüre ins Gesicht. Hängt der Haussegen bei Justin und Hailey Bieber nach nur wenigen Monaten Ehe etwa schon schief? Zumindest lassen das aktuelle Szenen vermuten.

    Das ist doch mal ein Sonntagsschocker, den 20Minuten verbreitet. But who the Fuck is Bieber? Und da wundern sich die Zeitungsmacher, dass sie mit ihren Facebook-Quatschnachrichten immer mehr LeserInnen verlieren???!!

  • 12.1.2019

    Nach der Absage von Trump und Macron: WEF sucht neuen Stargast

    Jetzt auch noch Emmanuel Macron (41): Die Absagen von Hochkarätern für das WEF häufen sich. Mit Donald Trump (72) verliert das Davoser Elitetreffen seine Hauptattraktion. Das WEF ohne den US-Präsidenten ist wie eine Party ohne das Geburtstagskind – nur halb so lustig und halb so spannend.

    Damit bleiben nur zwei, die das Vakuum füllen könnten: der chinesische Staatschef Xi Jinping (65) und der russische Präsident Wladimir Putin (66). Bei beiden ist zwar völlig offen, ob sie nach Davos kommen. Ihnen böte das WEF 2019 aber eine historische Chance: Während der Rest der politischen Elite gelähmt ist, könnten sie sich als die letzten Staatsmänner aufspielen.

    Als ob unser Bundespräsident Ueli Maurer nicht Stargast genug wäre...

  • 11.1.2019

    Trump sagt Besuch am WEF in Davos definitiv ab

    US-Präsident Trump wird das WEF in Davos verpassen. Schuld daran ist der «Shutdown» der US-Regierung.

    «Ich hatte vor, dorthin zu gehen (...) Es ist noch geplant. Aber wenn der Haushaltsstreit weitergeht, werde ich nicht gehen», sagte er noch am Donnerstagmorgen vor dem Weissen Haus, während die Haushaltsverhandlungen mit den Demokraten festgefahren sind. Am Nachmittag bestätigte er die definitive Absage dann via Twitter.

    The stable genius does not come to the amazing Ueli Maurer. So sad.

    Trump sagt Teilnahme an WEF ab
  • 10.1.2019

    Rock- und Hosenmode bei den Golden Globes schlägt The Donald

    Diese von SPIEGEL online veröffentlichte Hitparade über die meistgelesenen Artikel des Tages sagt wenig über die Qualität des SPIEGEL-Journalismus aus, aber sehr viel über seine Leserinnen und Leser.

  • 9.1.2019

    Frauen, zeigt Eure Körperbehaarung

    Ungefähr 8 Wochen und über 8100 Franken investieren westliche Frauen im Verlauf ihres Lebens in die Rasur ihrer Körperhaare. Das zeigt eine britische Studie von 2017. Damit soll nun Schluss sein: Unter dem Hashtag #Januhairy erobern momentan unzählige Fotos von Frauen das Netz, die ihre behaarten Achseln oder Beine in die Kamera halten. Hier gehts weiter ...

    Haarigen Zeiten zu wir streben (aus Richard Wagners «Lohengrin»)

  • 8.1.2019

    Richtungswechsel: Diese 8 Spieler konvertierten zum Islam

    Im deutschen Fussball ist Franck Ribery das prominenteste Beispiel für zum Islam konvertierte Spieler. Der derzeit verletzte Angreifer des FC Bayern München konvertierte - inspiriert von seiner Frau Wahiba Belhami - 2002 zum Islam und ist seit jeher praktizierender Muslim.

    So steht's geschrieben in 90min.de. Die Frage drängt sich auf, warum ein seit jeher praktizierender Muslim überhaupt noch zum Islam konvertieren sollte???!!!

    Franck Ribery
  • 7.1.2019

    Dieser Tick nervt Meghan an Harry

    Prinz Harry schalte immer die Lichter aus – und das treibe seine schwangere Frau Meghan schier in den Wahnsinn. «Wieso machst du das Licht aus? Es ist dunkel», soll sie in solchen Momenten sagen. Und er antworte darauf immer: «Wir brauchen nur eine Lampe und nicht sechs.» Und er gibt zu, dass dieses Verhalten dann plötzlich zur Gewohnheit werde.

    Vorsichtshalber hat BLICK den Konjunktiv angewendet.

    Bild Screenshot BLICK

    Tick Harry an Megan
  • 6.1.2019

    Krrrreisch! Er hat's schon wieder getan! Trump provoziert erneut mit «Game of Thrones»-Zitat

    SPIEGEL-Leser L. Spring (den man beim Artillerie-Verein Zofingen eigentlich kennen sollte) schrieb im Forum folgenden Kommentar:

    28. The Donald weiss eben... …... wie man «personal Marketing» betreibt und Aufsehen erregt. Seine Rechnung geht auf. Alle Medien, auch SPIEGEL Online, stürzen sich auf den banalen Tweet und geben ihm einen gebührenden Platz auf der Frontpage. So great. Amazing!

  • 5.1.2019

    Getrübter Tag für König Silvia

    War Silvia in früheren Zeiten nicht mal eine Königin und nicht ein König? Oder ist diese Bezeichnung dem Genderismus geschuldet? Oder gar einer Geschlechts-OP?

    Bild Screenshot SRF

    König Silvia von Schweden

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